monitor/API.md
fds2610-bot fb0baff3df KPI "Hooks heute": nur die heute empfangenen Hooks zaehlen
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5.5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-01 11:32:41 +02:00

33 KiB
Raw Blame History

monitor REST-API (Phase 1)

Diese API ist die zentrale Schnittstelle, ueber die entfernte Agenten (Menschen oder automatisierte Systeme) ihre Aktivitaet melden: Tickets anlegen/verschieben, Events melden, Systemstatus berichten, KPIs eintragen und den eigenen Zustand aktualisieren. Sie ist Teil von Phase 1 der Neuausrichtung (siehe Visualization.md, Abschnitt 9).

Implementierung: Vanilla-PHP (kein Framework), Persistenz in SQLite (api/data/monitor.sqlite). Details zum lokalen Setup: api/README.md.

Inhaltsverzeichnis

Grundlagen

  • Basis-Pfad: /api/v1
  • Request-/Response-Body: application/json
  • Alle Zeitstempel: ISO-8601 UTC (YYYY-MM-DDTHH:mm:ssZ), serverseitig erzeugt via Database::now(), sofern nicht explizit im Request angegeben.
  • Lesende Endpunkte (GET) sind oeffentlich, da sie das Frontend bedienen.
  • Schreibende Endpunkte (POST/PATCH) erfordern einen Agenten- oder Admin-Key (siehe Authentifizierung).
  • Alle Antworten tragen Access-Control-Allow-Origin: * (CORS), da Frontend und API im Docker-Compose-Setup auf unterschiedlichen Ports laufen (siehe docker-compose.yml: Frontend :8090, API :8091).
  • Welche Basis-URL das Frontend anspricht, wird nicht geraten, sondern konfiguriert: Der Webserver liefert sie zur Laufzeit als /config.js (window.MONITOR_API_BASE) aus, gespeist aus der Umgebungsvariable MONITOR_API_BASE (siehe .env.example und docker/nginx/default.conf.template). Leerer Wert = gleicher Origin, dann wird der relative Pfad /api/v1 verwendet.

Authentifizierung

Zwei Schluesseltypen, beide statisch (F14):

Header Verwendet fuer Herkunft
X-Admin-Key POST /api/v1/agents (Registrierung neuer Agenten), POST/PATCH/DELETE /api/v1/repo-configs (Projekte des Codeberg-Sync), POST /api/v1/tickets/resync (Board neu einlesen) Umgebungsvariable MONITOR_ADMIN_API_KEY
X-Api-Key Alle anderen schreibenden Endpunkte Wird bei der Agenten-Registrierung einmalig zurueckgegeben

Ausnahme ist der Codeberg-Webhook (POST /api/v1/webhooks/codeberg): Codeberg kennt unsere Keys nicht, signiert den Payload aber mit dem hinterlegten Webhook-Secret - dort gilt die HMAC-Signatur statt eines Keys, siehe Codeberg-Sync.

Der Klartext-API-Key eines Agenten wird nur einmal bei der Registrierung ausgegeben. Gespeichert wird ausschliesslich ein SHA-256-Hash in SQLite (Tabelle agents, Spalte api_key_hash) - der Klartext ist danach nicht mehr rekonstruierbar und muss vom Agenten sicher verwahrt werden.

Fehlt oder passt ein Key nicht, antwortet die API mit 401 Unauthorized.

Agenten

Rollen (F1/F2): entwickler, product_owner, qa, ops, voice, user. Ein Agent bekommt bei der Registrierung fest einen von MONITOR_DESK_COUNT (Standard 8) Schreibtischen zugewiesen (niedrigster freier Index). Die Rolle user bekommt nie einen Schreibtisch (kein fester Sitzplatz). Sind alle Schreibtische belegt, wird trotzdem registriert, aber ohne Schreibtisch (desk_index: null).

ops (Issue #66) ist die Rolle fuer den Betrieb - etwa den Ping-Check aus check_fds.sh, der seine Ergebnisse per REST meldet (siehe README, "Weg 3"). Sie bekommt wie die uebrigen Rollen einen Schreibtisch, in der Buero-Visualisierung mit dem Label "OPs" und einem Zahnrad als Deko. Registrieren laesst sich der lokale OPs-Agent mit register-ops-agent.sh, das zugleich monitor-api.conf schreibt.

voice ist die Rolle des Voice-Bots: des Bots, der die Sprachaufnahmen abholt, transkribiert und daraus Tickets anlegt (siehe Sprachaufnahmen). Auch er bekommt einen Schreibtisch - mit einem Mikrofon als Deko, dem Zaehler offener Aufnahmen und als einzige Figur einem Link auf record.html. Registriert wird er von der Maschine aus, auf der er laeuft: scripts/register-voice-agent.sh in fds2610/Agent.

POST /api/v1/agents — Agent registrieren

Auth: X-Admin-Key.

// Request
{ "display_name": "Alice", "role": "entwickler" }
// Response 201
{
  "agent": {
    "id": 1, "display_name": "Alice", "role": "entwickler",
    "desk_index": 0, "state": "idle", "current_ticket_id": null,
    "created_at": "2026-07-27T10:00:00Z", "last_seen_at": "2026-07-27T10:00:00Z",
    "is_present": true
  },
  "api_key": "‹64 Hex-Zeichen, nur jetzt sichtbar›"
}

GET /api/v1/agents — Alle Agenten

Response: { "agents": [ ‹Agent-Objekte wie oben, ohne api_key› ], "pending_recordings": 0 }. pending_recordings ist die Anzahl offener Sprachaufnahmen (status: "new") in der gemeinsamen Warteschlange - ein Wert fuers ganze Buero, kein Feld je Agent, seit die Warteschlange niemandem mehr gehoert. Das Frontend zeichnet den Zaehler damit an den Schreibtisch des Voice-Bots, siehe Sprachaufnahmen.

Oeffentlich, unauthentifiziert (siehe Grundlagen) - damit laesst sich last_seen_at/is_present jedes Agenten jederzeit von aussen pruefen, z.B. auf der Produktionsmaschine:

curl -s "$MONITOR_API_BASE/agents" | jq '.agents[] | {id, display_name, last_seen_at, is_present}'

is_present gilt true, solange last_seen_at hoechstens zehn Minuten zurueckliegt, sonst false (AgentRepository::isPresent(), Issue #17/#20) - laeuft der Timeout ab, bleibt der Schreibtisch des Agenten leer, obwohl er weiterhin registriert ist (Ausnahme sind die Problemzustaende, die sichtbar bleiben). Berechnet wird das serverseitig via gmdate()/time() (also unabhaengig von der Zeitzone des Clients); das Frontend (isAgentPresent, html/js/office-scene.js) liest is_present nur noch direkt aus der API, statt selbst aus last_seen_at zu rechnen - vorher fuehrte das je nach Client-Zeitzone zu falschen Ergebnissen (Issue #20). Bei direktem Zugriff auf die Produktionsmaschine laesst sich last_seen_at auch direkt aus der SQLite-Datei lesen (MONITOR_DB_PATH, Standard api/data/monitor.sqlite), is_present selbst steht dort allerdings nicht drin, da es erst bei der API-Antwort berechnet wird:

sqlite3 "$MONITOR_DB_PATH" "SELECT id, display_name, last_seen_at FROM agents;"

last_seen_at frischt nicht nur POST /api/v1/agents/{id}/activity auf, sondern jeder mit gueltigem X-Api-Key authentifizierte Request (AgentRepository::touch(), Zustand und Ticket bleiben dabei unveraendert). Wer sich mit seinem Key meldet, ist offensichtlich da - so bleibt z.B. der OPs-Agent eines check_fds.sh mit aelterer monitor-api.conf ohne MONITOR_AGENT_ID ueber seine Systemmeldungen praesent, obwohl er nie activity aufruft.

GET /api/v1/agents/me — Eigenen Agenten abfragen

Auth: X-Api-Key. Response 200: { "agent": ‹Agent-Objekt, ohne api_key› } des Agenten, dem der Key gehoert. Dient Clients, die zwar ihren Key, aber nicht ihre ID kennen: check_fds.sh traegt so eine in monitor-api.conf fehlende MONITOR_AGENT_ID selbst nach (ohne Admin-Key, den der Ping-Rechner nicht hat).

curl -s "$MONITOR_API_BASE/agents/me" -H "X-Api-Key: $MONITOR_API_KEY" | jq '.agent.id'

POST /api/v1/agents/{id}/activity — Eigenen Zustand melden

Auth: X-Api-Key des betroffenen Agenten (ein Agent darf nur seinen eigenen Zustand melden, sonst 403).

// Request
{ "state": "working", "current_ticket": 42 }

Response 200: aktualisiertes Agent-Objekt.

state ist bewusst nicht serverseitig eingeschraenkt - welche Zustaende es gibt, entscheidet allein die Darstellung (AGENT_STATE_VISUALS in html/js/office-scene.js), unbekannte Werte fallen dort auf "idle am Schreibtisch" zurueck. Gebraeuchlich sind idle, working sowie die Lauf-/Interaktionszustaende der Zustandsmaschine (walking_to_board, interacting_with_board, walking_to_monitor, interacting_with_monitor, walking_back).

Problemzustaende: abgelaufene Claude-Anmeldung

Zwei Zustaende sind Sonderfaelle, weil sie ein menschliches Eingreifen erfordern:

state Bedeutung Darstellung
auth_expiring Die Claude-Anmeldung des Agenten laeuft demnaechst ab, er arbeitet noch. gelbes Schloss am Avatar, gelbes Namensschild, gelber Header-Banner
auth_expired Die Anmeldung ist abgelaufen, der Agent kommt nicht mehr weiter. rot pulsierendes Schloss, rotes Namensschild, roter Header-Banner

Hintergrund: Laeuft die Anmeldung aus, laeuft das Cron-Skript um den Agenten herum unbeeindruckt weiter - es meldet zu Beginn working, ruft claude auf, bekommt nichts Brauchbares zurueck und meldet am Ende idle. Ohne eigenen Zustand ist der Ausfall vom Normalbetrieb nicht zu unterscheiden: last_seen_at ist frisch, der Agent sieht beschaeftigt aus, waehrend Lauf fuer Lauf nichts entsteht. Der Monitor-API-Key ist von der Claude-Anmeldung unabhaengig und bleibt gueltig - der Agent kann den Zustand also weiterhin melden.

Zwei Besonderheiten:

  • Sie ueberleben den Praesenz-Timeout. Hat ein Agent auth_expired gemeldet, bricht sein Skript den Lauf ab und meldet bis zum naechsten Cron-Start nichts mehr. Das Frontend zeigt ihn trotzdem weiter (isAgentVisible()), sonst verschwaende er genau dann vom Schreibtisch, wenn seine Warnung dort stehen soll. is_present/agents_online bleiben davon unberuehrt - ein blockierter Agent zaehlt nicht als online.
  • Sie loesen sich nur durch eine neue Meldung. Es gibt bewusst kein Timeout; der naechste erfolgreiche Lauf meldet ohnehin working/idle und raeumt den Zustand damit auf.

Ergaenzend gehoert ein Event (POST /api/v1/events, severity error bzw. warning) dazu - der Zustand allein hat kein Datum, das Event beantwortet "seit wann".

curl -X POST "$MONITOR_API_BASE/agents/$ID/activity" \
  -H "Content-Type: application/json" -H "X-Api-Key: $KEY" \
  -d '{"state": "auth_expired", "current_ticket": null}'

Sprachaufnahmen

Sprachnotizen, aufgenommen ueber record.html im Handy-Browser. Die eigentliche Transkription passiert bot-seitig (whisper.cpp, siehe bin/voice-recording-agent.sh in fds2610/Agent) - diese API liefert nur die Rohaufnahme mit Status.

Eine Warteschlange fuer alle, ohne Empfaenger. Bis einschliesslich Migration 006_voice_recordings.sql hing jede Aufnahme an einer Agenten-Id, und jede Agentenfigur in der Visualisierung verlinkte auf ihre eigene Warteschlange. Das hat Warteschlangen erzeugt, die nie jemand geleert hat: abgeholt wird nur von dem Bot, auf dem whisper.cpp laeuft. Seit 007_voice_recordings_global.sql gibt es genau eine Warteschlange; welches Ticket in welchem Repo entsteht, entscheidet der abholende Bot anhand des Transkripts - nicht die Aufnahme anhand einer Id.

Abgeholt wird sie vom Voice-Bot: einem Agenten mit der Rolle voice (siehe Agenten). In der Buero-Visualisierung verlinkt nur seine Personen-Figur auf record.html, und der Zaehler an seinem Schreibtisch zeigt, wie viele Aufnahmen noch auf Abholung warten (pending_recordings).

POST /api/v1/recordings — Aufnahme hochladen

Auth: keine. Der Upload kommt aus record.html, einer oeffentlich verlinkten Seite im Handy-Browser eines Menschen, nicht von einem registrierten Agenten - es gibt dort keinen API-/Admin-Key einzugeben.

Request: multipart/form-data mit Feld audio (Datei). Erlaubte MIME-Typen: audio/webm, audio/ogg, audio/mp4, audio/mpeg, audio/wav, audio/x-wav - andere lehnt der Endpunkt mit 422 ab. Groessenlimit: MONITOR_MAX_RECORDING_BYTES (Default 25 MiB), darueber 413.

// Response 201
{
  "recording": {
    "id": 1, "mime_type": "audio/webm", "size_bytes": 48213,
    "status": "new", "created_at": "2026-09-03T10:00:00Z", "processed_at": null
  }
}

GET /api/v1/recordings — Warteschlange abfragen

Auth: X-Api-Key eines beliebigen registrierten Agenten. Keinen Ownership-Check mehr: die Warteschlange gehoert niemandem, in der Praxis fragt sie der Voice-Bot alle fuenf Minuten ab. Ein zweiter Bot mit eigenem Key waere sonst ohne Not ausgesperrt.

Query-Parameter status optional (new oder done), ohne Filter kommen beide zurueck.

Response: { "recordings": [ ‹Aufnahme-Objekte wie oben› ] }, aelteste zuerst (created_at aufsteigend) - in dieser Reihenfolge arbeitet der Bot sie ab.

GET /api/v1/recordings/{id}/audio — Audiodatei herunterladen

Auth: X-Api-Key eines registrierten Agenten.

Response: die Rohdatei mit dem beim Upload erkannten Content-Type, kein JSON.

PATCH /api/v1/recordings/{id} — Als verarbeitet markieren

Auth: X-Api-Key eines registrierten Agenten. Nach erfolgreicher Abholung/Transkription markiert der Bot die Aufnahme so, damit sie nicht erneut in GET /api/v1/recordings?status=new auftaucht.

// Request
{ "status": "done" }

Response 200: aktualisiertes Aufnahme-Objekt (status: "done", processed_at gesetzt).

Tickets

Spalten (F3): backlog, bereit, in_arbeit, qa, testing, fertig, done.

  • backlog, bereit, in_arbeit, qa, testing und done werden regelmaessig aus Codeberg-Issues aus mehreren konfigurierten Projekten befuellt (siehe Codeberg-Sync); fertig ist fuer ein zukuenftiges Label reserviert und ergibt sich ausschliesslich aus Agenten-Meldungen (F4).
  • Ticket-Typ (statt Prioritaet) wird bei Codeberg-Tickets aus dem ersten Issue-Label uebernommen, die Farbe dagegen fest aus dem Quell-Projekt (F4/F26) - so bleiben Tickets aus unterschiedlichen Codeberg-Projekten auf einen Blick unterscheidbar, unabhaengig davon, welche Labels dort jeweils existieren.
  • repo (Format owner/name) identifiziert bei Codeberg-Tickets das Quell-Projekt und macht external_ref (die Issue-Nummer) nur je Projekt eindeutig - Issue #5 in fds2610/monitor und Issue #5 in fds2610/Steuerkram sind unterschiedliche Tickets.
  • Stapel-Darstellung ("aelteste 4 + Rest als Stapel", F4) ist reine Frontend-Logik; die API liefert Tickets dafuer sortiert nach Spalte und Alter.

GET /api/v1/tickets — Board-Zustand

Query-Parameter: column (optional, filtert auf eine Spalte).

Response: { "tickets": [ { "id", "external_ref", "repo", "title", "description", "column_name", "type", "color", "assignee_agent_id", "source", "is_pull_request", "created_at", "updated_at" }, ... ] }

POST /api/v1/tickets — Ticket anlegen

Auth: X-Api-Key.

// Request (nur "title" ist Pflicht)
{ "title": "Neues Bug-Ticket", "description": "...", "column": "backlog", "type": "bug", "color": "#ff0000" }

Response 201 mit dem angelegten Ticket, 422 bei fehlendem title oder ungueltiger column.

PATCH /api/v1/tickets/{id} — Ticket verschieben/aendern

Auth: X-Api-Key. Erlaubte Felder im Body: column, title, description, type, color, assignee_agent_id (alle optional, nur uebergebene Felder werden geaendert).

Response 200 mit dem aktualisierten Ticket, 404 falls unbekannt, 422 bei ungueltiger column.

POST /api/v1/tickets/resync — Board komplett neu einlesen

Auth: X-Admin-Key. Issue #51: manueller "Reload"-Knopf am Kanban-Board im Frontend fuer den Fall, dass Tickets (geloescht, verschoben, o.ae.) vom regulaeren Codeberg-Sync nicht mehr bereinigt werden. Liest synchron alle konfigurierten Codeberg-Projekte neu ein (siehe Codeberg-Sync) und entfernt dabei je Projekt zusaetzlich Tickets, deren Issue nicht mehr unter den offenen/geschlossenen Issues auftaucht - selbst wenn sie manuell auf eine nicht vom Sync verwaltete Spalte wie fertig bewegt wurden. Tickets ohne Projektbezug (z.B. per API angelegt) bleiben unberuehrt. Anders als der Webhook-Trigger kein asynchroner Anstoss des sync-Containers, sondern derselbe Ablauf direkt im api-Container, damit die Antwortzeit die tatsaechliche Sync-Dauer widerspiegelt.

Response 200 mit { "tickets": [...] } (neuer Board-Zustand), 502 falls die Codeberg-API nicht erreichbar war (bereits verarbeitete Projekte bleiben dann auf dem neuen Stand, noch nicht erreichte auf dem alten - der naechste periodische Sync-Lauf oder Webhook gleicht das an).

Events

severity: warning (gelb) oder error (rot). Neuestes Event zuerst (F5).

POST /api/v1/events — Event melden

Auth: X-Api-Key.

{ "system_id": "srv1", "name": "Ping", "message": "Host nicht erreichbar", "severity": "error" }

Pflichtfelder: name, message, severity. occurred_at optional (Default: jetzt). Response 201 mit dem gespeicherten Event.

GET /api/v1/events — Event-Liste

Query-Parameter: limit (Default 5, entspricht der im Plan festgelegten Zeilenzahl des Event-Monitors, F5; Maximum intern 200).

Response: { "events": [ { "id", "system_id", "name", "message", "severity", "occurred_at", "created_at" }, ... ] }

Systeme

Bis zu 9 Kacheln (F6, SystemRepository::MAX_TILES), Fehler zuerst sortiert. Aktuell werden Systeme zusaetzlich aus der bestehenden status.txt (geschrieben von check_fds.sh) importiert; per API gemeldete Systeme (source: "api") haben Vorrang und werden vom Legacy-Import nicht ueberschrieben.

POST /api/v1/systems/{id}/status — Systemstatus melden

Auth: X-Api-Key.

{ "status": "ok", "name": "Webserver", "type": "host", "detail": "optional" }

status: ok oder error. Response 200 mit dem gespeicherten System, 422 bei ungueltigem status.

GET /api/v1/systems — Systemuebersicht

Response: { "systems": [ { "id", "name", "type", "status", "detail", "source", "last_check_at" }, ... ] } (maximal 9 Eintraege).

DELETE /api/v1/systems/{id} — Kachel entfernen

Auth: X-Admin-Key. Issue #70: Entfernt ein System aus dem Monitor. Gedacht fuer Kacheln, die niemand mehr meldet - ein einmal gemeldetes System blieb sonst fuer immer stehen, nur eben ohne Aktualisierung. Response 200 mit { "deleted": true|false } (false = es gab kein System mit dieser Id). Meldet sich das System spaeter erneut, legt POST /api/v1/systems/{id}/status es unveraendert neu an.

Einen Host der Ping-Ueberwachung entfernt man dagegen ueber DELETE /api/v1/hosts/{id} - der nimmt seine Kachel selbst mit.

KPIs

F7: Konkrete Kennzahlen sind noch offen ("kommt spaeter"). Phase 1 stellt nur die generische Speicher-/Abfragestruktur bereit.

Zusaetzlich zu hier gemeldeten Kennzahlen zeigt der KPI-Monitor im Frontend vier weitere, nicht per POST /api/v1/kpis/{key} gemeldete Kacheln, die direkt aus anderen Endpunkten abgeleitet sind: "Agenten"/"Online"/"Problem" aus GET /api/v1/agents (Issue #39) und "Hooks" (ganz unten) aus GET /api/v1/webhooks/stats, siehe Issue #38.

"Problem" zaehlt die Agenten in einem Problemzustand und faerbt sich nur rot, wenn der Wert ueber 0 liegt - eine dauerhaft rote Kachel mit einer 0 waere genau das Rauschen, das den Ernstfall untergehen liesse.

Issue #59: die Kennzahl open_prs ("Offene PRs") wird nicht per POST /api/v1/kpis/{key} gemeldet, sondern am Ende jedes Sync-Laufs (CodebergSyncService::sync()/resync()) automatisch aus der Summe der offenen Pull Requests aller konfigurierten Projekte berechnet und ueber das generische KPI-Repository gespeichert. Ein Sync-Lauf startet u.a. bei jedem eingehenden Codeberg-Webhook (auch PR-Aenderungen) sowie periodisch, siehe POST /api/v1/webhooks/codeberg.

POST /api/v1/kpis/{key} — KPI-Datenpunkt melden

Auth: X-Api-Key.

{ "value": 12.5, "label": "Offene Tickets", "unit": "count", "timestamp": "2026-07-27T10:00:00Z" }

Pflichtfeld: value (numerisch). label/unit/timestamp optional. Response 201 mit dem KPI inkl. Verlauf.

GET /api/v1/kpis — Alle KPIs

Response: { "kpis": [ { "key", "label", "unit", "current_value", "history": [ { "value", "recorded_at" }, ... ] }, ... ] }

Live-Updates (SSE)

F13: Das Frontend haelt sich per Server-Sent Events ueber Aenderungen auf dem Laufenden, statt staendig zu pollen.

GET /api/v1/stream — Aenderungs-Feed

Auth: keine (oeffentlich wie die anderen GET-Endpunkte). Antwort: Content-Type: text/event-stream.

Die Verbindung bleibt fuer MONITOR_SSE_MAX_ITERATIONS * MONITOR_SSE_POLL_INTERVAL Sekunden offen (Default: 30 * 2s = ca. 1 Minute) und prueft alle MONITOR_SSE_POLL_INTERVAL Sekunden serverseitig, ob sich Tickets, Events, Systeme, KPIs oder Agenten veraendert haben (billiger "Fingerabdruck" aus Anzahl + juengstem Zeitstempel je Ressource, keine vollstaendige Änderungshistorie). Danach schliesst der Server die Verbindung; EventSource im Browser verbindet automatisch neu (Standardverhalten).

Bei einer Aenderung wird ein update-Event gesendet, das nur benennt, welche Ressourcen sich geaendert haben - das Frontend laedt die betroffenen Endpunkte anschliessend regulaer per GET neu:

event: update
data: {"changed": ["tickets", "events"]}

Ohne Aenderung sendet der Server stattdessen alle MONITOR_SSE_POLL_INTERVAL Sekunden einen Kommentar (: heartbeat) als Keep-Alive, damit Proxys die Verbindung nicht vorzeitig schliessen.

Projekte (Codeberg-Sync konfigurieren)

Seit Issue #27 ist die Projektliste des Codeberg-Sync (vorher CODEBERG_REPOS) in der Datenbank gepflegt statt in einer Umgebungsvariable - editierbar per API bzw. ueber das Frontend-Modal (Klick auf den PO in der Buero-Visualisierung). Erster Start seedet die drei bisherigen Default-Projekte fds2610/monitor (gelb), fds2610/Steuerkram (gruen) und fds2610/nc-gantt (blau), siehe api/src/Db/migrations/003_repo_configs.sql.

Endpunkt Auth Beschreibung
GET /api/v1/repo-configs - Liste aller konfigurierten Projekte, sortiert nach sort_order
POST /api/v1/repo-configs X-Admin-Key Legt ein Projekt an (owner, repo, color als 6-stelliger Hex-Wert, mit oder ohne #)
PATCH /api/v1/repo-configs/{id} X-Admin-Key Aendert owner/repo/color eines Projekts
DELETE /api/v1/repo-configs/{id} X-Admin-Key Entfernt ein Projekt (der Sync liest es danach nicht mehr) und loescht dessen Tickets aus dem Kanban (Issue #43)
POST /api/v1/repo-configs/{id}/check X-Admin-Key Prueft Schreibrechte + Webhook des Projekts (Issue #53, siehe unten)

owner+repo muessen zusammen eindeutig sein (409 -> hier als 422 mit Fehlermeldung, da kein Konflikt-Statuscode im Fehlerformat vorgesehen ist). Der laufende sync-Dienst (--watch) liest die Projektliste bei jedem Lauf frisch ein - eine Aenderung wirkt also ohne Neustart des Containers.

POST /api/v1/repo-configs/{id}/check — Schreibrechte + Webhook pruefen

Issue #53: Das Frontend-Modal ruft diesen Endpunkt automatisch nach dem Anlegen/Bearbeiten eines Projekts auf und zeigt das Ergebnis als gruenen Haken bzw. rotes Kreuz rechts neben den Bearbeiten-/Loeschen-Symbolen (Tooltip = message). Beide Checks nutzen CODEBERG_TOKEN (das Konto, unter dem der Sync laeuft):

// Response 200
{
  "checks": {
    "write_access": { "ok": true, "message": "fds2610-bot ist Mitarbeiter mit Schreibrechten auf dieses Projekt." },
    "webhook": { "ok": false, "message": "Kein aktiver Webhook auf \"/api/v1/webhooks/codeberg\" gefunden - unter Einstellungen -> Webhooks einrichten." }
  }
}
  • write_access: liest permissions.push aus GET /repos/{owner}/{repo} - erfordert lediglich, dass das Projekt fuer den Token sichtbar ist.
  • webhook: listet GET /repos/{owner}/{repo}/hooks und sucht einen aktiven Hook mit content_type: json, dessen URL auf /api/v1/webhooks/codeberg endet. Das Auflisten von Hooks erfordert Admin-Rechte auf das Projekt - fehlen die, liefert der Check ok: false mit entsprechender Meldung statt eines Fehlers.

Hosts (Ping-Ueberwachung konfigurieren)

Seit Issue #70 steht die Liste der per Ping ueberwachten Hosts in der Datenbank statt nur in der hosts.conf neben check_fds.sh - pflegbar ueber das Zahnrad am Wandmonitor "Systeme" in der Buero-Visualisierung. Jeder Host gehoert dem OPs-Agenten (Issue #66), der ihn anpingt: API und Ping-Check laufen nicht zwangslaeufig auf demselben Rechner, die API kann die hosts.conf also nicht selbst schreiben. Stattdessen holt check_fds.sh seine Liste bei jedem Lauf mit dem eigenen Agenten-Key ab und schreibt daraus die lokale Datei.

Endpunkt Auth Beschreibung
GET /api/v1/hosts - Alle Hosts ueber alle Ping-Rechner, je mit agent_name und system_ids (siehe unten)
POST /api/v1/hosts X-Admin-Key Legt einen Host an (agent_id, hostname, address)
PATCH /api/v1/hosts/{id} X-Admin-Key Aendert hostname/address; der zustaendige Agent bleibt, wie er ist
DELETE /api/v1/hosts/{id} X-Admin-Key Nimmt den Host aus der Ueberwachung und loescht dessen Kachel im System-Monitor
GET /api/v1/hosts/conf X-Api-Key Die hosts.conf des anfragenden Ping-Rechners als text/plain
POST /api/v1/hosts/import X-Api-Key Erstbefuellung aus einer hochgeladenen hosts.conf (text/plain)

hostname und address duerfen keine Leerzeichen enthalten und nicht mit # beginnen - hosts.conf ist zeilen- und leerzeichengetrennt, ein solcher Wert wuerde dort still verstuemmelt. hostname muss je Ping-Rechner eindeutig sein (422 bei einem Duplikat), ueber verschiedene Rechner hinweg ist er erlaubt. agent_id muss zu einem registrierten Agenten der Rolle ops gehoeren.

system_ids nennt die Ids, unter denen dieser Host im System-Monitor auftauchen kann - es sind zwei, weil beide Meldewege ihn unterschiedlich benennen: der Legacy-Import aus status.txt nimmt den Hostnamen unveraendert, die REST-Meldung aus check_fds.sh dessen kleingeschriebenen Slug (Nextcloud(lokal) -> nextcloud-lokal). Das Frontend erkennt daran, welche Kachel zu welchem Host gehoert; DELETE /api/v1/hosts/{id} raeumt beide ab.

Ablauf im Ping-Check

  1. GET /api/v1/hosts/conf mit dem Agenten-Key des OPs-Agenten.
    • 200: der Body ist die neue hosts.conf - auch wenn er keinen Host enthaelt (dann wurden im Frontend alle entfernt und es wird nichts mehr geprueft).
    • 204: fuer diesen Rechner ist noch nie etwas konfiguriert worden. Dann laedt check_fds.sh seine bestehende hosts.conf per POST /api/v1/hosts/import hoch, damit die bereits ueberwachten Hosts nicht von Hand nachgetragen werden muessen.
    • Alles andere (inkl. nicht erreichbarer API): die zuletzt geschriebene lokale Datei bleibt in Kraft - eine Stoerung der API darf die Ueberwachung nicht anhalten.
  2. POST /api/v1/hosts/import nimmt nur den allerersten Upload eines Rechners an und antwortet danach mit { "imported": 0 }. Sonst wuerde ein Ping-Rechner mit alter lokaler Datei die im Frontend geloeschten Hosts wieder anlegen.

Codeberg-Sync (Backlog/Done)

api/bin/sync-codeberg.php liest offene und geschlossene Issues aus den konfigurierten Codeberg-Projekten (siehe Projekte) und gleicht sie je Projekt ueber repo + external_ref (= Issue-Nummer) mit den Tickets ab:

  • Offene Issues → Spalte je nach Label: wip → in_arbeit, sonst testing → testing, sonst help wanted → qa, sonst automate → bereit, sonst backlog.
  • Geschlossene Issues → Spalte done.
  • Nur falls das Ticket noch in einer der Sync-Spalten (backlog, bereit, in_arbeit, qa, testing, done) ist - auf fertig manuell verschobene Tickets werden nicht zurueckgesetzt.
  • Ticket-Typ kommt vom ersten Issue-Label, die Farbe fest vom Projekt (siehe oben).

Ausgefuehrt wird das Skript vom Compose-Service sync (siehe docker-compose.yml) - kein Host-Cron noetig. Der Service startet mit dem Stack (--watch), macht sofort einen ersten Lauf und wiederholt ihn danach aus zwei Gruenden: periodisch alle MONITOR_SYNC_INTERVAL Sekunden (Default 600, siehe .env.example) und sofort, sobald ein Codeberg-Webhook eintrifft (siehe unten). Er nutzt dasselbe Image und dieselbe SQLite-Datei wie api und verbindet sich selbst ausschliesslich ausgehend nach codeberg.org - fuer diesen Service ist also kein Port-Mapping noetig.

docker compose up -d sync                # Sync-Service starten
docker compose logs -f sync              # Laeufe mitlesen
docker compose run --rm api php bin/sync-codeberg.php   # einmalig manuell (Debug)

Beim manuellen Aufruf werden Fehler direkt auf der Konsole sichtbar (Codeberg-API nicht erreichbar: … bzw. Codeberg-API-Fehler (HTTP 4xx)) - der erste Anlaufpunkt, wenn Backlog und Done leer bleiben.

Schlaegt ein Lauf fehl (vereinzelte Timeouts nach codeberg.org kommen vor), wird der naechste Versuch vorgezogen statt bis zum regulaeren Intervall zu warten: 5s, 10s, 20s, … bis hoechstens MONITOR_SYNC_INTERVAL (Sync\SyncSchedule). Sonst ginge eine per Webhook angeforderte Aktualisierung verloren - die Anforderung wird vor dem Lauf quittiert und waere damit erst nach vollen MONITOR_SYNC_INTERVAL Sekunden nachgeholt. Nach einem erfolgreichen Lauf gilt sofort wieder das regulaere Intervall. Im Log sieht das so aus:

[sync] Lauf fehlgeschlagen (1x in Folge, naechster Versuch in 5s): Codeberg-API nicht erreichbar: …
[sync] Lauf fehlgeschlagen (2x in Folge, naechster Versuch in 10s): …

POST /api/v1/webhooks/codeberg — Sofort-Sync per Webhook

Damit Issue-Aenderungen nicht erst beim naechsten periodischen Lauf auf dem Board landen, kann Codeberg jede Aenderung aktiv melden. Der Endpunkt wertet den Payload nicht aus, er fordert nur einen regulaeren Sync an; der sync-Service greift die Anforderung im Sekundentakt auf und laedt den aktuellen Stand aller konfigurierten Projekte (siehe Projekte), nicht nur das des ausloesenden Repos. Vom Aendern des Issues bis zum Board vergehen so wenige Sekunden (Webhook → Sync → SSE-Push ans Frontend).

Bei mehreren Projekten muss der Webhook in jedem Repo eingerichtet werden, dessen Aenderungen sofort statt erst beim naechsten periodischen Lauf ankommen sollen - ein fehlender Webhook auf einem der Projekte faengt der periodische Sync (MONITOR_SYNC_INTERVAL) weiterhin ab.

Authentifizierung ist kein API-Key, sondern die HMAC-Signatur, die Codeberg selbst mitschickt: X-Forgejo-Signature (bzw. X-Gitea-Signature) enthaelt den HMAC-SHA256 des rohen Request-Bodys, gebildet mit dem Webhook-Secret aus CODEBERG_WEBHOOK_SECRET. Ist die Variable nicht gesetzt, antwortet der Endpunkt grundsaetzlich mit 401 - ein offener Sync-Ausloeser im Internet waere sonst die Folge.

Antwort Bedeutung
202 mit {"status": "sync angefordert"} Sync wurde angestossen
200 mit {"status": "pong"} ping-Event beim Anlegen des Webhooks
401 Signatur fehlt, ist falsch oder es ist kein Secret konfiguriert

Einrichtung im Codeberg-Repo unter Einstellungen → Webhooks → Forgejo:

  • Ziel-URL: https://<oeffentliche-api-url>/api/v1/webhooks/codeberg
  • HTTP-Methode: POST, Content-Type application/json
  • Secret: derselbe Wert wie CODEBERG_WEBHOOK_SECRET (z.B. openssl rand -hex 32)
  • Ereignisse: Benutzerdefiniert → Issues und Issue-Label (Issue-Kommentare sind fuer das Board irrelevant und wuerden nur ueberfluessige Syncs ausloesen)

Anders als der sync-Service braucht dieser Endpunkt eine eingehende Freigabe: Proxy und Firewall muessen POST /api/v1/webhooks/codeberg aus dem Internet an den api-Container durchlassen. Ob eine Zustellung geklappt hat, zeigt Codeberg direkt beim Webhook unter „Letzte Zustellungen" (inkl. Antwort-Body). Der periodische Sync laeuft unabhaengig weiter und ist das Sicherheitsnetz fuer verpasste Zustellungen (Container-Neustart, Stoerung).

GET /api/v1/webhooks/stats — Empfangene Webhooks zaehlen (Hooks-KPI)

Auth: keine (oeffentlich wie die anderen GET-Endpunkte).

{ "count": 12 }

count zaehlt jede angenommene Zustellung an POST /api/v1/webhooks/codeberg (auch ping) am heutigen Tag (Serverdatum); ab Mitternacht beginnt der Zaehler bei 0. Die Zaehldatei (MONITOR_HOOKS_COUNTER_FILE) enthaelt Datum und Anzahl. Das Frontend zeigt den Wert als eigene, immer sichtbare Kachel "Hooks heute" ganz rechts im KPI-Monitor (Issue #38).

Fehlerformat

Alle Fehlerantworten haben die Form { "error": "‹Meldung›" } mit passendem HTTP-Status:

Status Bedeutung
400 Ungueltige Anfrage (z. B. unbekannter Endpunkt-Parameter)
401 Fehlender/ungueltiger X-Api-Key/X-Admin-Key
403 Aktion nicht erlaubt (z. B. fremde Agent-Aktivitaet melden)
404 Ressource nicht gefunden
405 HTTP-Methode fuer diesen Pfad nicht erlaubt
422 Validierungsfehler (Pflichtfeld fehlt, ungueltiger Enum-Wert)