monitor/README.md
fds2610-bot 55d5c34ca6 Ueberwachte Hosts ueber ein Zahnrad am System-Monitor pflegen (Issue #70)
Wer einen Server aus der Ping-Ueberwachung nehmen wollte, musste sich bisher auf den
Rechner mit check_fds.sh einloggen und die hosts.conf editieren - und die Kachel blieb
danach trotzdem im System-Monitor stehen, weil ein einmal gemeldetes System nirgends
wieder geloescht werden konnte.

Die Liste steht jetzt in der Datenbank und ist ueber ein Zahnrad neben der Ueberschrift
"Systeme" pflegbar, analog zum Zahnrad am PO-Platz (Issue #27). Jeder Host gehoert dem
OPs-Agenten (Issue #66), der ihn anpingt: API und Ping-Check laufen nicht zwangslaeufig
auf demselben Rechner, die API kann die hosts.conf also nicht selbst schreiben.
check_fds.sh holt sie stattdessen bei jedem Lauf mit seinem Agenten-Key ab und schreibt
daraus die lokale Datei; ist die API nicht erreichbar, pingt es unveraendert nach der
zuletzt geschriebenen Liste weiter.

Beim ersten Lauf laedt der Check seine bestehende hosts.conf hoch, damit die bereits
ueberwachten Server nicht von Hand nachgetragen werden muessen. Dass die API das nur
einmal annimmt (Marker in host_config_imports) und "noch nie konfiguriert" per 204 von
"im Frontend geleert" per 200 unterscheidet, ist noetig, damit ein Ping-Rechner mit alter
lokaler Datei die dort geloeschten Hosts nicht wieder anlegt.

Loeschen raeumt mit auf: Ein entfernter Host nimmt seine Kachel mit - beide Ids, denn der
status.txt-Import benennt ihn nach dem Hostnamen, die REST-Meldung nach dessen Slug.
Kacheln ohne zugehoerigen Host (Selbstmelder oder Reste laengst entfernter Hosts) stehen
im selben Dialog unter "Weitere Kacheln im System-Monitor" und sind dort einzeln
loeschbar - dafuer gibt es neu DELETE /api/v1/systems/{id}.

Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
Claude-Session: https://claude.ai/code/session_015vNjbfr8M3HSfWMee92GTE
2026-09-01 13:14:11 +02:00

11 KiB

🖥️ monitor

monitor überwacht mehrere Systeme (per Ping und/oder per REST-API-Meldungen entfernter Agenten) und zeigt den Zustand als interaktive Büro-Visualisierung (Kanban-Board + Monitor-Wand mit Agenten an Schreibtischen).

Der vollständige Umbauplan steht in Visualization.md (Roadmap Phase 0-7), die dazugehörigen Klärungen in Detailfragen.md und Detailantworten.md.


🚀 Features

  • REST-API (api/, siehe API.md) für Tickets, Events, Systeme, KPIs und Agenten-Aktivität, mit statischen API-Keys pro Agent
  • Büro-Visualisierung (html/office.html) als Vanilla-SVG-Szene: Kanban-Board, Monitor-Wand (Events/Systeme/KPIs), 8 Schreibtische - zeigt live die Daten aus der REST-API (Push per Server-Sent Events, Polling-Fallback), Klick auf Board/Monitore öffnet Detail-Modals, Agenten laufen animiert zwischen Schreibtisch/Board/Monitor-Wand/Kaffee-Ecke (Phase 3-5, siehe Visualization.md Abschnitt 9). Ist die API nicht erreichbar, zeigt die Szene ersatzweise Demo-Daten — kenntlich gemacht durch einen roten Banner „API nicht erreichbar!". Die Basis-URL der API kommt aus MONITOR_API_BASE (siehe .env.example).
  • Klick auf den PO öffnet ein Modal, in dem sich die vom Codeberg-Sync gelesenen Projekte (Owner/Repo + Farbe) hinzufügen, bearbeiten und löschen lassen (Issue #27) — Änderungen wirken sofort im laufenden sync-Dienst, ohne Neustart. Schreibende Aktionen fragen einmalig den MONITOR_ADMIN_API_KEY ab und merken ihn sich im Browser.
  • Klick auf das Zahnrad neben der Überschrift „Systeme" öffnet die Verwaltung der per Ping überwachten Hosts (Issue #70): Server hinzufügen, umbenennen und entfernen, ohne sich auf den Rechner mit check_fds.sh einzuloggen — der holt seine hosts.conf bei jedem Lauf von der API. Ein entfernter Host nimmt seine Kachel im System-Monitor mit; Kacheln ohne zugehörigen Host lassen sich im selben Dialog einzeln aufräumen.
  • Codeberg-Sync als Dauerläufer (Compose-Service sync): füllt Backlog und Done automatisch aus den Issues mehrerer konfigurierter Codeberg-Projekte (je Projekt mit eigener Ticket-Farbe, siehe oben) — periodisch alle MONITOR_SYNC_INTERVAL Sekunden und, wenn ein Webhook eingerichtet ist, innerhalb von Sekunden nach jeder Issue-Änderung (POST /api/v1/webhooks/codeberg, HMAC-signiert per CODEBERG_WEBHOOK_SECRET). Siehe API.md Abschnitt „Codeberg-Sync" — dort steht auch die Einrichtung im Codeberg-Repo.
  • Auto-Update auf einem Produktionsserver: Sobald ein PR nach main gemergt wird, kann deploy-webhook.py denselben update.sh anstoßen, den auch ein manuelles Update aufruft (Push-Webhook, HMAC-signiert per MONITOR_DEPLOY_WEBHOOK_SECRET) — siehe README_UPDATE.md.
  • Weiterhin: klassische Ping-Überwachung (check_fds.sh, hosts.conf, mail_fds.py) als eine Datenquelle für den System-Monitor; die alte tabellarische Statusseite ist mit Phase 7 entfallen (F16), status.txt speist weiterhin den System-Monitor

📁 Projektstruktur

  • api/ — REST-API (PHP, SQLite), siehe api/README.md
  • html/ — Frontend: office.html (Büro-Visualisierung), js/, css/
  • tests/frontend/ — Node-Tests für die Frontend-Layoutlogik (node --test)
  • check_fds.sh, mail_fds.py, hosts-sample.conf, monitor-api-sample.conf — bestehende Ping-Überwachung (letztere: optionale Zugangsdaten für die Meldung per REST)
  • docker-compose.yml — komplette Entwicklungsumgebung (siehe unten)
  • update.sh — holt die neueste Version vom konfigurierten Git-Remote und aktualisiert die Docker-Compose-Umgebung (Abhängigkeiten, Images, Dienste, Tests)
  • deploy-webhook.py, deploy/ — löst update.sh auf einem Produktionsserver automatisch aus, sobald ein PR nach main gemergt wird (Push-Webhook); siehe README_UPDATE.md
  • register-agent.sh — Hilfsskript, um einen neuen Agenten per POST /api/v1/agents zu registrieren (siehe API.md Abschnitt "Agenten")
  • register-ops-agent.sh — registriert den lokalen OPs-Agenten (Rolle ops) und legt dabei monitor-api.conf für die Statusmeldung des Ping-Checks an (siehe "Weg 3" unten)

🐳 Entwicklung (nur Docker, kein lokales PHP/Node nötig)

Analog zum NC-Gantt-Projekt läuft die gesamte Ausführung (Bauen, Entwickeln, Testen) in Docker-Compose-Containern; auf dem Host muss nichts installiert werden.

cp .env.example .env               # einmalig, MONITOR_ADMIN_API_KEY anpassen

docker compose up --build          # API auf :8091, Buero-Visualisierung auf :8090, Sync
docker compose run --rm api composer test      # PHPUnit (API)
docker compose run --rm frontend               # Node-Tests (Frontend-Layoutlogik)
docker compose logs -f sync                    # Codeberg-Sync mitlesen

Der Browser erreicht die API nicht über das Compose-Netzwerk, sondern über die in MONITOR_API_BASE (.env) hinterlegte URL — der Default http://localhost:8091/api/v1 passt zum Port-Mapping oben. Wer die Ports in docker-compose.yml ändert oder das System hinter einem Reverse Proxy betreibt, muss MONITOR_API_BASE entsprechend nachziehen, sonst zeigt die Szene den Banner „API nicht erreichbar!" und fällt auf Demo-Daten zurück. Der Webserver liefert den Wert zur Laufzeit als /config.js aus (docker/nginx/default.conf.template), ein Build-Schritt ist dafür nicht nötig.

Details zur API: api/README.md. Details zu den Endpunkten: API.md.


🖥️ Einen Server zur Überwachung hinzufügen

Der System-Monitor in der Büro-Visualisierung zeigt zunächst keine Kacheln an, solange kein System gemeldet wurde — dafür gibt es zwei unabhängige Wege:

Weg 1: Klassische Ping-Überwachung (hosts.conf)

  1. hosts-sample.conf nach hosts.conf kopieren und um den neuen Server erweitern (eine Zeile pro Server, Format Hostname IP) — ist Weg 3 eingerichtet, geht das stattdessen über die Oberfläche (siehe „Hosts über die Oberfläche pflegen" weiter unten):
    Webserver 192.168.178.10
    
  2. Optional, für E-Mail-Alarme bei Ausfall: credentials-sample.conf nach credentials.conf kopieren und die SMTP-Zugangsdaten eintragen (wird von mail_fds.py benutzt).
  3. check_fds.sh regelmäßig ausführen, z.B. per Cron alle paar Minuten. Das Skript pingt jeden Eintrag aus hosts.conf dreimal an und schreibt das Ergebnis in status.txt (Pfad über STATUS_FILE im Skript einstellbar).
  4. Die API liest status.txt laufend mit und zeigt die Einträge als Systeme (source: "legacy") im System-Monitor an — ohne dass etwas neu gestartet werden muss.

⚠️ Dieser Import liest MONITOR_STATUS_FILE als lokale Datei. Läuft check_fds.sh auf einem anderen Rechner als die API (oder liegt status.txt außerhalb des API-Containers — der Mount in docker-compose.yml ist standardmäßig auskommentiert), erreicht sie die API nie und der System-Monitor bleibt bei „Keine Systeme gemeldet". Fehlt die Datei, meldet die API keinen Fehler, sondern liefert eine leere Liste. In dem Fall Weg 3 verwenden.

Weg 2: Status direkt per REST-API melden

Eigene Server/Skripte können ihren Status auch ohne hosts.conf melden:

  1. Einen Agenten registrieren (liefert einmalig einen API-Key zurück, siehe register-agent.sh bzw. API.md).
  2. Mit diesem Key den Status senden:
    curl -X POST "$MONITOR_API_BASE/systems/mein-server/status" \
      -H "X-Api-Key: <API-Key>" \
      -H "Content-Type: application/json" \
      -d '{"status": "ok", "name": "Mein Server", "type": "host"}'
    

So gemeldete Systeme (source: "api") haben Vorrang vor dem Legacy-Import aus status.txt und werden von ihm nicht überschrieben. Details zu Feldern/Auth: API.md.

Weg 3: Ping-Überwachung, die ihre Ergebnisse selbst per REST meldet

Kombiniert beide Wege und ist der richtige Weg, wenn der Ping-Check auf einem anderen Rechner läuft als die API — dann fällt der Umweg über die Datei status.txt weg:

  1. Wie in Weg 1 die hosts.conf pflegen und check_fds.sh per Cron laufen lassen.

  2. Den OPs-Agenten registrieren — das erledigt register-ops-agent.sh neben der docker-compose.yml in einem Schritt (die API muss dafür laufen):

    ./register-ops-agent.sh            # optional: ./register-ops-agent.sh "OPs Rechenzentrum"
    

    Das Skript liest MONITOR_ADMIN_API_KEY und MONITOR_API_BASE aus der .env, legt einen Agenten der Rolle ops an (sitzt als „OPs" sichtbar an einem Schreibtisch, Issue #66) und schreibt den nur einmalig ausgegebenen API-Key mit chmod 600 nach monitor-api.conf. Eine bestehende monitor-api.conf überschreibt es nicht (--force erzwingt es).

    Von Hand geht es weiterhin so: Agenten wie in Weg 2 registrieren (Rolle ops), monitor-api-sample.conf nach monitor-api.conf neben check_fds.sh kopieren, dort MONITOR_API_BASE (ohne /api/v1) und MONITOR_API_KEY eintragen, chmod 600 setzen.

check_fds.sh meldet dann nach jedem Ping zusätzlich per REST (online → ok, offline → error) und schreibt status.txt unverändert weiter für den alten Wandmonitor. Die System-ID entsteht dabei aus dem Hostnamen (Nextcloud(intern) → nextcloud-intern), der Originalname bleibt als Anzeigename erhalten. Ist die API nicht erreichbar, läuft die Ping-Überwachung normal weiter und protokolliert nur eine Warnung.

⚙️ Hosts über die Oberfläche pflegen

Ist Weg 3 eingerichtet, muss für einen neuen oder entfernten Server niemand mehr die hosts.conf auf dem Ping-Rechner editieren (Issue #70): Ein Klick auf das Zahnrad neben der Überschrift „Systeme" öffnet die Verwaltung der überwachten Hosts — dasselbe Muster wie das Zahnrad am PO-Platz für die Codeberg-Projekte. Änderungen verlangen den MONITOR_ADMIN_API_KEY; der Browser fragt einmalig danach und merkt ihn sich lokal.

Wie die Liste auf den Ping-Rechner kommt:

  • check_fds.sh holt sie bei jedem Lauf mit seinem Agenten-Key ab und schreibt daraus seine lokale hosts.conf. Von Hand editiert man die Datei danach nicht mehr — der nächste Cron-Lauf überschreibt sie.
  • Beim ersten Lauf lädt der Check seine bestehende hosts.conf einmalig hoch, damit die schon überwachten Server nicht von Hand nachgetragen werden müssen. Danach hat die Oberfläche das letzte Wort: Ein dort entfernter Host kommt über diesen Weg nicht zurück.
  • Ist die API nicht erreichbar, pingt der Check unverändert nach der zuletzt geschriebenen Datei weiter und protokolliert nur eine Warnung.

Ein hier entfernter Host nimmt seine Kachel im System-Monitor mit — auch die aus dem status.txt-Import, die unter dem unveränderten Hostnamen läuft. Kacheln, die zu keinem gepflegten Host gehören (etwa Server, die sich nach Weg 2 selbst melden, oder Reste eines längst entfernten Hosts), stehen im selben Dialog unter „Weitere Kacheln im System-Monitor" und lassen sich dort einzeln entfernen.

Voraussetzung ist ein registrierter OPs-Agent (register-ops-agent.sh, siehe Weg 3) — nur für Hosts, die von einem solchen Ping-Check geprüft werden, kann die Oberfläche die hosts.conf überhaupt pflegen. Server, die ihren Status nach Weg 2 selbst melden, bleiben unberührt.