Financial Modeling Prep hat die /api/v3/-Adressen zum 31.08.2025 abgeschaltet; sie antworten mit HTTP 403. Der Abruf nutzt jetzt /stable/quote und /stable/search-isin und meldet den Klartext des Dienstes, statt jeden 403 als abgelehnten Schlüssel auszugeben. HTTP 402 ist ein eigener Fall – im Gratistarif fehlen dort ISIN-Suche und deutsche Börsenplätze. Neu ist Yahoo Finanzen: ohne Schlüssel, ohne Kontingent, dafür muss das Kürzel samt Handelsplatz in den Stammdaten stehen. Eine offene Schnittstelle gibt es nicht mehr (query1.finance.yahoo.com antwortet ohne Sitzung mit HTTP 429, auch mit Cookie und Crumb), gelesen wird deshalb die Kursseite selbst. yahooKurs() liest beide Ausprägungen der Seite – <fin-streamer> und den angezeigten Kurs in deutscher Schreibweise – und prüft am Seitentitel, dass die Seite zum Kürzel gehört. Das eingebettete JSON bleibt ungenutzt: Es gehört zu einem Fremd-Widget und liefert auf jeder Seite denselben papierfremden Wert. Eine Sekunde Abstand zwischen zwei Seiten, bis zu drei Versuche bei HTTP 503. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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Wertpapiere und Depots
Ein Depot ist ein Konto der Kontoart Depot. Was darin liegt, steht nicht in
buchungen, sondern in depot_buchungen – dort gehören Stückzahl und Kurs dazu, und der
Saldo ist keine Summe von Beträgen, sondern der bewertete Bestand.
Zwei Seiten je Geschäft
Jedes Wertpapiergeschäft erzeugt bis zu zwei Datensätze:
- die Depotbuchung mit Stück, Kurs, Gebühren und Steuern,
- die Geldbuchung auf dem Verrechnungskonto – eine gewöhnliche Buchung, die im Kontoblatt steht wie jede andere.
Verbunden sind sie über buchung_id. So bleibt das Girokonto stimmig, ohne dass
Kontoblätter Stückzahlen führen müssten.
Beide Richtungen kommen vor, und buchung_erzeugt hält fest, welche es war:
- Depotbuchung zuerst (Maske unter Wertpapiere, QIF-Import): Sie legt die Geldbuchung an. Wird sie gelöscht, geht die Geldbuchung mit – sie hat ohne das Geschäft keinen Sinn.
- Geldbuchung zuerst (Bankabruf, siehe Geschäft aus einer Kontobuchung): Die Depotbuchung hängt sich an die vorhandene Buchung. Wird sie gelöscht, bleibt die Buchung der Bank stehen und ist nur wieder unzugeordnet – sie ist deren Beleg, nicht unsere.
Ein- und Auslieferungen rühren kein Konto an und haben deshalb keine Geldbuchung.
Geschäft aus einer Kontobuchung
Der Weg, den der Alltag nimmt: Der Bankabruf liefert die Wertpapierabrechnung als Umsatz auf dem Girokonto – ein Betrag, ein Verwendungszweck, sonst nichts. Im Kontoblatt öffnet die Zuordnungsliste unter Wertpapiergeschäft im Depot die Wertpapiermaske; die schlichte Umbuchung auf dasselbe Depot steht daneben weiter zur Wahl.
Zwei Dialoge, wie im FinanzManager: vorne Vorgangsart, Datum, Wertpapier, Stück und Kurs,
dahinter hinter Kosten … die Nebenkosten nach Arten. ISIN und WKN liest
Wertpapier::ausText() aus dem Verwendungszweck („WKN LYX01W … ISIN LU1834983477“) und
wählt das Papier vor. Ohne JavaScript führt derselbe Weg auf
/buchungen/{id}/wertpapier – dieselben Felder, untereinander statt hinter einem Knopf.
Der Buchungsbetrag ist die feste Größe. Er kommt von der Bank und wird nicht nachgerechnet. Die Nebenkosten gehen aus ihm heraus, der Rest ist der Kurswert und damit der Einstandspreis:
Kurswert = Buchungsbetrag + Summe der Nebenkosten
Kauf −255,00 € + 5,00 € = −250,00 € → Einstand 250,00 €
Verkauf 3.103,17 € + 84,83 € = 3.188,00 € → Erlös 3.188,00 €
Dieselbe Rechnung in beiden Richtungen: Nebenkosten sind Aufwand, ob gekauft oder verkauft wird. Der Kurs ist demgegenüber eine Angabe der Abrechnung; fehlt er, ergibt er sich aus Einstand und Stückzahl – nie umgekehrt.
Im Kontoblatt entsteht daraus eine Splitbuchung: je belegter Kostenart eine Zeile in ihrer Kategorie, der Rest als Umbuchung ins Depot. Die Zeilen ergeben genau den Buchungsbetrag. Ohne Nebenkosten bleibt es bei der schlichten Umbuchung – eine Splitbuchung mit einer einzigen Zeile wäre nur umständlicher zu lesen.
Kostenarten und ihre Kategorien
Services\Wertpapierkosten kennt sechs Gebühren- und sechs Steuerarten – dieselben, die
der FinanzManager im Kostendialog führt:
| Gebühren | Steuern |
|---|---|
| Bankprovision | Zinsabschlagsteuer |
| Maklercourtage | Kapitalertragsteuer |
| Börsenplatzentgelt | Solidaritätszuschlag |
| Spesen | Ausländische Quellensteuer |
| Spesen Ausland | Abgeltungsteuer |
| Sonstige Kosten | Kirchensteuer |
Welche Kategorie zu welcher Art gehört, steht einmal unter Einstellungen →
Wertpapiere (wertpapiere_kategorie_<art>); der Dialog fragt dann nur noch Beträge ab.
Einzige Ausnahme ist Sonstige Kosten: Deren Kategorie lässt sich an Ort und Stelle
wählen, weil sie nicht immer dieselbe ist. Arten ohne hinterlegte Kategorie werden zu
Splitzeilen ohne Zuordnung, nicht zu einem Fehler.
In der Depotbuchung stehen die Kosten nur als zwei Summen (gebuehren, steuern) – für
den Einstand genügt das. Die Aufschlüsselung lebt in den Splitzeilen, wo sie gebraucht
wird.
Was in welchem Feld steht
betrag ist der Bruttowert: Stück × Kurs, bei Dividenden der Bruttoertrag. Gebühren
und Steuern stehen daneben, nicht darin. Daraus folgt der Geldfluss:
| Vorgang | Verrechnungskonto |
|---|---|
| Kauf | −(Betrag + Gebühren + Steuern) |
| Verkauf | +(Betrag − Gebühren − Steuern) |
| Dividende | +(Betrag − Steuern) |
Am echten Export nachgerechnet: Ein Verkauf über 4 × 797,00 € mit 15,37 € Gebühren und
69,46 € Steuern ergibt 3.103,17 € Gutschrift – genau der Wert, den das QIF im Feld $
nennt. Diese Trennung ist nötig, damit der Einstand die Nebenkosten genau einmal
enthält.
stueck trägt die Richtung: Zugänge positiv, Abgänge negativ, Dividenden null.
Einstand nach gleitendem Durchschnitt
Bei jedem Kauf steigt der Einstand um Kaufpreis samt Gebühren, bei jedem Verkauf sinkt er anteilig um den bis dahin durchschnittlichen Stückpreis. So rechnet auch der FinanzManager, und die Frage, welches Stück verkauft wurde, stellt sich gar nicht.
Der realisierte Gewinn eines Verkaufs ist Erlös minus Kosten minus anteiligem Einstand.
Für die Steuererklärung gilt in Deutschland FIFO. Maßgeblich ist dort die Abrechnung der Bank – diese Übersicht ersetzt sie nicht.
Vollständig verkaufte Positionen verschwinden aus der Bestandsliste; ihr realisierter Gewinn zählt weiter mit.
Detailseite eines Wertpapiers
Der Name in der Bestandsübersicht, in der Liste der Depotbuchungen und in den Stammdaten
führt auf /wertpapiere/papier/{id} – alles zu einem Papier auf einer Seite:
- Kennzahlen über die ganze Historie: Bestand, Wert, Einstand, nicht realisierter und realisierter Gewinn, Erträge. Wer wissen will, was ein Papier gebracht hat, meint alles seit dem ersten Kauf – nicht den gewählten Berichtszeitraum.
- Stammdaten und Kurs in je einer Kachel: ISIN, WKN, Art, Währung, Kürzel, Status,
erste und letzte Buchung; daneben der letzte Kurs mit Datum und Quelle, Hoch und Tief
der letzten zwölf Monate (
Wertpapier::kurseckwerte()) und der Einstand je Stück. - Bestand je Depot: Ein Papier kann in mehreren Depots liegen; gerechnet wird je Depot, weil auch der Einstand je Depot geführt wird. Ist alles verkauft, bleibt die Seite bestehen – realisierte Gewinne und Erträge zählen weiter.
- Wertentwicklung – dasselbe Diagramm wie in der Depotübersicht, nur auf dieses Papier gerechnet, und nur, wenn es Kurshistorie gibt.
- Buchungen eines Zeitraums, voreingestellt das laufende Jahr, mit denselben Vorgaben
wie die Auswertungen (
Services\Zeitraum). Darunter eine Zeile mit Zu- und Abgängen und den Erträgen des Zeitraums.
Gerechnet wird nicht neu: Depot::bestand() nimmt eine Wertpapiernummer entgegen und
liefert dieselben Zahlen wie die Übersicht, nur auf ein Papier eingegrenzt. Damit können
Detailseite und Übersicht nicht auseinanderlaufen.
Kurse
Ein Kurs je Wertpapier und Tag. Mehr Auflösung braucht eine Vermögensübersicht nicht, und die Freikontingente der Kursdienste geben nicht mehr her.
Ohne Kurs wird nicht bewertet: Die Position zeigt „kein Kurs“ und fällt aus der Wertsumme; die Übersicht sagt ausdrücklich, dass sie unvollständig ist. Der Einstand als Ersatzwert wäre bequem, verstellte aber den Blick.
Kursabruf
Services\Kursabruf kennt drei Anbieter (siehe Aktienkurse.md):
- Leeway.tech – 50 Abrufe/Tag, kennt ISINs direkt
- Financial Modeling Prep – 250 Abrufe/Tag, im Gratistarif ohne ISIN-Suche und ohne deutsche Börsenplätze (beides antwortet mit HTTP 402)
- Yahoo Finanzen – kein Schlüssel, kein Kontingent, dafür muss das Kürzel in den Stammdaten stehen
Die ersten beiden arbeiten in zwei Schritten: ISIN → Kürzel, Kürzel → Kurs. Das gefundene Kürzel wird am Wertpapier gespeichert, damit der erste Schritt künftig entfällt – das halbiert den Verbrauch. Abgerufen wird nur für Papiere mit Bestand, und nur, wenn für heute noch kein Kurs vorliegt.
Yahoo Finanzen hat keine offene Schnittstelle mehr: query1.finance.yahoo.com
antwortet ohne Sitzung mit HTTP 429, auch mit Cookie und Crumb, und /lookup wie /search
sind abgeschaltet. Gelesen wird deshalb die Kursseite de.finance.yahoo.com/quote/<Kürzel>/.
- Das Kürzel muss den Handelsplatz nennen –
ALV.DEfür Xetra,PTX.Ffür Frankfurt. Ohne Kürzel meldet der Abruf das ausdrücklich, denn raten lässt sich hier nichts. - Yahoo liefert die Seite in zwei Ausprägungen aus: mal mit
<fin-streamer>samtdata-value, mal nur mit dem angezeigten, deutsch formatierten Kurs.yahooKurs()liest beides und prüft am Seitentitel, dass die Seite zum Kürzel gehört – sonst käme bei einem Tippfehler der Kurs eines fremden Papiers in den Bestand. - Zwischen zwei Seiten liegt eine Sekunde; auf schnelle Serienabrufe antwortet Yahoo mit HTTP 503. Dieser 503 ist vorübergehend – er trifft auch Kürzel, die im Browser zur selben Zeit funktionieren –, deshalb bis zu drei Versuche je Papier.
- Der angezeigte Kursstand („Markt geöffnet“, „Bei Börsenschluss“) geht ins Debug-Log: Über sein Auslieferungsnetz gibt Yahoo gelegentlich eine ältere Fassung der Seite heraus.
Weil hier fremdes Markup gelesen wird, ist dieser Weg der empfindlichste der drei – ein Umbau bei Yahoo fällt als Fehler auf, nicht als falscher Kurs.
Anbieter und Schlüssel stehen im Einstellungsdialog unter Wertpapiere. Der tägliche Lauf gehört in einen Cron-Eintrag:
docker compose exec -u www-data php php scripts/kursabruf.php
Das Skript bricht ab, solange der automatische Abruf in den Einstellungen nicht eingeschaltet ist – ein vergessener Cron-Eintrag kostet so kein Kontingent. Der Knopf auf der Wertpapierseite arbeitet unabhängig davon.
Die Feldnamen der Antworten werden nachsichtig gelesen (close, price, last …): Die
Dienste benennen sie unterschiedlich und gelegentlich um. Der API-Schlüssel steht in der
Adresse und wird vor jedem Logeintrag maskiert.
QIF-Import (!Type:Invst)
Der Import legt Wertpapier, Depotbuchung und Geldbuchung in einem Zug an. Zwei Eigenheiten des Formats:
- Das
L-Feld trägt bei Wertpapiergeschäften mehr als sonst. Dem Verrechnungskonto kann eine Kategorie vorangehen:LKursgewinne:Realisierte Gewinne|[Verrechnungskonto]. Gelesen wird deshalb nur der Teil hinter dem letzten senkrechten Strich. - Das Feld
Oführt zwölf Beträge. Sicher zugeordnet sind Position 4 (Provision) und 10 (fremde Spesen) – beides Gebühren. Alles Übrige sind Abzüge des Fiskus und werden zu „Steuern“ zusammengefasst. Damit fällt keine Position heraus, ohne dass jede einzeln gedeutet werden müsste.
Fehlt der Kurs – bei Dividenden immer –, wird der Bruttobetrag aus der Gutschrift plus den Abzügen zurückgerechnet.
DivIn und DivAus landen beide auf „dividende“; die ursprüngliche Bezeichnung bleibt in
vorgang_qif erhalten, weil die Zuordnung nicht in jedem Fall umkehrbar ist.
Dabei behoben: Bis Phase 5 buchte der Import den Geldfluss jedes
Wertpapiergeschäfts als Abgang – auch bei Verkäufen und Dividenden. Das QIF nennt im Feld
$ immer einen positiven Betrag; die Richtung steckt allein im Vorgang. Verrechnungskonten
von Depots wiesen dadurch zu niedrige Salden aus.
CSV-Import einer Bestandsliste
Wertpapiere → Bestände → Import übernimmt die Depotbestandsliste, wie Banken sie zum
Herunterladen anbieten (erprobt mit der DKB). Erwartet wird eine Kopfzeile mit den Spalten
Wertpapierbezeichnung, WKN, ISIN, Einstiegskurs, Bewertungskurs, Stückzahl und
Assetklasse; Datum der Erstellung und Depotnummer werden mitgelesen, wenn vorhanden.
Trennzeichen (;, ,, Tabulator) und Zeichensatz (UTF-8 mit oder ohne BOM,
Windows-1252) erkennt der Import selbst.
Der Export kennt keine Historie. Er beschreibt einen Stichtag: was im Depot liegt und was es im Schnitt gekostet hat. Die Geschäfte, die dorthin geführt haben, fehlen. Der Import legt deshalb je Position eine Depotbuchung an – einen Kauf zum Stichtag über die volle Stückzahl zum Einstiegskurs. Der Einstand stimmt damit auf den Cent, frühere Käufe, Verkäufe und Dividenden bleiben naturgemäß leer und lassen sich später von Hand nachtragen.
Zwei Kurse, zwei Rollen. Der Einstiegskurs ist der durchschnittliche Kaufpreis und
wird zum Kurs der Buchung; der Bewertungskurs ist der aktuelle Kurs und landet als Kurs
des Stichtags in kurse. Erst dadurch ist der frisch übernommene Bestand sofort bewertbar
und zeigt denselben Gewinn wie die Bank – bis auf wenige Cent, die in den auf zwei Stellen
gerundeten Kursen des Exports stecken.
Kein Geldfluss. Ein Verrechnungskonto ist wählbar, bleibt aber in aller Regel leer: Das Geld ist vor Jahren geflossen, eine Belastung zum heutigen Tag würde das Girokonto verfälschen. Ohne Verrechnungskonto entsteht keine Geldbuchung.
Assetklasse → Art: Aktien → Aktie, ETFs und Fonds → Fonds, Anleihen → Anleihe, Zertifikate → Zertifikat, alles Übrige → Sonstiges.
Das Zieldepot lässt sich wählen; ohne Auswahl sucht der Import das Depot, dessen
Kontonummer der Depotnummer aus der Datei entspricht. Jede Position bekommt einen
import_hash aus Depot, Datum, Vorgang, Stück, Betrag und ISIN – dieselbe Datei zweimal
eingelesen legt nichts doppelt an. Ein anderer Stichtag gilt dagegen als neuer Vorgang.
Der Ablauf ist zweistufig: Der Upload zeigt erst eine Vorschau mit allen Positionen, Einstand, Wert und dem Status je Zeile; erst Jetzt übernehmen schreibt. Die Datei bleibt im Importverzeichnis liegen.
Depotbuchungen löschen
Die Liste der Depotbuchungen löscht einzeln – Löschen je Zeile – oder mehrere auf
einmal, genau wie das Kontoblatt: Ankreuzfeld je Zeile, das Feld in der Titelzeile wählt
alle angezeigten, Auswahl löschen in der Aktionsleiste schickt sie an
POST /wertpapiere/buchungen/loeschen. Der Knopf nennt die Anzahl und bleibt ohne
Auswahl gesperrt; die Rückfrage kommt vor dem Absenden. Ohne JavaScript funktioniert
alles weiter – dann ist der Knopf offen und der Controller weist eine leere Auswahl ab.
Der eingestellte Filter hängt am Ziel beider Formulare, deshalb steht danach wieder dieselbe Ansicht da. Zusammengesetzt wird er im Controller neu, damit kein fremdes Ziel eingeschleust werden kann.
Mit jeder Depotbuchung geht ihre selbst erzeugte Geldbuchung (siehe Zwei Seiten je Geschäft). Hing sie dagegen an einer Buchung des Bankabrufs, bleibt diese stehen und verliert nur die Aufteilung des Geschäfts – sie steht danach wieder unzugeordnet im Kontoblatt. Am Bestand ist nichts nachzuziehen: Er wird bei jedem Aufruf aus den Depotbuchungen gerechnet und gibt die Löschung von selbst wieder her – ebenso realisierter Gewinn, Veräußerungen und Erträge. Das Wertpapier selbst bleibt in den Stammdaten stehen.
Kontenübersicht
Depots erscheinen dort mit ihrem bewerteten Bestand, nicht mit einem Buchungssaldo. Der Anfangssaldo bleibt dabei: Führt ein Depotkonto eine Barreserve, steht sie dort.
Damit ist die Voraussetzung erfüllt, um die Summe der Kontostände mit dem FinanzManager zu
vergleichen (PLAN.md, Kapitel 7) – sobald Kurse für alle Positionen vorliegen.
Tests
tests/17_WertpapiereTest.php – Wiederfinden über ISIN, WKN und Name samt Nachtragen
fehlender Felder; Bestand und Einstand über mehrere Käufe; Geldseite mit richtigem
Vorzeichen; Verkauf mit anteiligem Einstand und realisiertem Gewinn; Dividende ohne
Bestandsänderung; fehlende Kurse; Veräußerungsrechnung über die Historie hinweg; der
QIF-Import eines echten Ausschnitts (Kauf, Dividende, Verkauf) inklusive Idempotenz;
Löschen samt Geldbuchung.
tests/22_DepotbuchungenLoeschenTest.php – das Sammellöschen: die Geldbuchungen gehen
mit, das Verrechnungskonto stimmt danach wieder, Bestand, Einstand, realisierter Gewinn,
Erträge und die Veräußerungsauswertung geben die Löschung her, unbekannte Nummern in der
Auswahl bleiben folgenlos. Den Ablauf im Browser prüft tests/e2e/specs/module.spec.js.
tests/25_WertpapiergeschaeftTest.php – das Geschäft aus einer Kontobuchung: das Depot als
eigener Wert der Zuordnungsliste, ISIN und WKN aus dem Verwendungszweck, Kauf mit Kosten
(Einstand, Splitzeilen, Summe gleich dem Buchungsbetrag, keine zweite Buchung daneben),
Kauf ohne Kosten als schlichte Umbuchung mit errechnetem Kurs, Verkauf mit Gebühren und
Steuern, das Löschen, das die Bankbuchung stehen lässt, sowie die Abweisungen: doppeltes
Geschäft, Kosten in Höhe der Buchung, Konto statt Depot, Kauf ohne Stückzahl. Die beiden
Dialoge prüft tests/e2e/specs/wertpapiergeschaeft.spec.js.
tests/26_WertpapierDetailTest.php – die Detailseite: der auf ein Papier eingegrenzte
Bestand (fremde Papiere bleiben draußen, mehrere Depots werden je Position geführt, Depot
und Papier lassen sich zugleich eingrenzen), Hoch und Tief der Kurse, die Datumsgrenzen
der Depotbuchungen, das Format der Stückzahlen sowie die gerenderte Seite: Stammdaten,
Kennzahlen und eine Buchungsliste, die dem Zeitraum folgt, während die Kennzahlen es nicht
tun. Den Klick vom Namen in der Übersicht prüft tests/e2e/specs/wertpapierdetail.spec.js.
tests/21_DepotbestandImportTest.php – der CSV-Bestandsimport an einem Ausschnitt des
echten DKB-Exports: Vorschau ohne Nebenwirkung, Einstand und Wert aus beiden Kursen,
Bruchstückzahlen, Assetklasse → Art, hinterlegte Bewertungskurse, Idempotenz beim zweiten
Lauf, Zuordnung des Depots über die Depotnummer, Geldseite mit und ohne
Verrechnungskonto, sowie die Abwehr einer fremden oder leeren Datei.