Der Abrufzeitraum kannte bisher nur Spannen. Der Stichtag steht jetzt an zwei Stellen: als Vorgabe der Bankverbindung (neuer Abrufzeitraum "Ab Stichtag" mit Datum in bank_zugaenge.abruf_stichtag) und als einmalige Angabe neben "Umsätze abrufen", die der Vorgabe vorgeht und nichts speichert. Der einmalige Stichtag liegt im Abrufzustand, nicht in der Datenbank: Nach einer TAN-Runde läuft der Abruf im nächsten Request weiter und muss dort denselben Zeitraum holen wie beim Start. "Ab Stichtag" ohne Datum und unlesbare Datumsangaben werden abgewiesen; ein Stichtag in der Zukunft wird auf heute gesetzt, statt den Abruf leer ausgehen zu lassen. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
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Finanzmanager
Persönliche Finanzverwaltung als Web-Anwendung: Konten, Buchungen mit Kategorien und Klassen, Jahresbudget, Monatsabschluss, Auswertungen, Online-Banking über FinTS und Wertpapierdepots.
Ersetzt den Lexware FinanzManager Deluxe, läuft auf einem Debian-Server statt auf einem Windows-Client. Die fachlichen Begriffe bleiben bewusst identisch zum Original – im Haushalt wird beides parallel genutzt.
Stand
Alle sieben Phasen aus PLAN.md sind umgesetzt.
- Stammdaten und Buchungen – Konten, Kontengruppen, Kategorien, Klassen; Kontoblatt mit Schnellzuordnung und Splitdialog, Buchungsmaske mit Splitbuchungen und Umbuchungen; QIF-Import mit Stichtag.
- Planung – Budgetplaner mit Monatswerten je Kategorie, Monatsabschluss mit Prüflauf, Snapshot und Sperre.
- Auswertungen – Summen-, Buchungs-, Vergleichs-, Kontostands- und Budgetbericht mit Zeitraumvorgaben, Spalten-Aufteilung, Drilldown und CSV-Export; gespeicherte Berichte in Gruppen.
- Cockpit – konfigurierbare Kacheln: Vermögensentwicklung, Einnahmen/Ausgaben je Monat, Ausgaben nach Kategorie, Kontostände, offene Vorgänge.
- Online-Banking – FinTS-Abruf mit TAN-Dialog über mehrere Requests, Einrichtung in drei Schritten (Zugangsdaten, TAN-Verfahren, Kontenzuordnung mit Anlegen fehlender Konten), Abrufzeitraum als Spanne oder Stichtag – auch für einen einzelnen Abruf –, abgerufene Umsätze buchen sich auf Wunsch selbst, Abgleich gegen vorhandene Buchungen, Regeln für die automatische Kategorisierung.
- Wertpapiere – Depotbestände mit Einstand und Bewertung, Depotbuchungen, Kursabruf, Veräußerungsgeschäfte und Erträge; Bestandslisten der Bank lassen sich als CSV übernehmen.
- Nebenmodule – Buchungsvorlagen, regelmäßige Buchungen mit Fälligkeitslauf und Finanzkalender, Erinnerungen, Adressen, Verträge, Sparziele, Kredite mit Tilgungsplan.
- Zahlungsverkehr – Überweisungen und Terminüberweisungen über FinTS.
Einzelheiten je Modul in docs/, die Entwicklung in Changes.md.
Technik
| Sprache | PHP 8.3, kein Framework, eigenes MVC |
| Datenbank | MariaDB 11 |
| Webserver | nginx + php-fpm |
| Betrieb | Docker Compose (drei Services) |
| Frontend | serverseitiges HTML, Vanilla JS, CSS Custom Properties |
| Fremdbibliotheken | genau eine: nemiah/php-fints als eigener Fork auf Codeberg |
Diagramme werden als eigenes SVG erzeugt, PDF-Berichte gehen über die Druckfunktion des
Browsers, die SEPA-Nachricht für Überweisungen entsteht selbst – bewusst keine Chart-,
PDF- oder SEPA-Bibliothek. Der FinTS-Fork trägt psr/log direkt in sich; damit hängt die
Anwendung an keinem fremden Update-Zyklus.
Start
cp .env.example .env # Werte anpassen (APP_KEY darf leer bleiben)
docker compose up -d
Ist APP_KEY leer, erzeugt der Container beim ersten Start einen Schlüssel unter
data/schluessel/app_key. Er verschlüsselt die Zugangsdaten der Bankverbindungen und
gehört ins Backup – ohne ihn sind sie nicht mehr lesbar.
Danach http://localhost:8000 aufrufen. Beim ersten Aufruf führt die Anwendung zur Ersteinrichtung und legt den ersten Benutzer an.
./scripts/run-tests.sh # Tests
./scripts/backup.sh # Backup mit Rotation
./scripts/update.sh # Update (auf dem Produktionsserver)
Verzeichnisse
src/ Anwendungscode (Controllers, Models, Services, Views)
public/ Front-Controller und statische Dateien
migrations/ nummerierte SQL-Migrationen, laufen beim Containerstart
scripts/ Migration, Update, Backup, Tests, Kursabruf
tests/ PHP-Testsuite; tests/e2e/ für Playwright
data/ Nutzdaten: mariadb, logs, import, schluessel (nicht im Repository)
Altdaten/ Screenshots und QIF-Export der Altanwendung (nicht im Repository)
Migration der Altdaten
Datenquelle ist der QIF-Export aus dem FinanzManager – die .QDF-Datei ist
verschlüsselt und nicht auswertbar. Der Importer liest Klassen, Kategorien, Konten,
Buchungen samt Splits sowie Wertpapierbuchungen. Einzelheiten zum Format und den
Fallstricken stehen in PLAN.md, Kapitel 4.
Klassen, Kategorien, Konten und Buchungen lassen sich übernehmen – im Dialog unter Verwaltung → QIF-Import oder auf der Kommandozeile. Buchungen ab dem Stichtag kommen einzeln in die Datenbank, alles davor wird je Konto zum Anfangssaldo verrechnet:
docker compose exec -u www-data php php scripts/qif-import.php data/import/Export.QIF
docker compose exec -u www-data php php scripts/qif-import.php --uebernehmen data/import/Export.QIF
Ohne --uebernehmen läuft nur der Trockenlauf. Mit --konto=NAME (mehrfach angebbar,
im Dialog als Ankreuzliste nach dem Trockenlauf) bleibt der Import auf einzelne Konten
beschränkt; --konten nennt die Konten der Datei.
Dokumentation
PLAN.md– Projektplan mit allen PhasenCLAUDE.md– EntwicklungsregelnChanges.md– Änderungsprotokolldocs/stammdaten.md– Konten, Kontengruppen, Kategorien, Klassendocs/buchungen.md– Kontoblatt, Umbuchungen, Splitbuchungen, Saldendocs/planung.md– Budgetplaner und Monatsabschlussdocs/auswertungen.md– Berichtsmodul, Filterleiste, Drilldown, CSVdocs/cockpit.md– Startseite und ihre Kachelndocs/banking.md– FinTS-Abruf, TAN-Dialog, Abgleich und Regelndocs/wertpapiere.md– Depots, Einstand, Kurse, Invst- und CSV-Bestandsimportdocs/nebenmodule.md– Vorlagen, Termine, Verträge, Sparziele, Kredite, Zahlungsverkehrdocs/qif-import.md– Aufbau des QIF-Exports und Arbeitsweise des Importeurs