Der Plan ging davon aus, Umbuchungen stünden zweimal im Export und müssten zusammengeführt werden. Der Vollexport zeigt das Gegenteil: Eine Umbuchung steht einmal, in dem Konto, in dem sie erfasst wurde; die Gegenseite ist nur durch L[Zielkonto] benannt und muss beim Import erzeugt werden. Von 965 Umbuchungen hat keine ein zweites Vorkommen. Mit erzeugter Gegenseite stimmen acht gegen den FinanzManager geprüfte Kontosalden auf den Cent. Datenmodell: Migration 003 mit buchungen, buchung_splits und buchungsadressen. Eine Umbuchung ist ein Datensatz mit gegenkonto_id, kein gespiegeltes Paar - zwei Zeilen laufen früher oder später auseinander. Das Kontoblatt des Gegenkontos zeigt sie mit umgekehrtem Vorzeichen. Auch einzelne Splitzeilen dürfen ein Gegenkonto tragen. Konten führen zusätzlich in_summe, die Sigma-Spalte der Kontenübersicht, und saldo_online für Phase 5. Oberfläche: Kontoblatt mit laufendem Saldo, Filter auf Zeitraum, Kategorie, Klasse und Abgleich, Volltextsuche und Seitenblättern. Buchungsmaske für Einnahme, Ausgabe und Umbuchung in beide Richtungen, mit Splitzeilen und Restbetragsanzeige. Import: QifBuchungsImport arbeitet mit Stichtag. Alles davor wird je Konto zum Anfangssaldo aufsummiert, Gegenbuchungen eingerechnet; alles danach bis zum Importtag kommt einzeln in die Datenbank. Spätere Buchungen sind Vorausberechnungen des FinanzManagers und bleiben draußen. Wertpapiergeschäfte schlagen vorerst nur mit ihrem Geldfluss auf dem Verrechnungskonto zu Buche. Am Vollexport geprüft: 833 Buchungen ab 01.01.2026, 7946 in die Anfangssalden von 35 Konten verrechnet. Behoben: Die confirm()-Rückfragen vor dem Löschen waren wirkungslos. public/static/app.js brachte den Mechanismus mit, war aber nie im Layout eingebunden; die ersatzweise gesetzten onsubmit-Attribute verstoßen gegen die eigene Content-Security-Policy und wurden vom Browser verworfen - gelöscht wurde ohne Rückfrage. Ein E2E-Test besteht jetzt auf dem Dialog. Tests: 307 PHP-Prüfungen und 21 Playwright-Tests, alle grün. Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
23 KiB
Projektplan: Finanzmanager (Web)
Stand: 09.08.2026 — Arbeitsgrundlage, gedacht zum Überarbeiten. Änderungen einfach direkt in dieser Datei vornehmen; die Umsetzung richtet sich nach dem hier festgehaltenen Stand.
1. Kontext
Der Lexware FinanzManager Deluxe 2026 läuft heute in einer Windows-VM unter QEMU und
verwaltet die privaten Finanzen (Datei FELIX2018.QDF). Er soll durch eine selbst gebaute
Web-Anwendung ersetzt werden, die auf einem Debian-Server läuft und vom Browser aus
bedient wird — kein Windows, keine VM, keine Client-Installation.
Randbedingungen aus der Aufgabenstellung:
- Haushaltsgemeinschaft: Die Partnerin nutzt den Lexware FinanzManager weiter. Alle fachlichen Begriffe bleiben deshalb bewusst identisch (Kategorie, Klasse, Splitbuchung, Umbuchung, Kontengruppe, Budgetplaner, Monatsabschluss, Auswertung, Buchungsvorlage, Regelmäßige Buchung, Kontoblatt, Cockpit …). Keine eigenen Wortschöpfungen.
- Optik modern, Layout vertraut: linke Navigationsleiste mit denselben Menüpunkten, obere Werkzeugleiste, Tab-Leiste, tabellarische Kontoblätter — nur zeitgemäß gestaltet.
- Minimale Fremdabhängigkeiten: Bibliotheken nur, wo sie echte Arbeit sparen, und dann als eigener Fork unter eigener Kontrolle. Keine Abhängigkeit von fremden Update-Zyklen.
- Wiederverwendung: Die FinTS-Anbindung aus dem Parallelprojekt
Steuerkram(/home/fds/projects/Steuerkram) wird übernommen, nicht neu erfunden.
Ergebnis der Voranalyse (wichtig für die Planung)
| Befund | Konsequenz |
|---|---|
FELIX2018.QDF ist vollständig verschlüsselt (Entropie ≈ 8 bit/Byte über alle 258 Blöcke, keine Klartext-Treffer für Kategorie- oder Kontonamen) |
Aus der QDF ist nichts zu holen. Datenquelle ist der QIF-Export. |
FELIX2018.QSD enthält im Klartext nur Bankleitzahlen, Spaltenlayouts und Berichtsnamen |
Nur als Referenz für Berichtsdefinitionen brauchbar, keine Stammdaten. |
Export-Migration-Beispiel.QIF (1,8 MB, ISO-8859-1, CRLF) enthält alles Nötige: 17 Klassen, 105 Kategorien, 37 Konten, 8780 Buchungen von 2017 bis 2026, 172 Wertpapierbuchungen, 579 Buchungsvorlagen |
Der QIF-Import ist der Migrationsweg. |
| Der Vollexport reicht bis 2017 zurück; gebraucht wird nur der Zeitraum ab 2026 | Stichtagsimport: alles davor wird je Konto zum Anfangssaldo verrechnet (siehe Kapitel 4). Eröffnungssalden stehen als Buchung „Eröffnungssaldo“ mit L[eigenes Konto] in der Datei. |
| Budgets sind im QIF nicht enthalten | Budgetdaten müssen separat aus dem Budgetplaner exportiert (Export-Symbol oben rechts) oder einmalig neu erfasst werden. |
nemiah/php-fints hängt nur an psr/log |
Sehr schlank — als Fork gut beherrschbar. |
2. Fachliches Datenmodell
Begriffe entsprechen dem FinanzManager. Zwei Auswertungsdimensionen: Kategorie
(hierarchisch, : als Trenner) und Klasse (flach, im QIF mit / an die Kategorie
gehängt).
Stammdaten
konten— Kontoname, Kontoart, Kontengruppe, Bankname, Kontonummer/IBAN, Beschreibung, Anfangssaldo, Kreditlimit, aktiv/inaktiv, Sortierung. Kontoarten aus dem Export (QIF-Typ → Bezeichnung im FinanzManager):Bank→Bank,CCard→Kreditkarte,Cash→Bar,Oth T→Tagesgeld/Sparkonto,Oth A→Vermögen,Oth L→Verbindlichkeit,Oth P→Rentenversicherung,Oth E/Oth F→Sonstiges Vermögen,Port/Invst→Depot (Wertpapier).kontengruppen— z. B. „Anlage", „Nicht gruppiert" (Gruppierung der Kontenübersicht).kategorien— Name, Elternkategorie (Selbstreferenz), Art (einnahme/ausgabe), steuerrelevant (QIF-FeldT), Beschreibung, aktiv. Konten erscheinen zusätzlich als Umbuchungskonten in der Kategorieauswahl — das wird in der UI abgebildet, nicht als Datensatz dupliziert.klassen— Name, Beschreibung.
Bewegungsdaten
buchungen— Datum, Konto, Betrag, Zahlungsempfänger (P), Buchungstext/Notiz (M), Nummer (N), Status abgeglichen (C), Kategorie oder Gegenkonto (Umbuchung), Klasse, Quelle (manuell/QIF-Import/FinTS), externe Referenz für die Dublettenerkennung.buchung_splits— Kategorie, Klasse, Betrag, Notiz je Splitzeile (QIFS/E/$). Eine Buchung ist entweder einfach kategorisiert oder gesplittet; die Summe der Splits muss dem Buchungsbetrag entsprechen (Prüfung im Model + Test).buchungsadressen— die bis zu 6A-Zeilen einer Buchung (Empfängeranschrift).
Planung
budgets— Name (z. B. „2026-ecclesia"), Jahr, Beschreibung. Mehrere Budgets pro Jahr sind möglich, eines ist aktiv.budget_positionen— Budget, Kategorie, Monat (1–12), Betrag. Der Budgetplaner rechnet Ist-Werte, Saldo und Jahressumme zur Laufzeit aus den Buchungen.monatsabschluesse— Jahr, Monat, Zeitpunkt, Ersteller, Status, JSON-Snapshot der Kontosalden und Kategoriesummen. Ein abgeschlossener Monat sperrt Buchungen in diesem Zeitraum (Wiedereröffnung möglich, wird protokolliert).
Online-Banking (Struktur aus Steuerkram übernommen)
bank_providers,bank_sources(Zugangsdaten AES-verschlüsselt,Crypto-Klasse),bank_transactions(Rohumsätze vor dem Abgleich),abgleich_regeln(Regelverwaltung: Muster auf Empfänger/Verwendungszweck → Kategorie/Klasse/Split).
Wertpapiere
wertpapiere— Name (Y), WKN (~), ISIN (@), Typ (&), Währung.depot_buchungen— Datum, Valuta (V), Vorgang (N: Kauf, Verkauf, DivIn, ReinvDiv …), Stück (Q), Kurs (I), Betrag (U), Gebühren/Steuern (O, 12 Felder,|-getrennt), Verrechnungskonto (L[Konto]).kurse— Wertpapier, Datum, Kurs.
Nebenmodule
buchungsvorlagen(QIF!Type:Memorized),regelmaessige_buchungen,erinnerungen,adressen,vertraege,berichte(gespeicherte Auswertungen mit Filter-JSON).
3. Technische Architektur
Bewusst nah an Steuerkram, damit Muster, Erfahrung und Code direkt übertragbar sind —
aber mit nginx statt Apache.
Verbindliche Betriebsregeln
- Keine lokale Installation ohne Rückfrage. Alles läuft und wird getestet in Docker-Compose-Containern — kein PHP, kein Composer, kein MariaDB auf dem Host.
- Erreichbarkeit lokal:
http://localhost:8000(nginx-Port-Mapping8000:80). - Produktionsserver zieht den Code aus dem Upstream-Repository. Er läuft isoliert,
ohne Zugriff von außen und ohne Zugriff durch Claude Code. Deployment ist dort
ausschließlich
git pull+ Update-Skript, niemals ein direkter Eingriff von hier. - Update-Prozess wie in
Steuerkram:scripts/update.sh(git pull → Backup → Composer → Image-Rebuild bei Bedarf → Migrationen → Rechte → optionale Tests) plusscripts/backup.shmit Rotation (7 Tage / 4 Wochen / 12 Monate). - Ein-/ausschaltbares Debug-Log zur Fehlerrekonstruktion:
src/Services/DebugLog.php, Schalter in den Einstellungen, Ausgabe nachdata/logs/debug-JJJJ-MM-TT.logmit Kontext (Request, Nutzer, SQL-Dauer, FinTS-Dialogschritte). Standardmäßig aus, automatische Rotation, Zugangsdaten und PINs werden maskiert. - Einstellungen zentral in einem einzigen Dialog mit Reitern (Allgemein, Darstellung,
Buchhaltung, Online-Banking, Import/Export, Wertpapiere, Diagnose/Debug) statt über die
Module verstreut. Persistenz in einer Tabelle
einstellungen(Schlüssel/Wert), gelesen überSetting::get()/set(). - Ein Benutzer, aber mandantenfähiges Datenmodell. Kernobjekte (Konten, Kategorien,
Klassen, Buchungen, Budgets) führen von Anfang an
benutzer_id. Die Oberfläche ist einbenutzerig; die spätere Mitnutzung durch die Partnerin bleibt so ohne Migration möglich.
Bausteine
- PHP 8.3,
declare(strict_types=1), PSR-4, NamespaceFinanzmanager\, kein Framework. - Eigenes MVC:
src/Controllers/,src/Models/,src/Services/,src/Views/, zentraleRouter.php,Database.php(PDO, ausschließlich Prepared Statements überfetchAll/fetchOne/execute),Auth.php,View.php,Config.php. - Docker Compose, drei Services:
nginx(Alpine) — Reverse Proxy auf php-fpm,public/als Document Root, Port-Mapping8000:80php(php:8.3-fpm) — Anwendungscode, Composer, Cron für geplante Abrufedb(mariadb:11) — Daten unterdata/mariadb
- Migrationen als nummerierte SQL-Dateien in
migrations/(001_…), idempotent, eingespielt vonscripts/migrate.phpbeim Containerstart — genau wie in Steuerkram. - Frontend ohne Framework: serverseitig gerendertes HTML, Vanilla JS für Tabellen-Interaktion, Splitbuchungsmaske und Inline-Bearbeitung im Budgetplaner. CSS mit Custom Properties (Light/Dark), Layout: feste linke Navigation, obere Werkzeugleiste, Tab-Leiste, dichte Datentabellen.
- Diagramme als selbst erzeugtes SVG (Balken, Linie, Torte) in
src/Services/ChartRenderer.php— keine Chart-Bibliothek. Deckt Vermögensentwicklung, Einnahmen/Ausgaben und Budgetgrafik ab.
Umgang mit Bibliotheken
| Zweck | Vorgehen |
|---|---|
| FinTS-Bankabruf | nemiah/php-fints (nur Abhängigkeit psr/log) auf Codeberg forken (BOT-Account), in composer.json als VCS-Repository auf den Fork zeigen, Version fest gepinnt. psr/log ist ein reines Interface-Paket und wird direkt in den Fork übernommen. |
| PDF-Export von Berichten | Vorerst nicht. Berichte gehen als CSV/HTML raus, Papier über die Druckfunktion des Browsers. mPDF (mit ~10 Transitiv-Abhängigkeiten) nur, falls sich das als unzureichend erweist — dann ebenfalls als Fork. |
| QIF-Parser, CSV-Import, Charts, Auth, Routing, Templates | Eigenimplementierung. Alles überschaubar, kein Bibliotheksbedarf. |
4. Der QIF-Import (kritischster Baustein)
Das Lexware-QIF ist erweitertes Quicken-QIF. Fallstricke, die der Parser beherrschen muss:
- Zustandsbehaftet und sequenziell.
!Option:AutoSwitchleitet die Kontenliste ein,!Clear:AutoSwitchbeendet sie. Danach wechseln sich!Account(genau ein Konto) und!Type:…(dessen Buchungen) ab. Die Datei darf nicht nach Sektionstypen gruppiert gelesen werden — der Kontobezug steckt allein in der Reihenfolge. - Datumsformat
MDYlaut Kopfzeile:D3.18.26= 18.03.2026, zweistelliges Jahr. - Beträge im US-Format:
-1,241.04. Es gibtTundU(identischer Wert,Umit höherer Genauigkeit) —Ugewinnt. - Zeichensatz ISO-8859-1, Zeilenenden CRLF → Konvertierung nach UTF-8.
- Kategorie/Klasse in einer Zeile:
L400 - Leben:B-Essen alleine/Privat. Umbuchung:L[DKB Girokonto alt], ebenfalls mit optionaler Klasse. - Splitbuchungen als Tripel
S(Kategorie),E(Notiz),$(Betrag) — mehrfach je Buchung. - Umbuchungen stehen nur einmal in der Datei — in dem Konto, in dem sie erfasst
wurden. Die Gegenseite ist allein durch
L[Zielkonto]benannt und muss beim Import erzeugt werden; sonst fehlt sie auf dem Gegenkonto und dessen Saldo stimmt nicht. (Am Vollexport verifiziert: von 965 Umbuchungen hat keine ein zweites Vorkommen; mit erzeugter Gegenseite stimmen acht geprüfte Kontosalden auf den Cent mit dem FinanzManager überein.) Auch Splitzeilen können ein Umbuchungsziel tragen (S[Konto]) — dann entsteht die Gegenbuchung je Splitzeile. Eine Buchung, die auf ihr eigenes Konto verweist (L[eigenes Konto], Empfänger „Eröffnungssaldo“), ist die Eröffnungsbuchung und bekommt keine Gegenseite. - Wertpapierbuchungen (
!Type:Invst) mitY/~/@/&/I/Q/O/B;Oist ein Array aus 12|-getrennten Beträgen (Gebühren, Steuern, Zuschläge). Das Verrechnungskonto steht inL|[Konto], der dort gebuchte Betrag in$. - Idempotenz: Wiederholter Import derselben Datei darf keine Dubletten erzeugen (Hash aus Konto + Datum + Betrag + Nummer + Buchungstext).
- Das Feld
Cist der Abgleichstatus (X= abgeglichen), kein Kennzeichen für vorausberechnete Buchungen: sämtliche Wertpapierbuchungen führen es nie. Wer geplante Buchungen aussortieren will, filtert über das Datum.
Der Import läuft als CLI-Skript und über eine Weboberfläche mit Vorschau, Trockenlauf und Protokoll (importiert / übersprungen / fehlerhaft je Zeile). Nach dem Import wird der User pro Konto gefragt, ob der jeweilige Eröffnungssaldo beibehalten oder geändert werden soll. Der User kann den Saldo jeweils eintragen oder übernehmen, wie er aktuell ist.
Stichtag statt Vollhistorie
Übernommen wird nur der Zeitraum ab dem 01.01.2026. Alles davor fließt nicht als Buchung ein, sondern wird je Konto zum Anfangssaldo aufsummiert — inklusive der erzeugten Gegenbuchungen aus Umbuchungen. Die Salden stimmen dadurch exakt, ohne dass neun Jahrgänge mitgeschleppt werden.
Ebenfalls übersprungen werden vorausberechnete Buchungen, also solche mit einem Datum nach dem Importtag: sie stammen nicht von der Bank, sondern aus der Vorausschau des FinanzManagers.
Was damit entfällt: Auswertungen über die Jahre vor 2026. Was bleibt: sämtliche Salden, das komplette Jahr 2026 und die Budgetplanung für 2027. Für die Depots reicht ein Saldo nicht — dort werden Bestand und Einstandswert je Wertpapier zum Stichtag gebildet (Phase 6).
5. Phasen
Phase 0 — Projektgerüst (erledigt)
- Repository auf Codeberg (Upstream persönlicher Account, Fork BOT-Account, PR-Workflow
gemäß globaler Regeln),
.gitignore,LICENSE,README.md,CLAUDE.md,Changes.md. - Docker Compose mit nginx (Port 8000) + php-fpm + MariaDB,
docker-entrypoint.sh,scripts/migrate.php,scripts/update.sh,scripts/backup.sh. - Grundgerüst:
Router,Database,Config,View,Auth(Login, Session, CSRF-Token, Passwort-Hash), Basis-Layout mit linker Navigation und Werkzeugleiste. - Zentraler Einstellungsdialog mit Reitern und Tabelle
einstellungen— von Anfang an, damit spätere Module ihre Optionen dort einhängen statt eigene Dialoge zu bauen. - Debug-Log (
DebugLog, Schalter im Reiter Diagnose, Rotation, Maskierung von Secrets). - Test-Harness nach Steuerkram-Vorbild (
tests/run.php,TestCasemit Transaktions-Rollback). - e2e-runner einbinden (
tests/e2e/, Playwright im Container) — ab jetzt bekommt jedes Feature mit UI einen E2E-Test. - Ergebnis: Login funktioniert, leere Anwendung ist erreichbar,
./scripts/run-tests.shläuft grün.
Phase 1 — Stammdaten und QIF-Stammdatenimport (erledigt)
- Migrationen für
konten,kontengruppen,kategorien,klassen. - Verwaltung Kategorien (Baumansicht mit Registern Alle / Einnahmen / Ausgaben / Umbuchungskonten, Anlegen, Bearbeiten, Verschieben, Ersetzen, Zusammenführen).
- Verwaltung Klassen, Kontengruppen, Konten (Anlegen/Bearbeiten, Kontoarten, Anfangssaldo).
- Kontenübersicht mit Gruppierung, Spalten Online-Saldo / Aktueller Saldo / Erwarteter Saldo, Summenzeile.
src/Services/QifParser.php+QifStammdatenImport.php, zunächst für!Type:Class,!Type:Cat,!Account— mit Trockenlauf, Protokoll undscripts/qif-import.phpfür die Kommandozeile.- Ergebnis: 17 Klassen, 105 Kategorien und 37 Konten sind aus dem Export übernommen und
in der Oberfläche gepflegt. Einzelheiten in
docs/stammdaten.mdunddocs/qif-import.md.
Phase 2 — Buchungen (erledigt)
- Migrationen
buchungen,buchung_splits,buchungsadressen. - Kontoblatt je Konto: Tabelle mit Datum, Nummer, Empfänger, Buchungstext, Kategorie, Klasse, Betrag, Saldo, Abgleich-Status; Sortierung, Filter, Volltextsuche.
- Buchungsmaske: Einnahme / Ausgabe / Umbuchung, Splitbuchung mit Restbetrags-Anzeige, Kategorie- und Klassenauswahl mit Typeahead, Empfänger-Autovervollständigung.
- Saldenberechnung (aktuell / erwartet / abgeglichen), Umbuchungen als eine Buchung mit zwei Sichten.
- QIF-Import erweitert um
!Type:Bank|CCard|Cash|Oth *inkl. Splits, Umbuchungs-Deduplizierung und Import-Oberfläche mit Trockenlauf. - Eröffnungssaldo-Dialog im Anschluss an den Import: je Konto den errechneten Saldo anzeigen, übernehmen oder überschreiben; die Differenz wird als Anfangssaldo gebucht.
- Ergebnis: Der vollständige Altbestand ist migriert, Salden stimmen mit dem FinanzManager überein (Abgleich gegen die Kontenübersicht als Test).
Phase 3 — Budget und Monatsabschluss
- Migrationen
budgets,budget_positionen,monatsabschluesse. - Budgetplaner wie im Original: Zeilen = Kategoriebaum (auf-/zuklappbar), Spalten = Gesamt-Saldo, abgelaufene Monate zusammengefasst, aktueller Monat mit Budget/Ist/Saldo, Folgemonate mit Budget. Inline-Bearbeitung, Wert auf alle Folgemonate übertragen, Kopieren eines Budgets ins neue Jahr, Alarm bei Überschreitung, Gesamtzeile.
- Monatsabschluss: Prüflauf (nicht kategorisierte Buchungen, nicht abgeglichene Umsätze, Splitsummen-Differenzen), Snapshot der Salden, Sperre des Zeitraums, Wiedereröffnung.
- Ergebnis: Jahresbudget zum Jahreswechsel planbar, Monatsabschluss durchführbar.
Phase 4 — Auswertungen und Cockpit
- Berichtsmodul mit gespeicherten Berichten und Berichtsgruppen (wie „Bankgeschäfte", „Planung", „Steuern"): Summenbericht, Buchungsbericht, Vergleichsbericht, Kontostandsbericht, Budgetbericht, jeweils mit Zeitraum, Spalten-Aufteilung, Zeilen-Summe (Kategorie/Klasse/Konto/Empfänger), Filter auf Konten/Kategorien/Klassen.
- Grafiken als SVG: Einnahmen/Ausgaben je Monat, Vermögensentwicklung, Ausgaben nach Kategorie.
- Export CSV; Drilldown von der Berichtszeile in die zugrunde liegenden Buchungen.
- Cockpit mit konfigurierbaren Kacheln (Vermögensentwicklung, Einnahmen/Ausgaben, Meine Ausgaben, Kontostände, offene Vorgänge).
- Ergebnis: Die bisher genutzten Berichte sind nachgebaut und liefern dieselben Zahlen.
Phase 5 — Online-Banking (FinTS)
- Fork von
nemiah/php-fintsauf Codeberg, Einbindung über VCS-Repository. - Übernahme aus Steuerkram:
Crypto,BankSource(verschlüsselte Zugangsdaten,computeStartDate,account_filter),BankProvider, FinTS-Abrufdienst, Abruf-Protokoll. - TAN-Handling wird aus Steuerkram übernommen, wo es bereits läuft — es wird schon für den reinen Kontoabruf gebraucht (nicht erst für Überweisungen): TAN-Verfahren je Zugang, Dialog-Fortsetzung über mehrere Requests, pushTAN/photoTAN/chipTAN-Anzeige.
- Verwaltung → Bankverbindungen: Zugänge anlegen, Konten zuordnen, Abrufzeitraum.
- Umsatzabruf, Dublettenerkennung, Abgleich abgerufener Umsätze gegen vorhandene Buchungen (Vorschlagsliste: übernehmen / neu anlegen / verwerfen).
- Regelverwaltung: Muster auf Empfänger/Verwendungszweck → Kategorie, Klasse oder festes Split-Schema; Regeln greifen beim Abruf und nachträglich auf Bestandsbuchungen.
- Ergebnis: Umsätze kommen per Knopfdruck rein und sind großteils automatisch kategorisiert.
Phase 6 — Wertpapiere und Depots
- Migrationen
wertpapiere,depot_buchungen,kurse. - Depotübersicht, Bestände, Einstandswerte, aktueller Wert, Wertentwicklung.
- Depotbuchungen (Kauf, Verkauf, Dividende, Reinvestition) inkl. Verrechnungskonto-Buchung.
- QIF-Import für
!Type:Invst, Depotabruf per FinTS. - Kursabruf: Bestände und Kurse kommen primär aus dem FinTS-Depotabruf. Ergänzend ein
Kursdienst nach
Aktienkurse.md— Vorzug Leeway.tech (direkte ISIN-Abfrage, 50 Abrufe/Tag) mit Financial Modeling Prep als Alternative (250/Tag). Umgesetzt alssrc/Services/Kursabruf.phpmit austauschbarem Anbieter, API-Key und Anbieterwahl im zentralen Einstellungsdialog, täglicher Lauf per Cron, Ablage inkurse. Bei ~20 Positionen bleibt der Bedarf im Freikontingent. - Auswertungen: Depotübersicht, Wertpapierentwicklung, Veräußerungsgeschäfte, Erträge.
- Ergebnis: Die drei Depots sind abgebildet und werden mit abgerufen.
Phase 7 — Nebenmodule
- Buchungsvorlagen (
!Type:Memorized, 579 Stück im Export) inkl. Import. - Regelmäßige Buchungen mit Fälligkeitslauf und Finanzkalender.
- Erinnerungen, Adressen, Verträge, Sparziele, Kredite (Tilgungsplan).
- Zahlungsverkehr (fest eingeplant): Überweisungsformular mit Auftragskonto, Empfänger aus dem Adressbuch, IBAN/BIC-Prüfung, Verwendungszweck, Kategorie- und Klassenzuordnung, Termin- und Einzelüberweisung. Absenden über FinTS mit dem in Phase 5 übernommenen TAN-Handling; Vorgangsliste „Zahlungsvorgänge / Terminüberweisungen" wie im Original.
- Ergebnis: Funktionsgleichstand mit dem bisher genutzten Umfang.
6. Was du beisteuern musst
Vollständiger QIF-Export über alle Jahre— liegt vor (8780 Buchungen, 2017–2026).Anfangssalden je Konto— entfällt: sie werden aus dem Zeitraum vor dem Stichtag berechnet und stimmen gegen den FinanzManager auf den Cent. Nachträglich änderbar bleibt jeder Wert im Kontoformular.- Σ-Kennzeichen je Konto prüfen: Welche Konten in die Summe der Kontostände zählen, steht nicht im Export. Nach dem Import einmal durch die Kontenübersicht gehen (Vorgabe: alle zählen mit).
- Budgetdaten: Export aus dem Budgetplaner (Symbol oben rechts in der Werkzeugleiste), sonst wird das Jahresbudget 2027 einmalig neu erfasst.
- Zugangsdaten der Bankverbindungen (erst in Phase 5, Eingabe direkt in der Anwendung).
- API-Key für den Kursdienst (Leeway.tech oder FMP, erst in Phase 6, Eingabe im Einstellungsdialog).
7. Verifikation
Je Phase, nicht erst am Ende:
-
PHP-Tests
docker compose exec -u www-data php php tests/run.php— Rechenlogik: Saldenberechnung, Splitsummen, Budget-Ist-Werte, Monatsabschluss-Snapshot, QIF-Parser gegen Ausschnitte des Beispielexports als Fixture. -
E2E-Tests
tests/e2e/run.sh— Login, Buchung anlegen mit Split, Kategorie zuordnen, Budgetwert inline ändern, Monatsabschluss durchführen, Bericht aufrufen. -
Migrations-Abgleich als Härtetest: Nach dem Import müssen die Kontosalden exakt den Werten aus der Kontenübersicht des FinanzManagers entsprechen. Geprüft an acht Konten, deren Werte aus den Screenshots vorliegen — sie stimmen auf den Cent (Stand Phase 2).
Die Summe der Kontostände (503.430,75 € laut Screenshot) lässt sich erst vollständig vergleichen, wenn zwei Dinge stehen: die Σ-Kennzeichen je Konto (welche Konten zählen überhaupt mit — im Export nicht enthalten) und die Depotbewertung aus Phase 6. Die Jahressummen Einnahmen/Ausgaben (Cockpit 2026: 148.060,18 € / 58.457,07 €) hängen an denselben Voraussetzungen und werden mit den Auswertungen in Phase 4 abgeglichen.
-
Manuell: Anwendung unter
http://localhost:8000aufrufen, Kontenübersicht, Kontoblatt, Budgetplaner und Summenbericht mit den Screenshots ausAltdaten/vergleichen.
8. Entschiedene Punkte
Die vormals offenen Fragen sind geklärt und in den Plan eingearbeitet:
| Frage | Entscheidung | Steht in |
|---|---|---|
| Mehrbenutzerbetrieb | Ein Benutzer in der Oberfläche, aber benutzer_id von Anfang an im Datenmodell |
Kapitel 3, Betriebsregeln |
| Zahlungsverkehr | Wird umgesetzt, Phase 7, mit dem TAN-Handling aus Steuerkram | Phase 5 (TAN) und Phase 7 |
| Wertpapierkurse | FinTS-Depotabruf plus Kursdienst nach Aktienkurse.md (Leeway.tech, ersatzweise FMP) |
Phase 6 |
| Eröffnungssalden | Dialog je Konto direkt nach dem Import | Kapitel 4 |
| Lokaler Port | http://localhost:8000 |
Kapitel 3 |