Finanzmanager/docs/banking.md
fds2610-bot e95fc7302d Fix #117: Nicht freigegebene Überweisungen nachvollziehbar machen
- Status „wartet auf Freigabe“, solange die Bank auf TAN/Namensabgleich wartet
- Abbruch der Freigabe (auch durch neuen Sendeversuch) im Übermittlungsprotokoll
  als „abgebrochen“ festhalten, Auftrag als fehlgeschlagen vermerken
- Aufträge mit Übermittlungsprotokoll nur stornieren, nicht löschen
- Migration 025, PHP-Test 57, E2E-Spec zahlungsfreigabe

Co-Authored-By: Claude Opus 5.5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-06 15:01:24 +02:00

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Raw Blame History

Online-Banking (FinTS und PayPal)

Umsätze kommen per Knopfdruck von der Bank, werden gegen die vorhandenen Buchungen abgeglichen und über Regeln weitgehend selbst kategorisiert.

Eine Bankverbindung ist entweder ein HBCI/FinTS-Zugang zu einer Bank oder ein PayPal-Zugang (bank_zugaenge.typ). Beide teilen sich Tabelle, Konten, Umsätze, Abrufprotokoll, Regeln und Abgleich – verschieden ist allein der Weg zur Gegenstelle (Services\FinTsAbruf bzw. Services\PaypalAbruf). Beide Dienste liefern dasselbe Ergebnis, BankingController::zeigeAbruf() wertet sie deshalb gleich aus.

Der Weg dorthin beginnt bei Bankverbindung anlegen mit der Wahl der Art (/banking/neu): Die beiden Wege verlangen völlig verschiedene Angaben, ein gemeinsames Formular mit zwei ausgegrauten Hälften hülfe niemandem. Die Wahl steht danach fest – Bankzugang::speichern() schreibt typ nicht mehr um, weil ein umgestellter Zugang weder passende Zugangsdaten noch passende Konten hätte.

Die Bibliothek: ein eigener Fork

Verwendet wird nemiah/php-fints, aber nicht von Packagist, sondern als Fork auf Codeberg (fds2610-bot/phpFinTS, eingebunden über ein VCS-Repository in der composer.json, Version fest auf 4.1.6 gepinnt).

Im Fork ist psr/log direkt eingebaut: Die acht Interface-Dateien liegen unter psr-log/Psr/Log/ und werden über einen eigenen Autoload-Eintrag geladen, der require-Eintrag ist entfallen. Damit hängt der Finanzmanager an keinem fremden Update-Zyklus – die Anwendung hat genau eine Abhängigkeit, und die steht unter eigener Kontrolle.

Beim Nachziehen eines neuen Upstream-Standes muss dieser Eingriff wiederholt werden; wie, steht in psr-log/README.md des Forks.

Eigene Änderungen am Protokoll

Dazu kommt ein Eingriff am Namensabgleich (Verification of Payee): Meldet eine Bank in den Bankparametern die schrittweise Lieferung des Prüfberichts (Art der Lieferung Payment Status Report = S, etwa comdirect), lehnte php-fints jede Überweisung ab. Der Parameter beschreibt aber nur, wie die Bank den Bericht aufteilt, wenn sie ihn über mehrere Runden liefert – bei einer Einzelüberweisung passiert das nie. Der Fork prüft ihn deshalb erst, wenn tatsächlich eine Teillieferung eintrifft.

Dazu kommt ein zweiter: Stimmt der Empfängername nur nahezu überein (Close Match), nennt die Bank den bei ihr hinterlegten Namen als Entscheidungshilfe. php-fints las ihn zwar aus dem Segment, reichte ihn aber nicht an die Anwendung durch – ausgerechnet die Angabe, die die Rückfrage überhaupt beantwortbar macht. Sie steht jetzt als VopConfirmationRequest::getDifferingPayeeName() zur Verfügung.

Jeder Eingriff liegt als eigener Commit vor, zusätzlich auf einem eigenen Branch über master (ohne den psr/log-Commit), damit daraus je ein PR an das Upstream-Projekt werden kann: vop-stepwise und vop-close-match-name. Der Stand, den der Finanzmanager verwendet, ist der Branch finanzmanager mit dem Tag v4.1.3.

Das Bankleitzahlen-Verzeichnis

Beim Anlegen einer FinTS-Verbindung fehlt in aller Regel genau eine Angabe: der PIN/TAN-Zugangspunkt. Die Bankleitzahl kennt jeder auswendig, die Adresse steht tief in der Hilfe zum Online-Banking – und lautet oft ganz anders als der Name der Bank vermuten lässt (1822direkt: https://fints.1822direkt.com/fints/hbci).

Dafür gibt es unter Verwaltung → Bankleitzahlen (/verwaltung/bankinstitute) das Verzeichnis der FinTS-Institute. Es wird aus der CSV-Liste der Deutschen Kreditwirtschaft (hbci-zka.de) eingelesen – derselben Datei, aus der auch der Lexware FinanzManager seine Zugangsdaten zieht:

Tabelle bankinstitute (Migration 015)
Model Models\Bankinstitut
Import Services\FintsInstituteImport
Ansicht Views/verwaltung/bankinstitute.php

Reine Nachschlagedaten: keine benutzer_id, kein Fremdschlüssel, kein Verweis aus einer anderen Tabelle. Ein Import ersetzt den gesamten Bestand, statt ihn zu ergänzen – sonst blieben Institute stehen, die es nicht mehr gibt. Die hochgeladene Datei wird gelesen und nicht abgelegt; ihr Inhalt steht ja vollständig in der Tabelle. Nur prüfen und Übernehmen sind deshalb zwei Knöpfe an derselben Datei und nicht zwei Schritte an einer abgelegten wie beim Buchungsimport.

Die Eigenheiten der Datei, an denen ein naiver Leser scheitert:

  • Sie kommt in ISO-8859-1, nicht in UTF-8 (CsvTabelle::lies() erkennt beides).
  • Ein Institutsname läuft schon mal über zwei Zeilen, in Anführungszeichen – gelesen wird deshalb über fgetcsv(), nicht zeilenweise.
  • Dieselbe Bankleitzahl steht vielfach darin, einmal je Filiale, mit identischem Zugangspunkt. Die Tabelle hat darum keinen eindeutigen Schlüssel auf blz; findeNachBlz() nimmt den ersten Eintrag mit Zugangspunkt.
  • Am Ende hängen Hunderte leere Zeilen mit laufender Nummer. Sie werden gezählt und übergangen.
  • Wo es keinen PIN/TAN-Zugang gibt, steht Text statt einer Adresse; daraus wird ein leeres Feld.
  • Angesprochen werden die Spalten über ihre Überschrift, nicht über ihre Position – die Datei hat im Lauf der Jahre Spalten dazubekommen. Fehlen BLZ und Institut, bricht der Import ab, statt lauter leere Zeilen zu schreiben.

Die Spalten der Chipkartenverfahren (DDV, RDH-1…10, RAH-7/9/10) werden nicht übernommen: Der Finanzmanager spricht ausschließlich PIN/TAN.

Gesucht wird über Bankleitzahl, BIC, Name und Ort in einem Zug. Eine Ziffernfolge nur deshalb als Bankleitzahl zu lesen, weil sie aus Ziffern besteht, verschwiege dem Suchenden die Bank, die er meint: „1822“ steht bei der 1822direkt im Namen und bei der Frankfurter Sparkasse im BIC – in keiner der beiden Bankleitzahlen. Die Bankleitzahl wird von vorn verglichen, alles Übrige als Wortbestandteil; Treffer in der Bankleitzahl stehen oben.

Aus der Trefferliste führt Verbindung anlegen auf /banking/neu/fints?blz=…, und das Formular steht mit Bank, Bankleitzahl und FinTS-Adresse gefüllt da. Umgekehrt gilt: Bleibt das Adressfeld leer, schlägt BankingController::formulardaten() sie zur Bankleitzahl nach. Findet auch das nichts, weist Bankzugang::anlegen() den Zugang ab – ein FinTS-Zugang ohne Adresse hätte niemanden, den er fragen könnte.

Der Schlüssel für die Zugangsdaten

PIN und TAN-Medium stehen AES-256-GCM-verschlüsselt in der Datenbank (Services\Crypto, übernommen aus Steuerkram). Der Schlüssel ist eine 64-stellige Hex-Zeichenkette:

  • aus der Umgebung (APP_KEY in der .env), oder
  • aus data/schluessel/app_key – die Datei erzeugt der Container-Entrypoint beim ersten Start, wenn APP_KEY leer ist.

Das Verzeichnis ist ein eigenes Bind-Mount, damit der Schlüssel einen Neubau des Images überlebt. Er gehört ins Backup: Ohne ihn sind gespeicherte Zugangsdaten nicht mehr lesbar (neu eingeben hilft, verloren ist sonst nichts).

Ablauf eines Abrufs

Der Abruf ist eine Zustandsmaschine über mehrere Requests:

anmelden → konten → umsaetze (je Konto) → fertig

Jeder Schritt kann eine TAN verlangen – bei den meisten Banken schon der Login, auch für reines Lesen. Dann sichert Services\FinTsAbruf den Dialog (FinTs::persist()) und die serialisierte Aktion in der Sitzung, zeigt die TAN-Maske und macht nach der Eingabe an derselben Stelle weiter.

Ein wartender Prozess wäre der naheliegende, aber falsche Weg: php-fpm hat dafür keinen Platz, und ein Request, der fünf Minuten auf eine TAN wartet, blockiert einen Worker.

Was in der Sitzung liegt, enthält keine PIN – die Bibliothek schließt sie beim Persistieren ausdrücklich aus. Sie wird bei jedem Request neu aus der Datenbank geholt und entschlüsselt.

Wie weit zurück: Zeitraum und Stichtag

Ab wann abgerufen wird, bestimmt Bankzugang::abrufBeginn(). Zwei Angaben spielen hinein:

  • Der Abrufzeitraum der Bankverbindung (bank_zugaenge.abrufzeitraum): seit dem letzten Abruf, letzte 7/30/365 Tage – oder Ab Stichtag mit dem Datum aus bank_zugaenge.abruf_stichtag.
  • Ein Stichtag für diesen einen Abruf, angegeben im Datumsfeld neben Umsätze abrufen. Er geht der Vorgabe vor und wird nirgends gespeichert.

Beides nebeneinander, weil beides gebraucht wird: Die Vorgabe beantwortet den Alltag („immer seit dem letzten Abruf“), der einmalige Stichtag den Sonderfall – einen Bestand ab einem festen Datum aufbauen, eine Lücke nachholen. Ohne ihn müsste man die Einstellung des Zugangs ändern und hinterher zurückstellen, mit dem üblichen Ausgang, dass man das Zurückstellen vergisst.

Der einmalige Stichtag liegt im Abrufzustand, nicht in der Datenbank: Nach einer TAN-Runde läuft der Abruf im nächsten Request weiter und muss dort denselben Zeitraum holen wie beim Start.

„Seit dem letzten Abruf“ nimmt den Tag des letzten Laufs, nicht die Uhrzeit: Banken buchen nachträglich, und ein Umsatz, der schon da war, fällt ohnehin über seinen Fingerabdruck heraus. Beim allerersten Abruf gilt ein Jahr zurück – sonst käme entweder nichts oder alles.

Ein Stichtag in der Zukunft wird auf heute gesetzt statt abgewiesen: Aus der Zukunft liefert keine Bank etwas, und ein verrutschtes Datum soll den Abruf nicht ergebnislos machen – das Protokoll vermerkt die Korrektur. Ab Stichtag ohne Datum lässt sich dagegen gar nicht erst speichern; eine Vorgabe, die nichts vorgibt, führte beim Abruf nur zu einem anderen Zeitraum als gedacht.

Wie weit die Bank tatsächlich zurückreicht, entscheidet sie selbst – 90 Tage sind üblich, mehr liefert nicht jede. Ein früherer Stichtag holt deshalb nicht zwingend mehr; die Lücke davor schließt der Anfangssaldo des Kontos oder der QIF-Import.

Alle Umsätze abrufen

Über der Tabelle der Bankverbindungen ruft Alle Umsätze abrufen jede aktive Bankverbindung der Reihe nach ab – in der Reihenfolge der Übersicht und jede mit ihrem eingestellten Abrufzeitraum (ein einmaliger Stichtag gilt hier nicht). Die Warteschlange führt Services\Sammelabruf; abgerufen wird weiterhin einzeln über FinTsAbruf bzw. PaypalAbruf.

Was ohne Rückfrage geht, läuft in einem Request durch. Verlangt eine Bank eine Freigabe, liegt die Warteschlange in der Sitzung (banking_sammelabruf), und die TAN-Maske zeigt, welche Bankverbindung gerade fragt („Bankverbindung 2 von 4“). Nach der Freigabe geht es in tanEinreichen() mit der nächsten weiter. In der Maske lässt Diese Bank überspringen nur die fragende Bank aus; Abruf abbrechen beendet den ganzen Lauf.

Ein Fehler bei einer Bank hält die übrigen nicht auf. Am Ende steht je Bankverbindung eine eigene Meldung – Fehler rot –, und es geht wie beim Einzelabruf in Umsätze abgleichen, wenn dort etwas liegt. Ein einzelner Abruf löst einen liegengebliebenen Sammelabruf ab.

TAN-Verfahren

  • Klassisch (chipTAN, photoTAN): Die Maske zeigt den Hinweistext der Bank und, wenn vorhanden, die photoTAN-Grafik als Datenadresse. Der Nutzer tippt die TAN ein.
  • Entkoppelt (pushTAN-App): Die Freigabe passiert im Gerät des Nutzers. Statt zu warten, fragt die Anwendung auf Knopfdruck nach (checkDecoupledSubmission) – steht die Freigabe noch aus, bleibt die Maske stehen.

Der Hinweistext ist laut FinTS-Spezifikation HTML (br, p, b, i, u, ul, ol, li); Services\BankFreitext::klartext() macht daraus Zeilenumbrüche statt Markup. Nennt die Bank darin einen Startcode für den TAN-Generator, hebt Services\StartcodeErkennung ihn hervor: Pro Bankzugang lässt sich ein Beispielsatz speichern (startcode_muster), dessen Ziffernfolge als Platzhalter für den jeweiligen Code gilt – ohne eigenen Satz greift StartcodeErkennung::STANDARD_MUSTER.

Einrichtung in drei Schritten

Fast jede Bank bietet mehrere Verfahren an, und welche das sind, weiß nur sie. Fragen lässt sie sich aber erst, wenn Bankleitzahl, FinTS-Adresse, Benutzerkennung und PIN vorliegen – deshalb zerfällt das Anlegen einer Bankverbindung in drei Schritte:

  1. Zugangsdaten (/banking/neu) – Weiter speichert sie.
  2. TAN-Verfahren (/banking/{id}/verfahren) – die Seite fragt die Bank beim Aufruf selbst und zeigt die Liste zur Wahl.
  3. Konten zuordnen (/banking/{id}/konten) – welches Bankkonto gehört zu welchem eigenen Konto?

Der zweite Schritt holt die Liste ohne Knopfdruck: Wer hier landet, will genau das, und ein Knopf, dessen Ergebnis feststeht, wäre ein Schritt zu viel. Ein erneuter Anlauf steht trotzdem bereit, wenn sich etwas geändert hat.

Am Ende des dritten Schritts – und ebenso beim vorzeitigen Verlassen über Später einstellen oder Später zuordnen – geht es zurück in die Übersicht der Bankverbindungen (BankingController::zielNachZuordnung()), nicht in die Zugangsmaske: Dort steht die neue Verbindung fertig zwischen den anderen, während die Zugangsmaske nur noch anböte, was gerade durchlaufen wurde. Einzeln aufgerufen bleibt die Zuordnung dagegen auf ihrer Seite stehen.

Später erreicht man dieselbe Seite über TAN-Verfahren einstellen am Zugang.

Abgefragt, nicht eingetippt. Die Kennungen sind bankspezifisch – 913 heißt nicht überall chipTAN QR –, und niemand soll sie in einer PDF der Bank suchen müssen. getTanModes() kommt ohne Anmeldung aus (die Bibliothek braucht dafür nur die Bankparameterdaten) und verlangt deshalb selbst keine TAN.

getTanMedia() wird nur für die Verfahren aufgerufen, die ein Medium brauchen: Jeder Aufruf ist ein eigener Dialog mit der Bank.

Die Zeitüberschreitungen sind kürzer gesetzt als in der Bibliothek (8 statt 15 Sekunden zum Verbinden, 20 statt 30 zur Antwort): Die Abfrage hängt an einem Seitenaufruf.

Das Ergebnis liegt in der Sitzung, auch ein gescheitertes – sonst liefe jeder Seitenaufruf erneut in dieselbe Zeitüberschreitung. Scheitert die Abfrage, erklärt die Seite, wo der Fehler meist steckt, und der Weg zurück zu den Zugangsdaten steht daneben. Die Wahl lässt sich überspringen; die Verbindung ist auch ohne sie benutzbar.

Beim Übernehmen wird gegen die abgefragte Liste geprüft: Eine Kennung, die die Bank nicht angeboten hat, wäre beim nächsten Abruf wirkungslos.

Ohne Wahl nimmt der erste Abruf das erste Verfahren, das die Bank meldet, und hält es fest; sonst stünde im Formular nichts. Eine ausdrückliche Wahl wird dagegen nie überschrieben: Bietet die Bank sie einmal nicht an, sagt das Protokoll das und die Einstellung bleibt stehen.

Das Zugangsformular fasst Verfahren und Medium nicht an: Ohne diesen Vorbehalt setzte jedes Speichern die Wahl zurück.

Abruf und Überweisung benutzen dieselbe Wahl (Services\FinTsVerfahren::anwenden()) – eine Überweisung soll nicht plötzlich ein anderes Verfahren verlangen als der Abruf.

Konten zuordnen

Für jedes Konto, das die Bank meldet, legt die Anwendung eine Zeile in bank_konten an. Trägt ein eigenes Konto dieselbe IBAN, wird es gleich zugeordnet; sonst geschieht das auf der Zuordnungsseite. Ohne Zuordnung lassen sich die Umsätze nicht buchen – das Konto fehlt dann schlicht.

Die Liste kommt frisch von der Bank. Anders als die Verfahrensabfrage braucht das eine Anmeldung, und die verlangt bei den meisten Banken eine TAN – deshalb steht dafür ein Knopf und keine Automatik beim Seitenaufruf. Im Einrichtungsablauf startet das Übernehmen des TAN-Verfahrens die Abfrage gleich mit; sie benutzt dieselbe Zustandsmaschine wie der Umsatzabruf, hält aber nach der Kontenabfrage an (FinTsAbruf::starten($id, 'konten')).

Fehlt ein passendes eigenes Konto, legt neues Konto anlegen es an. IBAN, Kontonummer und Bankname kommen aus dem, was die Bank gemeldet hat; einzutragen bleiben Name, Kontoart und Anfangssaldo – letzterer deckt die Zeit ab, die der Abruf nicht mehr hergibt.

Wird die Zuordnung nach einem Abruf getroffen, ziehen die schon abgerufenen offenen Umsätze mit: bank_umsaetze.bank_konto_id merkt sich, von welchem Bankkonto ein Umsatz stammt. Übernommene bleiben, wo sie sind – ihre Buchung steht bereits in einem Kontoblatt, und ein Kontowechsel würde sie dort wegziehen.

Was nicht abgerufen werden soll, wird dort abgewählt; das ist der Kontenfilter.

Der Saldo wird mitgeholt und landet in der Spalte Online-Saldo der Kontenübersicht. Verlangt die Bank dafür eine eigene TAN, entfällt er – eine zweite TAN-Runde nur für eine Zahl wäre niemandem zu erklären.

PayPal

PayPal wird über die Classic-NVP-API angesprochen (Services\PaypalNvp, TransactionSearch und GetBalance, Fassung 204) – übernommen aus dem Parallelprojekt Steuerkram, wo die Fallstricke schon einmal aufgelaufen sind. Gebraucht werden die drei Angaben aus dem PayPal-Konto unter Profil → Mein Verkäuferkonto → API-Zugriff: API-Benutzername, API-Kennwort und Signatur. Kennwort und Signatur stehen wie die FinTS-PIN AES-verschlüsselt in der Datenbank.

Was beim Anschluss aufläuft

  • Zwei Endpunkte – und eine Meldung für zwei Ursachen. Live- und Sandbox-Zugangsdaten passen jeweils nur zu ihrem eigenen Endpunkt. Mit dem falschen antwortet PayPal mit „Security header is not valid“ – dieselbe Antwort kommt aber auch, wenn eine der drei Angaben schlicht falsch ist. PaypalNvp::fehlermeldung() nennt deshalb beide Ursachen; nennte sie nur den Endpunkt, suchte man den Fehler garantiert an der falschen Stelle.

    Weil PayPal nie sagt, welche Angabe klemmt, prüft PaypalNvp::auffaelligkeiten() die Form der drei Angaben: Der Benutzername hat bei PayPal die Gestalt name_api1.domain.de, das Kennwort 16 Zeichen, die Signatur 56. Abweichungen sind nur ein Hinweis und weisen nichts ab – PayPal kann seine Formate ändern, und ein Zugang, der funktioniert, soll nicht an einer Regel von hier scheitern. Die Hinweise stehen im Abrufprotokoll und, wenn PayPal die Anmeldung abweist, in der Fehlermeldung selbst; die Werte erscheinen dort nur gekürzt.

    Aus demselben Grund werden Kennwort und Signatur beim Speichern getrimmt: Eine aus der Zwischenablage eingefügte Signatur bringt gern ein Leerzeichen mit, und PayPal antwortet darauf mit genau jener Meldung.

  • Zeitscheiben. TransactionSearch liefert je Aufruf höchstens 100 Buchungen und meldet das nur als Warnung (ACK = SuccessWithWarning). Abgefragt wird deshalb in Abschnitten von 30 Tagen; bleibt eine Antwort trotzdem abgeschnitten, vermerkt das Protokoll es. Eine Warnung gilt als Erfolg – die Antwort enthält Buchungen, ein Abbruch wäre falsch.

  • GetBalance antwortet zweierlei. Die Dokumentation nennt die flachen Felder AMT/CURRENCYCODE; Live-Konten liefern stattdessen die Liste L_AMT0/L_CURRENCYCODE0 (Index 0 ist die Hauptwährung). Gelesen werden beide, sonst bliebe der Kontostand auf echten Konten leer.

  • Nullbuchungen. Einwilligungen und Abonnements erscheinen als Buchung über 0,00 € und fallen heraus – sie bewegen nichts.

  • Netto, nicht brutto. Gerechnet wird mit L_NETAMT, dem Betrag nach Abzug der PayPal-Gebühr: Genau der bewegt das Guthaben, und nur damit stimmt der Kontostand mit der Summe der Buchungen überein.

Ein Konto, im Formular zugeordnet

PayPal führt je Konto genau ein Guthabenkonto. Es gibt deshalb weder eine Kontenabfrage noch eine eigene Zuordnungsseite: Bankzugang::paypalKonto() legt die eine Zeile in bank_konten an (feste Kontonummer PAYPAL statt einer IBAN), und die Auswahl des eigenen Kontos steht mitsamt neues Konto anlegen im Zugangsformular. Ohne Zuordnung bleibt die Verbindung nutzbar – die Umsätze kommen herein und warten in der Abgleichliste.

Der Fingerabdruck der Umsätze hängt an der Transaktionsnummer, die PayPal selbst vergibt (Bankumsatz::externIdKennung()), nicht an Datum, Betrag und Text: Korrigiert PayPal nachträglich einen Betrag oder den Namen des Gegenübers, bleibt es dieselbe Buchung – über den zusammengesetzten Fingerabdruck käme sie ein zweites Mal herein.

Freigaben (MFA)

Die NVP-API authentifiziert allein über die drei Zugangsdaten; eine Rückfrage wie die TAN einer Bank stellt sie nicht. Verlangt PayPal eines Tages doch eine Bestätigung, ist dafür nichts umzubauen: PaypalAbruf liefert dieselbe Ergebnisform wie FinTsAbruf – einschließlich des Status tan samt Feld tan –, der Controller schickt beides durch dieselbe Auswertung, und bank_abrufe kennt den Status tan_offen bereits. Einzuhängen wäre nur die Stelle, an der die Antwort als Freigabeanforderung erkannt wird.

Ein PayPal-Zugang hat entsprechend kein TAN-Verfahren: /banking/{id}/verfahren weist ihn mit einem Hinweis ab, /banking/{id}/konten führt zurück ins Formular.

Vom Umsatz zur Buchung

Abgerufene Umsätze landen zuerst in bank_umsaetze. Ob sie von dort selbst weiterwandern, entscheidet Abgerufene Umsätze selbst buchen (banking_automatisch_buchen, Vorgabe an) in den Einstellungen.

Automatisch buchen

Eingeschaltet läuft nach jedem Abruf – und nach dem Speichern der Kontenzuordnung – Services\Bankabgleich über alle offenen Umsätze:

  • Passt eine schon erfasste Buchung, wird verbunden statt neu gebucht. Sonst stünde jede selbst erfasste Zahlung doppelt im Kontoblatt.
  • Sonst entsteht eine neue Buchung – mit der Kategorie aus der Regel, und wenn keine greift, ohne. Genau dafür ist der Schalter da: Der Umsatz soll im Kontoblatt stehen, die Kategorie wird dort nachgetragen.
  • Umsätze ohne zugeordnetes Konto bleiben offen; ohne Konto gibt es kein Kontoblatt, in das sie gehörten.

Der Lauf läuft einmal am Ende, nicht je Konto: So sieht er alle Umsätze auf einmal und kann jeden mit der Buchung verbinden, die zu ihm passt. Ein einzelner Umsatz bricht ihn nicht ab – ein abgeschlossener Monat oder ein doppelter Fingerabdruck betrifft nur ihn, er bleibt offen, und die Meldung nennt die ersten Fälle.

Wo dabei noch eine Kategorie fehlt, zeigt die Kontenübersicht: Konten mit unkategorisierten Buchungen aus dem laufenden Jahr stehen dort fett.

Der Abgleichdialog

Abgeschaltet – oder für alles, was liegen geblieben ist – bleibt es beim Abgleich von Hand. Die Vorschlagsliste (Umsätze abgleichen) kennt drei Wege:

Vorschlag Wann Wirkung
Verbinden Es gibt eine erfasste Buchung mit gleichem Konto, gleichem Betrag und nahem Datum Der Umsatz wird mit ihr verknüpft, die Buchung gilt als abgeglichen
Als neue Buchung Keine passende Buchung vorhanden Neue Buchung mit Quelle fints, Kennzeichen abgeglichen
Verwerfen Der Umsatz soll nicht ins Kontoblatt Bleibt als „verworfen“ liegen und kommt nicht wieder

Wie weit Buchungs- und Banktag auseinanderliegen dürfen, steht als Toleranz beim Abgleich in den Einstellungen (Vorgabe fünf Tage). Eine Buchung, die schon mit einem anderen Umsatz verbunden ist, wird nie ein zweites Mal vorgeschlagen.

Dass derselbe Umsatz bei überlappenden Abrufzeiträumen nur einmal hereinkommt, sichert extern_id – ein Fingerabdruck aus Bankkonto, Datum, Betrag, Verwendungszweck und Empfänger. Das Bankkonto steckt als bank_konto_id darin, nicht als IBAN: Welche Kennung eine Bank liefert, wechselt von Dialog zu Dialog – die Comdirect etwa nennt die IBAN beim Kontenabruf, beim Umsatzabruf aber nicht. Hinge der Fingerabdruck daran, käme derselbe Umsatz ein zweites Mal herein. Aus demselben Grund findet ein Bankkonto sich über seine Kontonummer wieder; eine später nachgelieferte IBAN wird am vorhandenen Eintrag nachgetragen, statt einen zweiten anzulegen.

Verliert ein Umsatz seine Buchung – jemand löscht sie im Kontoblatt –, kehrt er in die Vorschlagsliste zurück. Bliebe er auf übernommen stehen, wäre er nirgends mehr zu sehen: nicht im Kontoblatt, nicht in der Liste, und beim nächsten Abruf als schon vorhanden übersprungen. Verwaiste Umsätze aus gelöschten Konten fängt derselbe Mechanismus vor jedem Abruf und vor jedem Öffnen der Liste ab.

Alle eindeutigen übernehmen erledigt in einem Zug, was ohne Rückfrage geht: verbinden, wo eine Buchung passt, und übernehmen, wo eine Regel greift. Umsätze ohne Regel bleiben hier offen – anders als beim automatischen Lauf. Wer den Dialog öffnet, will die Zuordnung selbst treffen; eine Buchung ohne Kategorie wäre ihm nur ungefragt aufgehalst.

Nichts verschwindet von allein: Ein Umsatz, der weder übernommen noch verworfen wird, bleibt offen und steht beim nächsten Öffnen wieder da. Das Cockpit zählt die offenen unter zum Abgleich.

Umsätze löschen

Jeder Reiter der Liste – offen, übernommen, verworfen – hat dieselbe Mehrfachauswahl wie ein Kontoblatt: ein Ankreuzfeld vor jedem Umsatz, eines in der Titelleiste für alle angezeigten und darüber der Knopf Auswahl löschen (POST /banking/umsaetze/loeschen, Bankumsatz::mehrereLoeschen()). Der Knopf nennt die Anzahl und bleibt ohne Auswahl gesperrt; ohne JavaScript weist der Controller eine leere Auswahl ab.

Gelöscht wird allein die abgerufene Zeile. Eine daraus entstandene Buchung gehört ins Kontoblatt und bleibt dort stehen – wer sie loswerden will, löscht sie dort, und dann kehrt ihr Umsatz ohnehin in die Vorschlagsliste zurück. Mit dem Umsatz geht aber sein Fingerabdruck: Was innerhalb des nächsten Abrufzeitraums liegt, kommt danach wieder herein – bei einem verworfenen Umsatz also erneut als offen.

Regeln

Eine Regel prüft ein Muster gegen Empfänger und/oder Verwendungszweck:

  • Vergleich: enthält, beginnt mit, endet auf, regulärer Ausdruck. Groß- und Kleinschreibung spielt nie eine Rolle – Banken schreiben denselben Empfänger mal so, mal so.
  • Betragsgrenzen rechnen mit Vorzeichen: „von −60 bis −40“ trifft Lastschriften zwischen 40 und 60 Euro.
  • Wirkung: Kategorie, Klasse, Gegenkonto (macht daraus eine Umbuchung) oder eine Splitbuchung.

Splitbuchung in einer Regel

Unter jeder Regel klappt Splitbuchung die Zeilen auf: je Zeile eine Kategorie, wahlweise Klasse und Notiz, dazu ein Anteil in Prozent. Greift die Regel, entsteht keine Buchung mit einer Kategorie, sondern eine Splitbuchung mit diesen Zeilen.

Die Anteile gelten zueinander, nicht als feste Beträge – darin liegt der ganze Zweck: Dieselbe Regel trifft bei jeder Rechnungshöhe dasselbe Verhältnis. Eine Nebenkostenabrechnung über 300 € wird bei 60 zu 30 in 200 € und 100 € geteilt, eine über 450 € in 300 € und 150 €. Ob dort 60 und 30 steht oder 2 und 1, ändert nichts.

Dass die Anteile aufeinander bezogen werden und nicht absolut gelten, ist Absicht: Sonst bekäme die letzte Zeile als Rest plötzlich 40 statt der eingetragenen 30 Prozent, und der Fehler wäre in der fertigen Buchung nicht mehr zu sehen. Die letzte Zeile bekommt weiterhin den Rundungsrest, damit die Summe auf den Cent zum Buchungsbetrag passt – bei einem Drittel zu zwei Dritteln ginge sonst ein Cent verloren, und die Buchung ließe sich nicht speichern.

Eine Zeile ohne Kategorie oder ohne Anteil fällt weg; ohne jede Splitzeile bucht die Regel wie zuvor auf ihre Kategorie. Im Abgleichdialog zeigt der Vorschlag die errechneten Zeilen mit ihren Beträgen an und übernimmt sie unverändert – geändert wird eine Aufteilung im Kontoblatt, wo die ganze Buchung samt Summenprüfung vorliegt.

Die erste passende Regel gewinnt, sortiert nach Priorität (kleinere Zahl zuerst). Kein Sammeln über mehrere Regeln: Wenn zwei verschiedene Kategorien setzen wollten, wäre am Ende nicht mehr nachvollziehbar, warum die eine dasteht.

Reguläre Ausdrücke werden beim Speichern geprüft – ein kaputtes Muster brächte sonst jeden Abruf zum Stehen. Eingegeben wird ohne Trennzeichen: Miete|Nebenkosten, nicht /Miete/.

Der Zähler Treffer zeigt, welche Regeln im Alltag überhaupt greifen.

Regel direkt aus einer Buchung anlegen

In der Buchungsmaske schaltet der Toggle Regel anlegen (standardmäßig aus) eine Kurzstrecke frei: Beim Speichern entsteht aus Empfänger (ersatzweise Buchungstext), Kategorie, Klasse, Gegenkonto und einer eventuellen Splitbuchung eine neue Regel (AbgleichRegel::ausBuchung()) – Feld Empfänger, Vergleich enthält, das Muster ist der Empfängertext. Fehlen sowohl Empfänger als auch Buchungstext, gibt es kein sinnvolles Muster und keine Regel entsteht; die Buchung wird trotzdem ganz normal gespeichert.

Das Kontoblatt zeigt die neue Regel danach in einem modalen Dialog mit denselben Feldern wie Neue Regel oben auf dieser Seite. Abbruch (auch über Escape) löscht die gerade erst angelegte Regel wieder – die Buchung bleibt gespeichert, keine ungewollte Regel bleibt zurück. Speichern übernimmt Änderungen und belässt die Regel in der Liste.

Protokoll und Diagnose

Jeder Abruf schreibt eine Zeile nach bank_abrufe mit Status, Zahlen und Verlauf – ohne das ist ein fehlgeschlagener Abruf nicht mehr zu rekonstruieren, denn FinTS-Meldungen der Banken sind selten selbsterklärend. Läufe, die länger als zwei Stunden auf eine TAN warten, gelten als abgebrochen.

Bei eingeschaltetem Debug-Log (Einstellungen → Diagnose) landen zusätzlich die FinTS-Dialogschritte in data/logs/ – über Services\DebugLogAdapter, der den PSR-3-Logger der Bibliothek an das eigene Log hängt. PIN und TAN maskieren beide Seiten.

Übermittlungsprotokoll

Als Nachweis, dass eine Überweisung rechtzeitig und korrekt bei der Bank ankam, speichert jeder Durchlauf – Überweisung, Umsatzabruf, Abfrage der TAN-Verfahren – seinen gesamten Dialog in bank_protokolle: gesendete (>) und empfangene (<) Meldungen im Wortlaut, im Erfolgs- wie im Fehlerfall. Den Mitschnitt macht Services\BankProtokollLogger, ein PSR-3-Logger, den die Dienste der Bibliothek statt des DebugLogAdapter mitgeben; er läuft also unabhängig vom Debug-Log. Die Bibliothek maskiert PIN und Benutzerkennung, bevor eine Zeile ankommt. Eine Überweisung mit TAN-Freigabe hat mehrere Durchläufe.

Zu sehen ist das Protokoll an zwei Stellen: im Zahlungsverkehr über den Status der Überweisung (modaler Dialog) und als Gesamtprotokoll unter Verwaltung › Online-Banking › Protokoll (/banking/protokoll), filterbar nach Bank, Zeitraum und Freitext. Es wird nie automatisch gelöscht. Ein Zahlungsauftrag mit Protokoll lässt sich nicht mehr löschen, nur stornieren – er bleibt als Beleg stehen. tests/42_UebermittlungsprotokollTest.php prüft Mitschnitt, Zuordnung zur Überweisung, den Fehlerfall und die Filter.

Nicht erteilte Freigabe. Verlangt die Bank eine TAN oder die Bestätigung des Namensabgleichs, trägt der Auftrag bis dahin den Status freigabe („wartet auf Freigabe“) – die Bank führt ihn ohne Freigabe nicht aus. Bricht der Nutzer ab oder löst ein neuer Sendeversuch den wartenden Dialog ab, schreibt FinTsUeberweisung::abbrechen() einen Protokolleintrag mit Status abgebrochen und vermerkt den Auftrag als fehlgeschlagen. Verfällt nur die Sitzung, bleibt der Auftrag auf „wartet auf Freigabe“ stehen und die Liste weist darauf hin, dass die Freigabe nicht abgeschlossen ist. So lässt sich eine Auskunft der Bank wie „TAN angefordert, aber nicht verwendet“ am Protokoll prüfen. tests/57_FreigabeNachvollziehenTest.php und tests/e2e/specs/zahlungsfreigabe.spec.js.

Tests

tests/16_BankingTest.php prüft alles um den Dialog herum: Verschlüsselung (Kennung, kein Klartext, wechselnder Geheimtext, kein Verschachteln), PIN bleibt beim Speichern erhalten, Abrufzeiträume samt Stichtag (gespeicherte Vorgabe, einmalige Angabe geht ihr vor und lässt die Vorgabe stehen, Zukunft wird auf heute gesetzt, unlesbare Datumsangaben werden abgewiesen), Dublettenerkennung, Regeln nach Priorität und Feld, Splitschema mit Restausgleich, Abweisung ungültiger Ausdrücke, Abgleich gegen vorhandene Buchungen samt Toleranz sowie Übernehmen, Verwerfen und Zurücksetzen.

Zur Verfahrenswahl geprüft: Kennung, Name und verschlüsseltes Medium werden gespeichert, unbekannte Kennungen und Medien abgewiesen, ein Verfahren ohne Medienzwang bekommt keines angehängt, und das Speichern des Zugangsformulars lässt die Wahl stehen. Die Abfrage bei der Bank steckt hinter derselben Grenze wie der Dialog – geprüft wird, was mit ihrem Ergebnis geschieht.

tests/32_BankinstituteTest.php prüft das Bankleitzahlen-Verzeichnis an einem Ausschnitt der echten Datei – in ISO-8859-1, mit dem über zwei Zeilen laufenden Institutsnamen, zwei Filialzeilen derselben Bankleitzahl, einer Zeile ohne Zugangspunkt und einer Fußnote ohne Bankleitzahl: Zählwerk des Trockenlaufs, Schreiben erst beim echten Lauf, Umlaute, Nachschlagen mit und ohne Leerzeichen, Ersetzen statt Ergänzen beim zweiten Import, Abweisen einer fremden CSV-Datei, die Suche über Bankleitzahl, Name, Ort und BIC samt maskierten LIKE-Platzhaltern – und dass ein FinTS-Zugang ohne Adresse abgewiesen wird, ein PayPal-Zugang aber ohne sie auskommt. Der Weg im Browser (Upload, Prüfbericht, Suche) steht in tests/e2e/specs/bankinstitute.spec.js; übernommen wird dort nichts, weil ein Import den ganzen Bestand der Instanz ersetzte.

tests/46_SammelabrufTest.php prüft die Warteschlange von Alle Umsätze abrufen: nur aktive Bankverbindungen in der Reihenfolge der Übersicht, ein Fehler hält die übrigen nicht auf, der Zustand übersteht die TAN-Pause in der Sitzung, Überspringen und Abbrechen samt ihren Meldungen. Dass der Knopf über der Tabelle steht, prüft tests/e2e/specs/banking.spec.js.

tests/28_UmsaetzeLoeschenTest.php prüft das Sammellöschen: Es trifft genau die ausgewählten Zeilen, eine schon erzeugte Buchung überlebt es, jeder Status lässt sich löschen, leere und unbekannte Auswahl bleiben folgenlos, eine doppelt gesendete Nummer zählt einmal – und die gerenderte Ansicht trägt in jedem Reiter Ankreuzfelder, Titelleiste und Knopf, während die leere Liste keinen Knopf zeigt.

tests/19_KontenzuordnungTest.php nimmt sich den Weg vor, den ein Umsatz nimmt, wenn die Zuordnung erst nach dem Abruf getroffen wird: Offene Umsätze ziehen mit, übernommene nicht, und nur das Bankkonto, um das es geht. Dazu das automatische Buchen – mit Regel, ohne Regel, verbinden statt doppeln, Umsätze ohne Konto bleiben liegen, abgeschaltet passiert nichts – sowie die Zählung der unkategorisierten Buchungen je Konto (Jahresgrenze, Umbuchung und Splitbuchung zählen nicht mit) und ihr Weg in die Kontenübersicht.

tests/31_PaypalZugangTest.php prüft die PayPal-Verbindung ohne PayPal: Typ und verschlüsselte Zugangsdaten (leere Felder heißen „unverändert“, der Typ lässt sich nicht umstellen), das eine Konto samt Zuordnung, der Fingerabdruck an der Transaktionsnummer und die Dublettenerkennung – dazu die Auswertung nachgestellter Antworten: Endpunktwahl, abgelehnte Antwort mit Grund, der Sicherheitsfehler samt Erklärung, beide Formen von GetBalance, das Auslesen der Buchungen samt namenloser Buchungen, herausfallende Nullbuchungen und die Warnung, die als Erfolg gilt. Zur Diagnose geprüft: Der Sicherheitsfehler nennt beide Ursachen, auffällige Angaben werden einzeln benannt, ohne ihren Wert mitzuliefern, und Leerraum um die Geheimnisse fällt beim Speichern weg.

tests/e2e/specs/banking.spec.js geht den Weg im Browser: Bankverbindung anlegen führt zur Wahl, die erste Karte in die Bankenmaske, die zweite in die PayPal-Maske; eine PayPal-Verbindung lässt sich samt neuem Konto anlegen und steht danach mit ihrer Art in der Übersicht, die Geheimnisse werden nicht wieder angezeigt.

Der FinTS-Dialog selbst braucht eine echte Bankverbindung und lässt sich nicht nachstellen. Geprüft wurde er gegen den Fehlerpfad: Eine unerreichbare Adresse bricht sauber ab, protokolliert und meldet verständlich.