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fds2610-bot 048bbf3894 Cockpit: Übrige Konten aufklappbar, Balken rücken auseinander
Co-Authored-By: Claude Opus 5 <noreply@anthropic.com>
2026-08-11 14:22:06 +02:00

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Raw Blame History

Cockpit

Die Startseite. Jede Kachel beantwortet eine Frage auf einen Blick; ausgebaut wird sie Stück für Stück in Phase 4.

Vermögensentwicklung

Ein gestapeltes Balkendiagramm der Kontostände zum Monatsende über die letzten zwölf Monate – ein Balken je Monat, ein Farbton je Konto.

Woher die Zahlen kommen

Welche Konten zählen, entscheidet allein der Schalter „nur aktive“. Das Σ-Kennzeichen (in_summe) spielt hier keine Rolle – anders als in der Kontenübersicht. Stillgelegte Konten tragen es meist nicht; würde es mitfiltern, fiele beim Ausschalten des Schalters genau das weg, was man sehen will. Die Summe der Kachel kann bei ausgeschaltetem Schalter deshalb von der Summe der Kontenübersicht abweichen.

Der Stand eines Monats ist der Stand des Vormonats plus dessen Bewegungen:

  • Buchung::saldenJeKonto() liefert den Stand am Tag vor dem Zeitraum – alles Ältere steckt damit im ersten Balken.
  • Buchung::bewegungenJeKontoUndMonat() liefert die Bewegungen innerhalb des Zeitraums, nach Monat getrennt.

Zwei Abfragen statt zwölf Stichtagsabfragen. Beide Methoden zählen dieselben drei Quellen: die Buchungen des Kontos, die Gegenseiten fremder Umbuchungen und die Gegenseiten aus Splitzeilen. Eine Umbuchung verschiebt deshalb zwischen zwei Balkenstücken, ohne die Summe zu ändern.

Konten, die zwölf Monate lang auf null standen, fallen weg; sie zeichnen ohnehin keinen Balken.

Der Schalter „nur aktive“

Oben rechts an der Kachel sitzt ein Ein/Aus-Schalter. Eingeschaltet – der Standard – zählen nur Konten, die noch geführt werden. Ausgeschaltet kommen stillgelegte dazu: Sonst fehlte im Rückblick Vermögen, das damals auf einem inzwischen aufgelösten Konto lag.

Der Zustand liegt unter cockpit_vermoegen_nur_aktive in den Einstellungen und gilt bis zur nächsten Umschaltung – auch über das Abmelden hinaus. Im Einstellungsdialog erscheint er nicht: Er gehört an die Kachel, nicht in einen Reiter.

Umgeschaltet wird über einen abschickenden Knopf, nicht über ein Ankreuzfeld. Ein Ankreuzfeld könnte sein Formular nur mit einem Inline-Skript selbst abschicken, und die Content-Security-Policy verbietet Inline-Skripte.

Stapel und Farben

Positive Stände stapeln sich über der Nulllinie, negative darunter – ein überzogenes Girokonto oder eine Kreditkarte zieht den Balken nach unten.

Die Palette in app.css hat zwölf Töne (.serie-1 bis .serie-12). Gibt es mehr Konten, behalten die größten ihre eigene Farbe und der Rest wird zu Übrige Konten (n) zusammengefasst – zwei Konten in derselben Farbe wären in der Legende nicht auseinander zu halten. Jede Serie setzt --farbe; davon leben der Balken (fill) und der Legendenpunkt (background) gleichermaßen, und beide folgen dem hellen wie dem dunklen Thema.

Ebenen: in „Übrige Konten“ hineinsehen

Der Legendeneintrag Übrige Konten (n) ist ein Link. Er führt auf /?ebene=1: Dort stehen die nächstelf Konten einzeln, und was dann noch bleibt, sammelt sich erneut. So geht es beliebig tief, bis der Rest in die Palette passt – dann entfällt das Sammelstück, und das ist die letzte Ebene. Vermoegensentwicklung::ebenen() rechnet aus, wie viele es sind; eine zu hohe Ebene fällt auf die letzte zurück, statt eine leere Kachel zu zeigen.

Zurück geht es über die Zeile unter der Legende: eine Ebene zurück und, ab der dritten, zu den größten Konten.

Jedes Konto steht auf genau einer Ebene: Was oben schon eine eigene Farbe hatte, ist im Sammelstück nicht mehr enthalten. Sonst wüchse der Rest mit jeder Ebene, statt zu schrumpfen. Weil auf tieferen Ebenen die großen Konten fehlen, passt sich die Achse an – die kleinen Konten werden dadurch überhaupt erst sichtbar. Die Ebene steht in der Adresse und nicht in den Einstellungen: Beim nächsten Aufruf beginnt man wieder oben.

SVG von Hand

Keine Diagrammbibliothek (siehe PLAN.md): src/Views/cockpit/vermoegensdiagramm.php schreibt das SVG selbst. Farben stehen als Klasse am Element, nicht als fill-Attribut – ein Attribut käme zwar an der Content-Security-Policy vorbei, könnte aber nicht auf die Themenumschaltung reagieren. Ein style-Attribut verwürfe die CSP ohnehin.

Die Achse rundet über Vermoegensentwicklung::skala() auf Schritte von 1, 2, 2,5 oder 5 mal einer Zehnerpotenz und schließt die Null immer ein. Jedes Balkenstück trägt ein <title> mit Konto, Monat und Betrag – das ist der Tooltip, ohne eine Zeile JavaScript.

Senkrecht rechnet die Zeichnung in Bildpunkten, waagerecht in Prozent: Die Balkenmitte von Monat i liegt bei (i + 0,5) / 12 der Fläche, der Balken selbst ist feste 16 Punkte breit und wird per transform um seine halbe Breite nach links gerückt. In einer breiten Kachel rücken die Balken damit auseinander, statt breiter zu werden.

Deshalb sind es zwei SVGs nebeneinander (.diagrammflaeche): links die Achsenbeschriftung mit fester Breite, rechts die Zeichenfläche. In einem einzigen SVG ginge das nicht – Prozentangaben rechnen immer auf die volle Breite, und ein Attribut kann davon keine feste Achsenbreite abziehen. Ein viewBox verbietet sich aus demselben Grund: Es würde alles gleichmäßig strecken, die Balken eingeschlossen.

Die Kachel ist eine gewöhnliche Kachel des Cockpit-Rasters, so breit wie ihre Nachbarn: Ein Ausgriff über zwei Spalten machte sie zum Fremdkörper zwischen den anderen dreien.

Die Legende führt nur Farbe und Kontoname und steht darunter, in kleinerer Schrift und so vielen Spalten, wie die Kachel hergibt (auto-fill). Die Beträge stehen am Balken im Tooltip und in der Kachel Kontostände; in der Legende kosteten sie nur Breite.

Tests

  • tests/13_VermoegensentwicklungTest.php – Zeitraum, Fortschreibung der Stände, Umbuchungen, Σ-Kennzeichen, Schalter „nur aktive“, Zusammenfassen jenseits der Palette, Ebenen (jedes Konto genau einmal, letzte Ebene ohne Sammelstück, zu tiefe Ebene fällt zurück), Skala
  • tests/e2e/specs/smoke.spec.js – die Kachel zeichnet zwölf Balken, keine Farbe der Legende kommt doppelt vor, der Schalter behält seinen Zustand über den Neuaufruf, und Übrige Konten führt eine Ebene tiefer und wieder zurück