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fds2610-bot 9dbd507433 Fix n.n.: Verwaltung – Kachel Backup mit Backup und Restore der gesamten Datenbank
Co-Authored-By: Claude Sonnet 5.5 <noreply@anthropic.com>
2026-10-01 16:08:53 +02:00

132 KiB
Raw Blame History

Änderungen

Verwaltung: Backup und Restore (01.10.2026)

  • Neue Kachel „Backup“: „Backup“ lädt den gesamten Datenbestand als finanzmanager-sicherung-….json.gz herunter, „Restore“ ersetzt den Bestand durch den Inhalt einer solchen Datei (mit Rückfrage).
  • Services/Datenbanksicherung: alle Tabellen mit Spalten und Zeilen; Restore in einer Transaktion (DELETE/INSERT), bei Fehler bleibt der alte Bestand. Abgelehnt werden fremde Dateien und Sicherungen, deren Spalten nicht zum Schema passen.
  • Test: tests/55_DatenbanksicherungTest.php.

Echtzeitüberweisung: offener Status ist kein Fehler (01.10.2026)

  • Quittiert die Bank die TAN mit 3045 („noch keine Rückmeldung zum Status“), meldete php-fints „Bank did not confirm SEPATransfer execution“, obwohl der Auftrag bei der Bank liegt. Jetzt gilt der Auftrag als gesendet (gebucht), die Meldung weist darauf hin, den Kontoumsatz zu prüfen und nicht erneut zu senden.
  • Services/FinTsEchtzeitUeberweisung erweitert SendSEPARealtimeTransfer um dieses Merkmal.
  • Eine Statusabfrage bei der Bank (Nachfragen) ist noch offen: php-fints kennt dafür weder HKIPS noch HKTAN S für Nicht-Decoupled-Verfahren.
  • Test: tests/54_EchtzeitStatusOffenTest.php (Antwort aus einem echten Lauf).

Überweisung erfassen: QR-Code einlesen (01.10.2026)

  • Neben „Empfänger“ steht ein Bereich, auf den sich ein Bild (z. B. Rechnungs-Screenshot) ziehen lässt. Ein Klick öffnet einen Dialog zum Einfügen aus der Zwischenablage (Strg+V) oder zur Dateiauswahl.
  • Ein enthaltener QR-Code im Format EPC-QR (GiroCode) oder BezahlCode (singlepaymentsepa) füllt Name, IBAN, BIC, Betrag, Verwendungszweck und ggf. Ausführungstermin. Das Bild wird nur im Browser gelesen.
  • Decoder: jsQR 1.4.0 (Apache-2.0) als public/static/jsQR.js; Fork: codeberg.org/fds2610-bot/jsQR.
  • Test: tests/e2e/specs/qrimport.spec.js (Beispielbilder in tests/e2e/fixtures/).

Position der „+ Neu“-Knöpfe und Erklärtexte als Tooltip (01.10.2026)

  • Buchungsvorlagen, Erinnerungen, Sparziele, Verträge und Regeln: Die Erklärzeile entfällt, der Text steht als Tooltip am aktiven Reiter. Kredite erhalten einen Tooltip am Reiter „Kredite“.
  • Adressen: Das Suchfeld steht rechts neben „+ Neu“.
  • Regelmäßige Buchungen: „Fälligkeitslauf starten“ steht rechts neben „+ Neu“.
  • Budgets: Reihenfolge Zurück zur Planung · Budgetplaner öffnen · + Neu.
  • Berichtsgruppen: „Zur Übersicht“ und „+ Neu“ getauscht.

Buchungsbericht: Gruppen- und Gesamtzeile (01.10.2026)

  • Die Formatierung von Kategoriezeile und Gesamtzeile ist getauscht. Die Gesamtzeile zeigt nur noch „Gesamt“; die Anzahl der Buchungen steht im Tooltip („Anzahl n“).

Buchungsbericht: Bargeld-Tool-Abgleich (01.10.2026)

  • Ist ein Bargeld-Tool eingerichtet, zeigt der Buchungsbericht die Spalte „Bar“ (dasselbe Symbol wie im Kontoblatt) und bietet den Filter „Bargeld-Tool“: alle · gefunden · nicht gefunden · Abruf gescheitert · nicht abgeglichen.
  • Der Filter wird mit dem Bericht gespeichert (Auswertung::BARGELD_FILTER) und wirkt nur im Buchungsbericht.
  • Test: 14_AuswertungTest.php.

Berichte: Filterbereich (01.10.2026)

  • Der Filterbereich erhält den hellblauen Bereichsrand samt Schatten.
  • „Zeilen-Summe“ und „Spalten-Aufteilung“ stehen in der ersten Zeile hinter „Bericht anzeigen als“; das Suchfeld ist dafür breiter.

Cockpit: Tooltip der Kachel „Offene Vorgänge“ (01.10.2026)

  • Beim Überfahren der Überschrift nennt der Tooltip die Prüfungen, die gerade nichts melden und deshalb nicht in der Liste stehen (Cockpit::VORGANGSPRUEFUNGEN).
  • Test: 15_CockpitTest.php.

Cockpit: Offene Vorgänge für nicht gefundene Bargeld-Buchungen (01.10.2026)

  • Neuer offener Vorgang „im Bargeld-Tool nicht gefunden“ (Status fehlt) neben der fehlgeschlagenen Prüfung; die Liste unter /verwaltung/bargeld/fehler?status=fehlt.
  • Test: 15_CockpitTest.php.

Rahmen, Schatten und Tabs im Design (01.10.2026)

  • Tabellen (table.liste), Kacheln und breite Formulare (.formular.breit, u. a. Einstellungen) erhalten in beiden Themen einen 1px breiten hellblauen Rand (--bereichsrand) und einen leichten Schatten (--bereichsschatten) für mehr Kontrast zwischen den Bereichen.
  • Titelleiste: Linie im Stil des Bereichsrands, dazu ein schmaler Schatten nach unten. Tab-Leiste: ebenso, die Linie ist im dunklen Thema dezenter (--tablinie).
  • Aktiver Tab und rechtsbündiger Tab („Kacheln wählen“, „Regeln“) haben im dunklen Thema einen abgesetzten blauen Rand (--tabrand).

Automatische Buchungsnummer (01.10.2026)

  • Neue Buchungen ohne Nummer erhalten beim Anlegen die nächste laufende Nummer ihres Kontos (höchste rein numerische Nummer + 1, Buchung::naechsteNummer()). Vorgegebene Nummern (QIF, CSV, Formular) bleiben, bestehende Buchungen werden nicht verändert; die interne ID bleibt verborgen.
  • Test: 53_BuchungsnummerTest.php.

Regelmäßige Buchungen: Buchen zum gewählten Datum (01.10.2026)

  • „Buchen“ in „Jetzt fällig“ schlug mit einer Fehlermeldung fehl, weil das Formular ein leeres Datum schickte. Jetzt ist „Fällig am“ per Klick editierbar; „Buchen“ bucht zu diesem Datum. Die Änderung gilt nur für diese Buchung und verändert die Reihe nicht. Ein leeres Datum fällt auf den Termin zurück, ein ungültiges wird abgewiesen.

„+ Neu“ öffnet das Formular als Dialog (01.10.2026)

  • Das Formular zur Neuanlage stand in elf Ansichten unter der Liste. Jetzt öffnet der Knopf „+ Neu“ es als modalen Dialog (app.js, .neudialog); nach dem Speichern erscheint die Liste wieder, mit dem neuen Eintrag. Betroffen: Klassen, Buchungsvorlagen, Regelmäßige Buchungen, Erinnerungen, Verträge, Adressen, Sparziele, Kredite, Abgleichregeln, Budgets, Berichtsgruppen.
  • E2E: neudialog.spec.js; bestehende Specs öffnen den Dialog zuerst.

Regelmäßige Buchungen: Klick zum Bearbeiten (01.10.2026)

  • In „Alle Reihen“ erscheinen alle Felder zunächst als Text und werden erst beim Anklicken zum Eingabefeld (reihenliste.js). Ja/Nein-Felder schalten per Klick um, „Speichern“ erscheint erst nach einer Änderung. Konto und Klasse stehen untereinander, die Spalte Name/Buchungstext nimmt den freien Platz.

Klasse und nächster Termin in „Alle Reihen“ (01.10.2026)

  • Unter der Kontoauswahl gibt es eine Klassenauswahl, der „Nächste Termin“ ist ein Datumsfeld und lässt sich von Hand verschieben (RegelmaessigeBuchung::speichern(), ungültige Angaben werden ignoriert).

Buchungstext bei regelmäßigen Buchungen (01.10.2026)

  • Das Feld „Buchungstext“ fehlte im Formular für neue regelmäßige Buchungen und war in der Liste nur ein verstecktes Feld. Jetzt beim Anlegen vorhanden und in der Liste unter dem Namen bearbeitbar (termine/index.php).

Fälligkeit folgt der Buchung (01.10.2026)

  • Eine per Fälligkeitslauf oder „Buchen“ erzeugte Buchung merkt sich jetzt ihre regelmäßige Buchung und den Soll-Termin (buchungen.regelmaessige_id, faelligkeit, Migration 023). Wird sie gelöscht, rückt die Fälligkeit auf diesen Termin zurück, eine ausgelaufene Reihe wird wieder aktiv, zuletzt_am folgt der jüngsten verbleibenden Buchung (RegelmaessigeBuchung::terminWiederOeffnen()). Bereits vorhandene Buchungen sind nicht verknüpft; bei ihnen bleibt es beim bisherigen Verhalten.

Darkmode-Farben nach Mockup (01.10.2026)

  • Dunkle Palette bläulicher (Navy) statt grau-blau, Seitenleiste, Flächen, Ränder und Akzent angepasst. Der aktive Menüeintrag ist wie im hellen Modus blau hinterlegt (--navi-aktiv), der Balken links bleibt weiß (neue Variable --navi-balken). Nur Farben, nur im Darkmode (app.css).
  • Blaue Schrift (Links, Überschriften, Marken) besser lesbar: im Darkmode heller, im Hellmodus dunkler. Eigene Variable --akzent-schrift, Knöpfe und Rahmen bleiben unverändert.

Favicon in hellem und dunklem Modus (01.10.2026)

  • Das Favicon war ein schwarzes „€“ ohne Hintergrund und im Darkmode kaum zu erkennen. Jetzt weißes „€“ auf blauer Kachel – in beiden Modi gut sichtbar (kopf.php, schlicht.php).

Offener Vorgang für fehlgeschlagene Bargeld-Tool-Prüfungen (30.09.2026)

  • Die Kachel „Offene Vorgänge“ im Cockpit zählt jetzt auch Buchungen, deren letzter Abgleich mit dem Bargeld-Tool an einem Abrufproblem gescheitert ist (bargeld_status = 'fehler') – nicht zu verwechseln mit „im Bargeld-Tool nicht gefunden“. Ein Klick führt auf die neue Liste unter Verwaltung → Bargeld-Tool → fehlgeschlagene Prüfungen (/verwaltung/bargeld/fehler), die diese Buchungen kontoübergreifend mit Konto, Betrag und Fehlermeldung auflistet (Buchung::mitBargeldFehler()). Fix #102.

phpFinTS auf v4.1.6 (30.09.2026)

  • Fork neu auf Upstream vom 22.09.2026 aufgebaut (psr/log und Depotaufstellung v6, #598, bleiben als eigene Commits). Der VOP-Patch entfällt, #584 ist upstream gemergt. Neu von Upstream u. a.: gespeicherte BPD werden beim Laden neu geparst (#595), MT940-Schlusssalden (#593).
  • Abrufe (Umsätze, Depot) und eine Echtzeitüberweisung bei der DKB laufen unverändert durch.

Stichtag beim Einbuchen des Depotbestands (30.09.2026)

  • „Bestand einbuchen“ (Wertpapiere → Bestand laut Bank) fragt in einem modalen Dialog nach dem Stichtag. Er ist das Datum aller Ein- und Auslieferungen des Laufs; vorbelegt ist der Stand des Bankabrufs. Die Notiz nennt weiterhin den Bankstand.

Zuordnungsliste: Depots nur noch als Wertpapiergeschäft (30.09.2026)

  • Wo die Gruppe „Wertpapiergeschäft im Depot“ steht (Kontoblatt, Buchungsmaske), fehlen die Depots in der Gruppe „Umbuchung auf ein Konto“. Die fast gleich benannten Einträge führten dazu, dass ein Kauf als schlichte Umbuchung ohne Stückzahl, Kurs und Nebenkosten gespeichert wurde. In den Splitzeilen bleibt die Umbuchung ins Depot erhalten.

Depotabruf per FinTS und Nachweis zur Überweisung (30.09.2026)

  • Das Depot (Kontoart 30, ohne IBAN) fehlte in der Kontenabfrage, weil HKSPA nur Konten mit IBAN liefert. Es steht in den Kontostammdaten der Bank (HIUPD) mit erlaubtem HKWPD.
  • Neuer Modus depot in FinTsAbruf: Anmeldung, Depots aus der UPD, je Depot GetDepotAufstellung (gleiche TAN-Behandlung und Protokollierung wie der Umsatzabruf). Der Knopf sitzt unter Wertpapiere → Bestand laut Bank, nicht im Umsatzabruf: andere Daten, eigene TAN.
  • Das Depot im Finanzmanager wird über die Kontonummer gefunden (Kontenverwaltung). Depotabgleich::uebernehmen() speichert den Stand des letzten Abrufs (depot_bankbestaende, Migration 021) und trägt die Bewertungskurse bekannter Wertpapiere ein. Gebucht wird nichts; Depotabgleich::vergleich() zeigt Abweichungen im Bestand.
  • Nachweis zur Überweisung: bank_protokolle.pruefsumme (SHA-256 des Protokolls, beim Speichern gebildet). Im Protokoll einer Überweisung lädt Nachweis herunterladen eine Textdatei mit Auftrag, allen Durchläufen im vollen Wortlaut und den Prüfsummen; ein nachträglich geändertes Protokoll fällt dort als ABWEICHUNG auf.
  • phpFinTS auf v4.1.5: Die DKB meldet die Depotaufstellung nur in Version 6 (HKWPD/HIWPD/HIWPDS); Upstream-PR nemiah/phpFinTS#598.
  • Zuordnung des Depots der Bank zu einem Depot im Finanzmanager (Migration 022, bank_konten.art): Das Depot steht als eigene Zeile bei den Bankkonten des Zugangs und wird beim Kontenabruf (ohne zusätzliche TAN) oder beim Depotabruf erkannt. Passt die Kontonummer zu einem eigenen Depot, wird gleich zugeordnet; sonst unter Online-Banking → Konten zuordnen (dort auch „neues Konto anlegen“). Der Umsatzabruf sieht nur Konten (Bankzugang::konten()), Depots über Bankzugang::depots().
  • „Bestand einbuchen“ über der Tabelle unter Wertpapiere → Bestand laut Bank (Depotabgleich::einbuchen()): Mehrbestand wird als Einlieferung, Minderbestand als Auslieferung gebucht (ohne Geldseite), unbekannte Wertpapiere werden angelegt. Kurs der Einlieferung: Einstandskurs der Bank, sonst Bewertungskurs.
  • Spalte „Einstandskurs“ (soweit die Bank ihn meldet) in der Tabelle Bestand laut Bank.
  • Test 51.

Buchungsmaske: Splitzeilen bleiben bei falscher Summe erhalten (29.09.2026)

  • Scheiterte das Speichern einer Buchung an der Summenprüfung der Splitzeilen (Fehlermeldung „Die Splitzeilen ergeben …, die Buchung lautet über …“), leitete BuchungenController bisher mit einer Flash-Meldung auf eine frische Maske weiter – die gerade erfassten Splitzeilen (und alle anderen Feldwerte) waren damit weg, obwohl in der Datenbank nichts geändert wurde: Die Validierung läuft schon vor der Transaktion, es geht nichts kaputt, nur die Eingabe.
  • BuchungenController::anlegen()/speichern() zeichnen die Maske jetzt bei einem Validierungsfehler direkt neu, mit den zuletzt abgeschickten Werten ($_POST) statt der gespeicherten – die Fehlermeldung erscheint wie gewohnt über View::flash(), die eigenen Eingaben bleiben stehen und lassen sich korrigieren. View::render() erlaubt dafür jetzt, dass ein Aufruf zusätzlich zur vorgemerkten Flash-Meldung eine eigene mitgibt, statt sie zu überschreiben.
  • Neu: tests/e2e/specs/buchungen.spec.js prüft, dass eine unstimmige Splitsumme die Eingaben (Datum, Betrag, Empfänger, beide Splitzeilen) unverändert lässt und sich nach einer Korrektur wie gewohnt speichern lässt.

Splitbuchungen: Summenzeile zeigt den Restbetrag, Speichern nur bei Null (29.09.2026)

  • Die Summenzeile der Splitbuchungen (Buchungsmaske und Splitdialog im Kontoblatt) zeigte bisher die Summe der erfassten Zeilen, mit „(Rest X)“ als Zusatz. Jetzt steht dort direkt der noch offene Restbetrag zum Buchungswert (Buchungswert - Summe der Zeilen) – die gemeinsame Rechenfunktion FmBetrag.splitsumme() in betrag.js liefert ihn beiden Masken.
  • „Speichern“ (bzw. „Splitbuchung speichern“) bleibt gesperrt, solange mindestens eine Splitzeile einen Betrag trägt und der Restbetrag nicht Null ist. Ohne Splitzeilen – egal ob unbelegt oder mit direkter Kategorie/Gegenkonto zugeordnet – bleibt der Knopf wie bisher an; das Model prüft die Summe der Splitzeilen ohnehin schon serverseitig.
  • Der bisherige E2E-Test, der eine unstimmige Splitsumme über eine serverseitige Fehlermeldung prüfte, prüft jetzt die neue Sperre im Browser; die serverseitige Prüfung selbst deckt weiterhin Test 09 (PHP) ab.

Regel direkt aus einer Buchung anlegen (29.09.2026)

  • Neuer Toggle „Regel anlegen“ in der Buchungsmaske, standardmäßig aus; das bisherige Verhalten bleibt unverändert, solange er aus ist.
  • Ist er beim Speichern an, entsteht aus Empfänger (ersatzweise Buchungstext), Kategorie, Klasse, Gegenkonto und Splits der Buchung eine neue Regel (AbgleichRegel::ausBuchung()). Ohne Empfänger und Buchungstext gibt es kein sinnvolles Muster – dann bleibt es beim gewöhnlichen Speichern ohne Regel.
  • Das Kontoblatt zeigt die neue Regel danach in einem modalen Dialog (regeldialog.js, natives <dialog> wie beim Splitdialog) zum Prüfen und Anpassen – mit denselben Feldern wie „Neue Regel“ in den Bankregeln (ausgelagert nach regelfelder.php).
  • „Abbruch“ löscht die gerade erst angelegte Regel wieder (über das bestehende Lösch-Formular der Regelliste, nur mit Rücksprung zum Kontoblatt statt zur Regelliste); die Buchung bleibt gespeichert. Die Escape-Taste verhält sich genauso, statt den Dialog nur zu schließen und eine verwaiste Regel zurückzulassen.
  • „Speichern“ übernimmt Änderungen und lässt die Regel in der Liste stehen.
  • Neu: Test 51 (PHP) und tests/e2e/specs/regelausbuchung.spec.js.

Umbuchungen: beide Seiten finden zueinander (29.09.2026)

  • Eine Umbuchung erscheint auf zwei Kontoauszügen, wurde aber nicht als eine Buchung erkannt: Der zweite Abruf legte die Gegenseite als eigene Buchung an, der Betrag stand doppelt im Kontoblatt. Jetzt gilt (Bankumsatz::gegenbuchung()): anderes Konto, Betrag mit umgekehrtem Vorzeichen, Buchungstag höchstens banking_abgleich_tage entfernt, keine Kategorie, keine Splitbuchung, genau ein Umsatz – und die IBANs dürfen sich nicht widersprechen (Gegen-IBAN muss eine IBAN des anderen Kontos sein). Unter mehreren Kandidaten gewinnt der zeitlich nächste.
  • Konten ohne IBAN (PayPal): Sind die IBANs nicht zu prüfen, wird nur bei einem eindeutigen Treffer automatisch verbunden; bei mehreren bleibt es ein Vorschlag in der Liste.
  • Fall 1: Der zweite Umsatz wird mit der Buchung der Gegenseite verbunden; sie bekommt das Gegenkonto und wird zur Umbuchung (Bankumsatz::verbinden()).
  • Fall 2: Haben beide Seiten schon eine eigene Buchung, führt der Abgleich sie zusammen (Bankumsatz::umbuchungenZusammenfuehren(), am Ende von Bankabgleich::laufenLassen()). Die ältere Buchung wird zur Umbuchung, die jüngere fällt weg. Nur Buchungen ohne Kategorie und Klasse; ein abgeschlossener Monat landet im Bericht.
  • Auch beim Zuordnen: Wählt man in der Schnellzuordnung oder im Buchungsformular ein Gegenkonto, oder setzt eine Regel beim Übernehmen eines Umsatzes eines, sucht das Programm die Gegenseite (Bankumsatz::gegenseiteZusammenfuehren()). Sie darf eine einzeln gebuchte Buchung (ohne Kategorie und Klasse) oder eine Umbuchung in Gegenrichtung sein; beide werden zusammengelegt, der Umsatz wandert an die verbleibende Buchung. Bei mehreren Kandidaten gewinnen bestätigte IBANs, dann der zeitlich nächste.
  • passendeBuchung() lässt je Kontoseite einen Umsatz zu.
  • Neu: Test 50; Test 16 erweitert.

Bekannte Umsätze bekommen IBAN und Bank der Gegenseite nachgetragen (29.09.2026)

  • Der Tooltip im Kontoblatt blieb bei älteren Umsätzen leer: IBAN und Bank der Gegenseite werden erst seit dem 28.09. gespeichert, und ein erneuter Abruf übersprang bekannte Umsätze ganz. Jetzt trägt Bankumsatz::anlegen() bei einem bekannten Umsatz nach, was ihm fehlt (Bankumsatz::ergaenzen()), und gibt es an die verbundene Buchung weiter. Nur leere Felder werden gefüllt, vorhandene bleiben.
  • Auch Bankumsatz::verbinden() überträgt die Angaben auf eine von Hand erfasste Buchung.
  • Neu: Test 49.

E2E-Läufe lassen die Einstellungen unverändert (29.09.2026)

  • Die Browser-Tests laufen gegen die echte Instanz; der Bargeld-Test hatte dabei die Adresse des Bargeld-Tools geleert. tests/e2e/run.sh sichert jetzt die ganze Tabelle einstellungen vor dem Lauf und stellt sie danach wieder her (auch bei Abbruch mit Strg+C). Eine nach hartem Abbruch liegengebliebene Sicherung wird vor dem nächsten Lauf eingespielt.
  • Neu: Services/E2EEinstellungen, scripts/e2e-einstellungen.php sichern|wiederherstellen, Test 48. Die Sicherung liegt unter data/e2e/ (nicht im Repository).

Kippschalter statt Ankreuzfeldern (29.09.2026)

  • Alle Ankreuzfelder erscheinen als Kippschalter im blauen Design des Projekts: aus = graue Fläche mit ✕, an = Akzentfarbe mit Häkchen (helles und dunkles Thema). Reine CSS- Änderung in public/static/app.css; die Elemente bleiben echte Ankreuzfelder.
  • Ausgenommen ist die Zeilenauswahl in den Listen (Kontoblatt, Depotbuchungen, Umsätze inkl. „alle wählen“).

Regeln: Summe der Anteile in den Splittabellen (29.09.2026)

  • Die Spalte „Anteil %“ heißt in den Splittabellen der Regeln nur noch „Anteil“, da die Anteile zueinander gelten und keine Prozentwerte sein müssen.
  • Unter den Anteilen steht eine Summenzeile, die sich mit jeder Eingabe in derselben Tabelle neu berechnet (public/static/app.js).

Zahlungsverkehr: Echtzeitüberweisung scheiterte am SEPA-Format der Bank (28.09.2026)

Eine Echtzeitüberweisung schlug mit „Für Echtzeitüberweisungen nimmt die Bank nur SEPA-Formate an, die der Finanzmanager nicht erzeugt: …pain.001.001.09…“ fehl; ohne das Echtzeit-Häkchen kam stattdessen die rohe Bibliotheksmeldung „Combined VOP match confirmation and TAN request“ (#89). Zwei unabhängige Ursachen:

  • SepaXml erzeugte ausschließlich pain.001.001.03 und das DK-Format pain.001.003.03. Banken, die inzwischen nur noch das neuere ISO-Format pain.001.001.09 führen, wiesen jede Überweisung schon vor der TAN ab. SepaXml erzeugt es jetzt mit: Der Ausführungstermin steht in einem eigenen Dt-Element (ReqdExctnDt/Dt), die Bankkennung heißt BICFI statt BIC, und jede Zahlung trägt eine UETR (eine UUID, die das SEPA-Instant-Regelwerk seit November 2019 verlangt und die für eine Echtzeitüberweisung ohnehin nötig ist). SepaXml::schemaWaehlen() bevorzugt es, wenn die Bank es meldet, vor dem älteren pain.001.001.03.
  • Bestätigt die Bank den Namensabgleich mit einem Volltreffer und verlangt im selben Antwortsatz schon die TAN, kennt nemiah/php-fints (Stand v4.1.4) diese Kombination noch nicht und wirft dafür eine rohe UnsupportedException – obwohl der Vorgang beide Angaben zu diesem Zeitpunkt schon erhalten hat. FinTsUeberweisung fängt genau diese Ausnahme jetzt ab und lässt den ohnehin schon vorhandenen automatischen Volltreffer-Namensabgleich (siehe unten) den Rest erledigen, statt den Auftrag mit der englischen Bibliotheksmeldung scheitern zu lassen.

Erweiterte Tests in tests/39_SepaSchemaTest.php und tests/43_EchtzeitueberweisungTest.php für das neue Format, neuer Test in tests/40_NamensabgleichTest.php für die abgefangene Ausnahme.

Buchungsmaske: Splitbuchung und direkte Zuordnung sperren sich gegenseitig (28.09.2026)

Splitzeilen und die Felder Kategorie / Gegenkonto und Klasse ließen sich in der Buchungsmaske gleichzeitig ausfüllen (#77).

  • Sobald in einer Splitzeile etwas eingetragen ist, sind Kategorie / Gegenkonto und Klasse sofort gesperrt; eine Kategorie oder Klasse sperrt umgekehrt alle Splitzeilen.
  • Neuer Knopf Splitbuchungen löschen rechts über der Splittabelle: leert alle Splitzeilen und gibt Kategorie und Klasse wieder frei.
  • E2E-Prüfung in buchungen.spec.js.

Kontoblatt: Klassen der Splitzeilen in der Klassenspalte (28.09.2026)

Die Klassenspalte des Kontoblatts zeigte bei einer Splitbuchung nur die Klasse der Buchung selbst, nicht die ihrer Splitzeilen (#76).

  • Neu Buchung::splitKlasse(): Tragen alle Splitzeilen dieselbe Klasse, steht sie in der Spalte. Unterscheiden sie sich, steht dort die Marke Splitbuchung, der Tooltip nennt je Splitzeile Kategorie und Klasse. Ohne Klasse in den Zeilen bleibt es bei der Klasse der Buchung.
  • Ein Klick auf die Klassenzelle einer Splitbuchung öffnet den Splitdialog, in dem die Klassen der Zeilen geändert werden.
  • Neuer Test tests/47_SplitKlasseTest.php, E2E-Prüfung in buchungen.spec.js.

Online-Banking: Alle Umsätze abrufen (28.09.2026)

Über der Tabelle der Bankverbindungen steht ein Knopf Alle Umsätze abrufen, der jede aktive Bankverbindung der Reihe nach einzeln abruft (#75).

  • Neuer Dienst Services\Sammelabruf führt die Warteschlange; sie liegt während einer TAN-Runde in der Sitzung, nach der Freigabe geht es mit der nächsten Bank weiter.
  • Die TAN-Maske zeigt im Sammelabruf, welche Bankverbindung gerade fragt, und bietet Diese Bank überspringen neben Abruf abbrechen.
  • Ein Fehler bei einer Bank hält die übrigen nicht auf; am Ende steht je Bankverbindung eine eigene Meldung. Dafür neu: View::flash() für mehrere Meldungen auf einmal.
  • Neuer Test tests/46_SammelabrufTest.php, E2E-Prüfung in banking.spec.js.

Einnahme/Ausgabe entscheidet der Geldfluss, nicht die Kategorie-Art (28.09.2026)

Cockpit und Berichte zählten eine Bewegung nach der Art ihrer Kategorie zu Einnahmen oder Ausgaben – nicht nach ihrem Vorzeichen. Eine Kategorie wie eine Rückstellung, die in beide Richtungen bebucht wird (z. B. „010 - Rückst. USt“, angelegt als Einnahme), ließ dadurch auch negative Beträge in den Einnahmen auftauchen (n.n., Buchung 29285).

  • Auswertung::artDerBewegung() entscheidet jetzt allein über das Vorzeichen des Betrags. Die zugewiesene Kategorie-Art spielt für die Auswertung keine Rolle mehr – sie bleibt reine Verwaltungs-Metadaten (Reiter in der Kategorienverwaltung, Vorzeichen im Budgetplaner).
  • Auswertung::kategoriezeilen() baut das Zeilengerüst von Summen- und Vergleichsbericht jetzt aus allen Kategorien statt nur denen der passenden Art – sonst wäre eine Bewegung wie oben zwar in der Abschnittssumme, aber in keiner Zeile aufgetaucht.
  • Auswertung::budgetbericht() summiert den Ist-Wert einer Kategorie jetzt aus beiden Töpfen (Einnahme und Ausgabe), da eine Kategorie nun in beiden auftauchen kann.
  • Betroffen waren dadurch alle Cockpit-Kacheln, die auf dem Summenbericht aufsetzen (Einnahmen und Ausgaben, Meine Ausgaben) sowie deren Legenden-Drilldown, Summen-, Vergleichs- und Budgetbericht unter Auswertungen.
  • Neuer Test summenbericht_geldflussEntscheidet() in tests/14_AuswertungTest.php mit einer Kategorie, die in beide Richtungen bebucht wird.

Cockpit: Legendeneinträge öffnen die Buchungen dahinter (28.09.2026)

In allen Cockpit-Kacheln mit Legende führt ein Klick auf einen Legendeneintrag zu den Buchungen, aus denen sich der angezeigte Wert zusammensetzt (#84).

  • Meine Ausgaben: jede Kategorie, „Nicht kategorisiert“ und „Übrige (n)“ öffnen die Ausgaben des laufenden Jahres dieser Kategorien (samt Unterkategorien).
  • Einnahmen und Ausgaben: „Einnahmen“, „Ausgaben“ und „Saldo“ öffnen die Buchungen der letzten zwölf Monate.
  • Vermögensentwicklung: ein Kontoname öffnet das Kontoblatt.
  • Ziel ist der bestehende Drilldown der Auswertungen mit dem Filter der Kachel; Auswertung::zeilenbuchungen() kennt dafür neu einen Art-Filter (Einnahme/Ausgabe), „alle Bewegungen“ und mehrere Kategorien auf einmal. Aus dem Cockpit geht es zurück ins Cockpit. Die Summe der Liste entspricht dem Legendenwert.
  • Tests in tests/15_CockpitTest.php und tests/e2e/specs/module.spec.js.

IBAN und Bank der Gegenseite im Kontoblatt (27.09.2026)

Bei einer Buchung aus dem Bankabruf ließ sich oft nicht mehr erkennen, woher sie stammt – der Empfängername allein reicht nicht immer (z. B. bei Überweisungen zwischen eigenen Konten verschiedener Banken).

  • Services\FinTsAbruf löst IBAN/Kontonummer und Bankleitzahl bzw. BIC der Gegenseite schon beim Abruf gegen das Bankleitzahlen-Verzeichnis auf (neu: Bankinstitut::findeNachBic() / findeNachBicOderBlz()) und schreibt beides nach bank_umsaetze.gegen_iban / gegen_bankname.
  • Bankumsatz::uebernehmen() trägt beides auf die neue Buchung ein (buchungen.iban, buchungen.bankname), Migration 020_buchung_herkunft.sql.
  • Im Kontoblatt zeigt der Verwendungszweck beim Mouseover IBAN und Bank, sofern bekannt (kontoblatt.js, data-herkunft).
  • Gilt nur für künftige Bankabrufe – bereits vorhandene Buchungen aus früheren Abrufen (auch die den Anstoß gebende Buchung 31178) kennen die Gegenseite nicht nachträglich, weil sie beim damaligen Abruf nicht mitgeschrieben wurde.
  • Test in tests/45_BuchungHerkunftTest.php.

Umbuchung wird auch von der Gegenkontoseite erkannt (27.09.2026)

Eine Umbuchung gehört ihrem Ursprungskonto; der automatische Abgleich suchte eine passende Buchung bisher nur über deren konto_id. Kam der Kontoauszug der Empfängerseite mit ein paar Tagen Verzug herein, fand er die schon gebuchte Umbuchung nie und legte sie als eigenständige Buchung an – die Umbuchung stand danach doppelt im Kontoblatt und verfälschte den Saldo.

  • Bankumsatz::passendeBuchung() berücksichtigt jetzt auch die Gegenkonto-Seite einer Umbuchung, mit umgekehrtem Vorzeichen wie im Kontoblatt auch.
  • Test in tests/16_BankingTest.php (umbuchungWirdAuchVonDerGegenkontoseiteErkannt).

Buchungen im Kontoblatt verknüpfen (27.09.2026)

Liegen zwei Buchungen, die eigentlich derselbe Vorgang sind, zu weit auseinander (oder gehörte eine ursprünglich einem anderen Ursprungskonto), findet der automatische Abgleich sie nicht – die Umbuchung und ihre einzeln erfasste Dublette stehen dann dauerhaft nebeneinander im Kontoblatt.

  • Neu: Buchung::verknuepfen() führt eine Umbuchung (eigene Seite oder Gegenseite auf diesem Konto) und eine einzeln erfasste Buchung mit passendem Betrag zusammen – die Umbuchung bleibt, die Dublette fällt weg, ihr Bankumsatz hängt sich an die Umbuchung.
  • Im Kontoblatt lässt sich dafür auch die Gegenseite einer fremden Umbuchung ankreuzen; der Knopf „Verknüpfen“ neben „Auswahl löschen“ nutzt dieselbe Auswahl.
  • Test in tests/44_BuchungenVerknuepfenTest.php.

Buchungsbericht: Splitbuchung nach Konto/Empfänger zusammengefasst (27.09.2026)

Nach Kategorie oder Klasse gruppiert erscheint eine Splitbuchung weiterhin mit jeder ihrer Zeilen einzeln – nur so stimmen die Gruppensummen mit dem Summenbericht überein. Nach Konto oder Empfänger gruppiert landen aber ohnehin alle Zeilen einer Splitbuchung in derselben Gruppe; dort erschien bisher trotzdem jede Zeile für sich, mit ihrem Teilbetrag statt dem Gesamtbetrag – wer nur eine der beiden Zeilen sah, hielt das für den kompletten Betrag der Buchung.

  • Auswertung::splitsZusammenfassen() fasst bei Gruppierung nach Konto oder Empfänger alle Splitzeilen einer Buchung zu einer Zeile mit dem Gesamtbetrag zusammen, analog zum Kontoblatt. Die Zeile führt keine einzelne Kategorie, sondern das Badge „Splitbuchung“; die Aufschlüsselung bleibt dem Kontoblatt vorbehalten.
  • Bei Kategorie oder Klasse bleibt es beim bisherigen Verhalten.
  • Test in tests/14_AuswertungTest.php (buchungsbericht).

Regeln lassen sich auf Buchungen ohne Kategorie anwenden (27.09.2026)

Der Knopf unter Verwaltung → Regeln hieß „Gegen offene Umsätze prüfen“ und zählte nur, wie viele noch nicht abgeglichene Umsätze eine Regel träfe – das beantwortet weder, wo im Kontoblatt schon Lücken liegen, noch schließt es sie.

  • Neu: Buchung::ohneKategorie() liefert Buchungen ganz ohne Kategorie – weder direkt (kategorie_id) noch in einer Splitzeile –, ausgenommen Umbuchungen (die haben per Definition ein Gegenkonto statt einer Kategorie).
  • Neu: Bankabgleich::regelnAufBuchungenOhneKategorieAnwenden() trägt bei jeder Buchung ohne Kategorie die erste passende Regel nach (Kategorie, Klasse, Gegenkonto oder Split) – ohne Treffer bleibt die Buchung unverändert, ein abgeschlossener Monat oder sonstiger Fehler betrifft nur die eine Buchung und bricht den Lauf nicht ab.
  • Der Knopf „Regeln auf Buchungen ohne Kategorie anwenden“ (mit Rückfrage) ersetzt den reinen Testlauf; die Regel-Trefferzähler zählen mit.
  • Test in tests/16_BankingTest.php (buchungOhneKategorieWirdGefunden, regelnKategorisierenBuchungenOhneKategorie).

update.sh zieht aus dem Fork (25.09.2026)

  • Das Update-Skript holt den Code ausdrücklich per git pull --ff-only origin main. Vorher brach es ohne Tracking-Branch mit „Es gibt keine Tracking-Informationen“ ab.
  • Quelle ist der Fork, weil es derzeit nur die Entwicklungsumgebung gibt; der Upstream ist Backup und Veröffentlichung. Für eine spätere Produktion: UPDATE_REMOTE=upstream.
  • Das Skript bricht bei unverändertem Code nicht mehr ab: Container starten und Migrationen laufen immer, damit ein von Hand gezogener Stand nicht ohne Migration bleibt.
  • Der Pull läuft mit HTTP/1.1 (Codeberg liefert bei HTTP/2 sonst 504).

Echtzeitüberweisung im Zahlungsverkehr (25.09.2026)

Der Überweisungsdialog bietet jetzt das Häkchen Echtzeitüberweisung: Das Geld ist binnen Sekunden beim Empfänger. SEPA behandelt die Echtzeitüberweisung als eigenes Verfahren (SCT Inst), der Finanzmanager deshalb auch.

  • Über FinTS geht der Auftrag als Geschäftsvorfall HKIPZ hinaus (SendSEPARealtimeTransfer aus php-fints) statt als HKCCS. In der pain.001-Nachricht steht die Zahlungsart LclInstrm/Cd = INST; das gibt es nur im ISO-Format pain.001.001.03.
  • Eine Echtzeitüberweisung hat keinen Ausführungstermin: Der Dialog sperrt das Feld, ein Termin in der Zukunft wird beim Speichern abgewiesen.
  • Bietet die Bank keine Echtzeitüberweisung an, scheitert der Auftrag mit einer klaren Meldung und bleibt stehen. Eine stille Umwandlung in eine gewöhnliche Überweisung durch die Bank ist abgeschaltet.
  • Die Übersicht kennzeichnet Echtzeitüberweisungen in der Spalte „Ausführung“, das Übermittlungsprotokoll nennt sie ausdrücklich.
  • Neue Spalte zahlungsauftraege.echtzeit (Migration 019).
  • Test 43 (tests/43_EchtzeitueberweisungTest.php) und ein E2E-Test für das Sperren des Termins.

Übermittlungsprotokoll für Überweisungen und Bankkommunikation (21.09.2026)

Als Nachweis gegenüber der Bank, dass eine Überweisung fristgerecht und korrekt übermittelt wurde, speichert der Finanzmanager jetzt den gesamten Dialog – gesendete und empfangene Meldungen im Wortlaut, im Erfolgs- wie im Fehlerfall. PIN und Benutzerkennung sind maskiert (das erledigt die FinTS-Bibliothek, bevor die Zeilen ankommen).

  • Zahlungsverkehr: Ein Klick auf den Status einer Überweisung öffnet ihr Übermittlungsprotokoll in einem modalen Dialog. Eine Überweisung mit TAN-Freigabe hat mehrere Durchläufe; alle stehen darin, der älteste zuerst. Ohne JavaScript führt der Status auf dieselbe Ansicht als eigene Seite.
  • Verwaltung › Online-Banking › Protokoll (/banking/protokoll): das Gesamtprotokoll über jede Kommunikation mit den Banken – Überweisungen, Umsatzabrufe und die Abfrage der TAN-Verfahren. Filterbar nach Bank, Zeitraum und Freitext.
  • Neue Tabelle bank_protokolle (Migration 018), Modell Bankprotokoll, Mitschnitt über Services\BankProtokollLogger. Das Protokoll bleibt stehen, auch wenn die Überweisung gelöscht wird; es wird nicht automatisch aufgeräumt.
  • Test 42 (tests/42_UebermittlungsprotokollTest.php).

Letzter roter E2E-Test aus dem Typeahead-Umbau behoben (04.09.2026)

Ein Test blieb nach der Anpassung an den Typeahead (siehe unten) noch rot: „Bargeld-Tool › Eine vorgemerkte Kategorie wird beim Zuordnen geprüft“ – und zwar zuverlässig, nicht nur gelegentlich. Ursache war kein Rest des Umbaus mehr, sondern ein zu knapper Timeout: Die Schnellzuordnung im Kontoblatt prüft dabei gegen eine absichtlich ungültige Adresse (kasse.beispiel.invalid), und bis der serverseitige Abruf daran scheitert, vergehen durch BargeldTool::ZEITGRENZE (8 s Verbindungsaufbau) plus die Namensauflösung der ungültigen Adresse über 15 Sekunden – mehr, als Playwrights Standard-Timeout von 5 s für toContainText() hergibt. Die betroffenen Erwartungen tragen jetzt einen eigenen Timeout von 25 s, der Test insgesamt 90 s statt 60 s.

E2E-Datenbestand wird vor jedem Lauf aufgeräumt (04.09.2026)

Die Browser-Tests legten ihre Konten, Kategorien und Buchungen bei jedem Lauf neu an, weggeräumt hat sie niemand: Zuletzt standen über dreitausend Zeilen Testdaten in der Datenbank – vierzig „E2E Bankprovision …“ hintereinander im Kategoriefilter des Kontoblatts, und kein Bildschirmfoto eines fehlgeschlagenen Tests war mehr zu gebrauchen.

scripts/e2e-aufraeumen.php räumt den Bestand weg; tests/e2e/run.sh ruft es vor jedem Lauf auf. Vor dem Lauf und nicht danach, weil ein abgebrochener Lauf sonst einen Bestand hinterlässt, an den niemand mehr denkt – und weil die Daten des letzten Laufs so bis zum nächsten für die Fehlersuche stehen bleiben. E2E_KEIN_AUFRAEUMEN=1 lässt sie liegen, --probe zählt nur, was wegfiele.

Gelöscht wird, was am Testnutzer hängt – nicht, was nach Testdaten aussieht. Ein Namensmuster übersähe die Buchung „Supermarkt“ und träfe irgendwann etwas Echtes; die Fremdschlüssel dagegen sagen genau, was zu diesem Nutzer gehört, und nehmen über ihre Kaskaden auch die Zeilen ohne eigene benutzer_id mit (Splitzeilen, Budgetpositionen, Bankkonten, Kurse). Der Nutzer selbst bleibt stehen, sonst käme der nächste Lauf nicht durch die Anmeldung.

Als Schranke gegen den Fehlgriff muss er den Anzeigenamen tragen, den scripts/e2e-benutzer.php setzt: Wer E2E_USER versehentlich auf seinen eigenen Zugang stellt, bekommt einen Abbruch statt eines leeren Datenbestands.

Das Aufräumen deckte auf, dass sieben Tests auf den Resten früherer Läufe standen: Die Auswertungen prüfen, dass ein Bericht eine Tabelle statt eines Platzhalters zeigt, das Cockpit, dass „Übrige Konten“ eine Ebene tiefer führt – Daten dafür legte keiner von ihnen an. Auf einer frisch aufgeräumten Instanz fielen sie aus; vorher hing ihr Ergebnis davon ab, wer zuletzt was hatte laufen lassen. scripts/e2e-grundbestand.php stellt deshalb nach dem Aufräumen einen festgelegten Bestand her, dessen Zuschnitte an genau diesen Tests hängen: mehr Konten als Vermoegensentwicklung::SERIEN, Buchungen in jedem Monat des laufenden Jahres, ein Vorjahr für den Vergleichsbericht, ein Depot mit Wertpapiergeschäft. Die Suite prüft damit dasselbe wie vorher, aber auf einem Bestand, den sie kennt.

E2E-Tests an den Typeahead im Kontoblatt angepasst (04.09.2026)

Zwölf E2E-Tests standen seit dem Typeahead-Umbau (Fix #41) auf Rot – nicht, weil die Anwendung etwas falsch machte, sondern weil die Specs den alten Stand prüften. Vier Ursachen lagen darunter:

  • Die Kombobox versteckt ihr <select>. kombobox.js lässt das ursprüngliche Feld zwar im Formular stehen, setzt es aber auf hidden; selectOption() wartet darauf vergeblich, bis der Test nach 30 Sekunden abbricht. Der neue Helfer tests/e2e/specs/hilfen.js bedient stattdessen das Eingabefeld: Er tippt die Beschriftung ein – das ist zugleich die Probe auf die Filterung – und klickt den genau passenden Treffer an. Exakt muss der Vergleich sein, weil [Depot] sonst auch das [Depot] … des Wertpapiergeschäfts träfe.
  • Zwei Erfolgsmeldungen übereinander. Seit dem Schnellspeichern ohne Neuladen (Fix #40) bleibt die Meldung des Anlegens stehen und die neue kommt darunter. Die Tests meinen die neue und greifen jetzt zu .last().
  • Die Adressliste ist eine Bearbeitungstabelle. Seit Fix #51 stehen die Namen in Eingabefeldern, wo toContainText nicht hinsieht. Geprüft wird nun der Feldwert – die Adresse selbst wurde die ganze Zeit korrekt gespeichert.
  • Zwei Folgefehler. Playwright startet nach jedem Fehlschlag einen frischen Worker; damit wird das Spec-Modul neu geladen, seine Marke neu gezogen und beforeAll legt neue, leere Konten an. Die Tests „Kontoblatt lässt sich durchsuchen“ und „Löschen fragt nach“ suchten deshalb eine Buchung, die auf dem Konto des vorigen Workers lag. Sie brauchten keine Änderung.

Die Suite läuft wieder vollständig durch: 87 Tests grün, und ohne die Timeouts in 2,7 statt 7,1 Minuten.

FinTS-Bibliothek auf den aktuellen Upstream-Stand gehoben (04.09.2026)

Der Fork nemiah/php-fints steht jetzt auf v4.1.4 und damit auf dem Upstream-Stand vom 03.09.2026. Der eigene Patch für den beim Close Match gemeldeten Kontoinhaber (getDifferingPayeeName()) ist dort gemergt und entfällt als eigener Commit; übrig bleiben im Fork nur noch das eingebaute psr/log und der VOP-Stepwise-Patch, der als PR #584 offen ist. Dieser wurde auf den neuen Upstream-Stand rebased – der Konflikt entstand allein daraus, dass beide Patches ihre Tests an dieselbe Stelle der Testdatei setzten.

Mitgenommen sind damit die fremden Verbesserungen seit Juli: Typsicherheit in den Action-Klassen, vollständiges Auslesen mehrzeiliger Verwendungszwecke aus camt, die Gegenparteien aus camt, Kreditkartenumsätze der DKB sowie ein behobener Typfehler beim Lesen der minimalen Vorlaufzeit für SEPA-Lastschriften.

Zahlungsverkehr: Auftragskonto über die Kontenzuordnung finden (01.09.2026)

Beim Senden suchte FinTsUeberweisung unter den Konten, die die Bank meldet, nach der IBAN aus dem Konto selbst. Die ist in der Kontenverwaltung aber als optional ausgewiesen und bleibt meist leer – dann scheiterte die Überweisung an „Die Bank führt kein Konto mit der IBAN des Auftragskontos“, obwohl der Umsatzabruf für dasselbe Konto längst lief.

Maßgeblich ist jetzt dieselbe Zuordnung wie beim Abruf: die Zeile in bank_konten, die der Nutzer dem Konto zugewiesen hat. Dort steht die IBAN, die die Bank selbst gemeldet hat, und die Kontonummer für die Häuser, die keine IBAN liefern. Der bisherige Weg bleibt bestehen: Wer die IBAN am Konto gepflegt hat, kommt auch ohne Zuordnung zum Ziel, und führt die Bank nur ein einziges Konto, ist die Sache ohnehin eindeutig.

Zahlungsverkehr: Namensabgleich vor der Überweisung (01.09.2026)

Seit Oktober 2025 gleicht die Bank vor der Ausführung den Empfängernamen mit dem Kontoinhaber ab (Verification of Payee). Der Finanzmanager kannte diese Stufe nicht, die Überweisung blieb stehen.

FinTsUeberweisung behandelt den Ablauf jetzt vollständig: Auf das Ergebnis wird gewartet, solange die Bank es braucht; stimmt der Name überein, bestätigt der Finanzmanager selbst und geht direkt zur TAN. Weicht der Name ab, ist er nur nahezu gleich oder konnte die Bank nicht prüfen, kommt die neue Maske zahlungsverkehr/vop.php – mit dem Ergebnis in einem deutschen Satz, dem Aufklärungstext der Bank als Klartext (ihr HTML wird abgeräumt) und der Wahl zwischen Trotzdem senden und Abbrechen. Beim Abbrechen bleibt der Auftrag Entwurf.

Stimmt der Name nur nahezu überein, zeigt die Maske neben dem angegebenen Empfänger auch den bei der Bank hinterlegten Kontoinhaber – die Angabe, die die Rückfrage überhaupt beantwortbar macht. Weicht der Name ganz ab, nennt die Bank ihn nicht; das steht dann als Erklärung in der Maske.

Dazu gehören zwei Eingriffe im FinTS-Fork (v4.1.3): Meldet eine Bank die schrittweise Lieferung des Prüfberichts (Art der Lieferung Payment Status Report = S, etwa comdirect), lehnte php-fints jede Überweisung ab. Der Parameter beschreibt laut Spezifikation aber nur, wie die Bank den Bericht aufteilt, wenn sie ihn über mehrere Runden liefert – bei einer Einzelüberweisung passiert das nie. Der Fork prüft ihn deshalb erst, wenn tatsächlich eine Teillieferung eintrifft. Und der beim Close Match gemeldete Kontoinhaber wurde zwar eingelesen, aber nicht an die Anwendung durchgereicht; dafür gibt es jetzt VopConfirmationRequest::getDifferingPayeeName(). Beide Commits liegen zusätzlich auf eigenen Branches (vop-stepwise, vop-close-match-name), damit daraus PRs an das Upstream-Projekt werden können.

Zahlungsverkehr: SEPA-Format der Bank (01.09.2026)

Die Überweisung wurde bisher immer als pain.001.001.03 eingereicht. Banken, die nur das ältere DK-Format pain.001.003.03 führen, weisen sie damit ab, noch bevor eine TAN angefordert wird ("The bank does not support the XML schema …").

FinTsUeberweisung liest die unterstützten Formate jetzt nach der Anmeldung aus den Bankparameterdaten (Segment HISPAS) und SepaXml::schemaWaehlen() bestimmt daraus den Namensraum der Nachricht – bevorzugt das ISO-Format, sonst das DK-Format. Der Zusatz _GBIC_x, den manche Banken anhängen, stört den Vergleich nicht. Meldet die Bank ausschließlich Formate, die der Finanzmanager nicht erzeugt, nennt die Fehlermeldung sie jetzt beim Namen, statt die Bibliothek durchschlagen zu lassen.

Für die Einzelüberweisung sind beide Fassungen im Aufbau gleich; es genügt der andere Namensraum. tests/schemata/pain.001.003.03.xsd (DFÜ-Abkommen Anlage 3, Version 2.7) liegt der Testsuite bei, damit die erzeugte Nachricht wirklich gegen das Schema geprüft wird.

Adressverwaltung in der Verwaltung, Typeahead im Zahlungsverkehr (31.08.2026)

Das Adressbuch (bisher nur über die Verträge-Kachel erreichbar) bekommt in der Verwaltung eine eigene Kachel „Adressverwaltung“ (Feature #51) – es speist auch den Zahlungsverkehr, der mit Verträgen nichts zu tun hat. Die Adressliste unter /vertraege/adressen bleibt die gleiche Seite; zu jeder Adresse klappt jetzt ein <details>-Element ihre letzten Buchungen auf. Da die Buchung kein Fremdschlüsselfeld auf die Adresse führt, sucht Buchung::letzteFuerEmpfaenger() kontenübergreifend nach dem exakten Empfängernamen – die eindeutige Kombination aus benutzer_id und name in adressen (Migration 008) macht das zuverlässig.

Die Empfängerauswahl im Zahlungsverkehr-Formular ist jetzt ein Typeahead: kombobox.js (schon für die Kategorie im Kontoblatt im Einsatz) baut das <select> in ein Eingabefeld mit gefilterter Liste um, ohne dass App- oder Formular-Code etwas davon merken – Wert und Ändern-Ereignis bleiben identisch. Geprüft wurde außerdem, dass „Empfänger ins Adressbuch übernehmen“ beim Erfassen einer Überweisung tatsächlich eine Adresse anlegt (ZahlungsverkehrController::anlegen() → Adresse::anlegen()).

Zahlungsverkehr: automatische Bankauswahl (31.08.2026)

Beim Erfassen einer Überweisung musste bisher neben dem Auftragskonto auch die Bankverbindung von Hand gewählt werden – obwohl sich diese meist schon aus dem Konto ergibt (Feature #50). Das Formular fragt jetzt nur noch das Auftragskonto ab; die passende Bank ermittelt Bankzugang::zugangJeKonto() anhand der Kontenzuordnung (bank_konten.konto_id) und trägt sie beim Speichern automatisch in zahlungsauftraege.zugang_id ein.

Konten ohne konfigurierte Bankverbindung stehen als Auftragskonto gar nicht erst zur Auswahl – ohne Bank ließe sich ohnehin nichts senden. Ein bereits erfasster Auftrag behält sein Auftragskonto auch dann, wenn dessen Bank nachträglich entfernt wurde: Es bleibt in der Auswahl, statt beim nächsten Speichern unbemerkt zu wechseln.

Einstellungen: Reiter "Profil" zum Ändern des eigenen Passworts (20.08.2026)

Bislang ließ sich das eigene Passwort nur direkt über den Datenbestand ändern (Feature #46). Der Einstellungsdialog bekommt dafür einen neuen Reiter Profil, der den angemeldeten Benutzernamen anzeigt und ein eigenes Formular für die Passwortänderung enthält – getrennt vom generischen Speichern-Formular der übrigen Reiter, weil hier kein Einstellungswert, sondern der Anmeldedatensatz geschrieben wird.

EinstellungenController::passwortAendern() (Route POST /einstellungen/passwort) verlangt das aktuelle Passwort (geprüft über Benutzer::pruefeAnmeldung()), ein neues mit mindestens 10 Zeichen – dieselbe Grenze wie bei der Ersteinrichtung – und dessen Wiederholung. Bei Erfolg schreibt Benutzer::passwortSetzen() den neuen Hash; ein Eintrag landet wie bei An- und Abmeldung im Debug-Log.

CONTRIBUTE.md und Setup-Skript für Mitwirkende (19.08.2026)

CONTRIBUTE.md beschreibt, wie Beiträge ankommen (Issue, PR, E-Mail), welche Unterstützung gesucht wird und die drei bindenden Leitlinien des Projekts: FOSS, Datensparsamkeit und Security mit direktem Kontakt an fds2610@sonnengetrock.net für Sicherheitslücken. Vorangestellt ist ein Disclaimer, dass VIBE Coding ausdrücklich erlaubt ist – das Projekt selbst ist mit intensivem LLM-Einsatz entstanden (Feature #43).

Neu ist außerdem dev-setup.sh im Repo-Root: richtet Docker (optional), Checkout mit Fork- und Upstream-Remote, lokale Container und optional die E2E-Testinfrastruktur ein. Zielverzeichnis, E2E-Setup und Docker-Installation lassen sich über Flags oder Umgebungsvariablen abweichend vom Default setzen.

Kontoblatt: Typeahead für die Kategorie (19.08.2026)

Die Kategorie ließ sich im Kontoblatt nur über eine lange Auswahlliste finden – bei vielen Kategorien ein langes Blättern (Feature #41). Ein neues kombobox.js baut ein markiertes <select data-kombobox> beim Laden der Seite in ein Eingabefeld mit darunter aufklappender, gefilterter Liste um; Gruppen (Optgroups) und die Reihenfolge der Optionen bleiben erhalten. Das ursprüngliche <select> bleibt unsichtbar im Formular stehen, damit Wert, Name und das Ändern-Ereignis für vorhandenen Code unverändert bleiben.

Betroffen sind der Kategorie-Filter oben im Kontoblatt und die Schnellzuordnung je Buchung (kontoblatt.js öffnet dort die Kombobox statt showPicker(), sobald ein <select> umgebaut wurde). Die Klassen-Auswahl bleibt bewusst ein gewöhnliches <select> – ihre Liste ist kurz. Ohne JavaScript bleibt es überall beim normalen <select>.

Kontoblatt: Schnellzuordnung ohne Neuladen (19.08.2026)

Das Ändern von Kategorie oder Klasse im Kontoblatt lud bisher die ganze Seite neu, um die Zeile zu aktualisieren – dabei sprang der Bildschirm nach ganz oben. Bei einer älteren Buchung weit unten in der Liste musste man nach jeder Änderung wieder dorthin zurückscrollen (Fehler #40).

kontoblatt.js schickt die Auswahl jetzt im Hintergrund per fetch; Kategorie- bzw. Klassenspalte und – falls eingerichtet – das Symbol der Bargeld-Abgleichspalte aktualisieren sich an Ort und Stelle, die Bildlaufposition bleibt stehen. Die Meldung „Zuordnung gespeichert.“ erscheint wie gewohnt, jetzt über window.FmMeldungen (app.js) ohne Seitenwechsel.

Serverseitig unterscheiden BuchungenController::zuordnung() und ::klasse() per X-Requested-With: XMLHttpRequest, ob eine JSON-Antwort erwartet wird oder die bisherige Weiterleitung mit Flash-Meldung – Letztere bleibt der einzige Weg ohne JavaScript. Schlägt die Hintergrundanfrage fehl (Netzwerk, abgelaufene Anmeldung), übernimmt wie bisher eine echte Formularübermittlung.

Bargeld-Tool: Adresse mit /api/v1 (19.08.2026)

Der Verbindungstest scheiterte mit „Das Bargeld-Tool kennt die Schnittstelle nicht (HTTP 404)“, wenn die hinterlegte Adresse den Schnittstellenpfad schon enthielt – der Finanzmanager hängt ihn selbst an und fragte dann unter /api/v1/api/v1/status an. Ein abschließendes /api bzw. /api/v1 kürzt er jetzt beim Speichern weg; bereits gespeicherte Adressen räumt Migration 017 auf.

Abgleich mit dem Bargeld-Tool (19.08.2026)

Bargeldausgaben werden in einem zweiten Programm erfasst; im Finanzmanager kommen sie als Kartenumsatz oder Abhebung an. Beim Zuweisen einer Kategorie fragt der Finanzmanager jetzt dort nach, ob es zum Betrag schon eine Buchung gibt – und zeigt die Antwort im Kontoblatt.

Eingerichtet wird das unter Verwaltung → Bargeld-Tool, einer neuen Kachel: Adresse, Benutzerkennung, Passwort (AES-verschlüsselt wie die FinTS-PIN), Suchzeitraum in Tagen und die Auswahl der Kategorien, die überhaupt abgeglichen werden. Die Vormerkung steht als bargeld_abgleich an der Kategorie selbst und nicht als Liste von Nummern in den Einstellungen – so verschwindet sie mit der Kategorie, statt als tote Nummer liegenzubleiben. Ein Knopf Verbindung testen sagt, ob Adresse und Zugangsdaten stimmen, ohne dass dafür eine Buchung herhalten muss.

Geprüft wird nur, was geprüft werden soll: eine Kategorie an der Buchung (keine Umbuchung, keine Splitbuchung), diese Kategorie vorgemerkt, eine Adresse konfiguriert. Fällt eines weg, verschwindet der Status – auch beim Umkategorisieren und beim Abwählen einer Kategorie in der Verwaltung, sonst bliebe ein alter Haken an einer Buchung stehen, die niemand mehr abgleicht. Gesucht wird rückwärts ab dem Buchungsdatum (Vorgabe zehn Tage): Bargeld wird ausgegeben, bevor der Umsatz auf dem Konto ankommt, nie danach.

Im Kontoblatt steht das Ergebnis in einer schmalen Spalte zwischen Klasse und Betrag: grauer Kreis (wird nicht abgeglichen), grüner Haken (gefunden), rotes X (nicht gefunden), Ausrufezeichen (Abruf gescheitert). Das Ausrufezeichen behält ausdrücklich die Textfarbe des Farbschemas – der Fehler liegt beim Abruf, nicht bei der Buchung; rot oder grün wäre eine Aussage über die Buchung, die niemand treffen kann. Der Tooltip nennt den Treffer bzw. die Meldung der Gegenstelle. Ohne hinterlegte Adresse entfällt die Spalte ganz; sie zeigte sonst in jeder Zeile denselben grauen Kreis. Der Status steht an der Buchung, das Kontoblatt geht also nicht bei jedem Blättern erneut übers Netz.

Ein Fehlschlag ist ein Ergebnis, kein Abbruch: Weder ein abgeschaltetes Bargeld-Tool noch ein Netzfehler verhindert, dass die Kategorie gespeichert wird. Der Abruf bricht nach acht Sekunden ab. Null Treffer sind kein Fehler – ein 404 dagegen schon, denn er kann ebenso gut heißen, dass es den Endpunkt nicht gibt.

Die Anforderung an die Gegenstelle (zwei lesende Aufrufe, Basic Auth, JSON) steht im Ticket und in docs/buchungen.md. Nebenbei: Test 02 verlangte bisher für jeden Einstellungsbereich einen Reiter im Dialog. Die Bargeld-Einstellungen haben stattdessen eine eigene Seite – deshalb gibt es jetzt Einstellung::EIGENE_SEITEN, und der Test prüft die Regel, die eigentlich gemeint war: dass jeder Bereich erreichbar bleibt.

Der E2E-Test geht denselben Weg im Browser – Kachel, Formular, Zuordnung im Kontoblatt – gegen eine Adresse, die es nicht gibt: Genau daran zeigt sich, dass ein gescheiterter Abruf die Zuordnung nicht aufhält, sondern nur das Ausrufezeichen setzt.

Test 34 prüft den Abruf gegen einen echten HTTP-Server (der eingebaute Server von PHP mit einem Router, der sich wie das Bargeld-Tool verhält). Nachgebildete Antworten allein würden genau das übergehen, woran ein Abruf scheitert: Basic Auth, HTTP-Status, ein Rumpf, der kein JSON ist.

Berichte: Tabellen so breit wie nötig, Zahlen rechtsbündig (18.08.2026)

Ein Bericht mit zwei oder vier Spalten wurde bisher über die gesamte Fensterbreite gezogen – zwischen Bezeichnung und Betrag klaffte ein leeres Feld, und das Auge musste die Zeile zweimal überqueren. Die Berichtstabellen nehmen jetzt nur den Platz, den ihre Spalten brauchen (width: auto) und stehen dabei mittig unter der Überschrift; erst wenn der Inhalt mehr verlangt, wachsen sie bis zur vollen Breite. Im Scrollrahmen .breittabelle (zwölf Monatsspalten) bleibt es beim bisherigen Verhalten: Die Tabelle darf hinausragen und waagerecht scrollen, statt umzubrechen.

Dabei fiel auf, dass die Zahlenspalten gar nicht rechtsbündig standen: .rechts und .betrag sind nur einfach spezifisch, table.liste th, table.liste td { text-align: left } weiter oben im Stilblatt ist spezifischer und gewann. Solange die Spalten über den Bildschirm gezogen waren, fiel es kaum auf – in der schmalen Tabelle sofort. Die Ausrichtung steht jetzt für alle Listen ausdrücklich (table.liste th.rechts, table.liste td.rechts): Beträge, Salden, Stückzahlen und Aktionsspalten stehen überall rechts, wo .rechts gesetzt ist – Kontenübersicht, Kontoblatt, Wertpapiere, Depotbuchungen, Kategorien und die Berichte gleichermaßen. Die Klasse tut damit endlich das, was ihr Name sagt.

Der neue E2E-Test misst alles drei: dass der Summenbericht deutlich schmaler bleibt als sein Rahmen und links wie rechts gleich viel Luft behält, dass die letzte Spalte text-align: right hat und dass die Monatsansicht weiterhin breiter wird.

Nachgezogen: Der E2E-Test der eingeklappten Seitenleiste erwartete toBeHidden() für die Beschriftungen. Die sind aber mit Absicht nur aus dem Bild geschoben (clip-path, 1×1 Pixel) statt entfernt, damit Vorleseprogramme die Namen behalten – für Playwright bleibt so ein Element „sichtbar“. Geprüft wird jetzt, dass die Beschriftung keinen Platz mehr einnimmt und der Verweis trotzdem seinen zugänglichen Namen behält.

Seitenleiste: Marke mit Münzstapel, ein Klick schiebt sie auf Symbolbreite (18.08.2026)

Oben in der Seitenleiste steht jetzt eine richtige Marke: das Bild Coinstack.png aus den Altdaten als Symbol (public/static/coinstack.png, auf 128 px gerechnet) und daneben der zweifarbige Schriftzug Finanzmanager – dieselbe Machart wie die sidebar-brand im Schwesterprojekt Steuerkram.

Die Marke ist zugleich der Schalter: Ein Klick schiebt die Seitenleiste von 232 px auf 64 px zusammen, dann stehen dort nur noch das Markensymbol und die Symbole der Menüpunkte – mit unveränderten Zielen; der gewonnene Platz geht an den Hauptbereich. Ein Klick auf das Symbol ganz oben klappt sie wieder auf ihre alte Breite auf.

Zwei Feinheiten: Der Zustand steht in einem Cookie, nicht im localStorage – so rendert der Server die Leiste schon in der richtigen Breite, statt sie bei jedem Seitenwechsel kurz breit aufblitzen zu lassen. Und die Beschriftungen werden eingeklappt nur aus dem Bild geschoben (clip-path), nicht mit display:none entfernt: Sonst verlören die Verweise ihren Namen für Vorleseprogramme. In schmalen Fenstern, wo die Navigation ohnehin waagerecht liegt, bleibt alles wie gehabt.

Nebenbei behoben: Die Marke der Seitenleiste hieß bisher schlicht .marke – dieselbe Klasse wie die kleine Statusmarke weiter unten im Stilblatt, deren Regeln sie überschrieben. Sie heißt jetzt .seitenleisten-marke.

Bankleitzahlen-Verzeichnis: die FinTS-Adresse nachschlagen statt suchen (18.08.2026)

Beim Anlegen einer FinTS-Verbindung fehlt in aller Regel genau eine Angabe: der PIN/TAN-Zugangspunkt. Die Bankleitzahl kennt jeder auswendig, die Adresse steht tief in der Hilfe zum Online-Banking und lautet oft ganz anders als der Name der Bank vermuten lässt (1822direkt: https://fints.1822direkt.com/fints/hbci).

Neu ist deshalb unter Verwaltung → Bankleitzahlen (/verwaltung/bankinstitute) das Verzeichnis der FinTS-Institute. Es nimmt die CSV-Liste der Deutschen Kreditwirtschaft (hbci-zka.de) auf – dieselbe Datei, aus der auch der Lexware FinanzManager seine Zugangsdaten zieht – und beantwortet damit die eine Frage, die das Formular stellt.

Einlesen heißt hier ersetzen: Ein Import wirft den bisherigen Bestand weg, statt ihn zu ergänzen; sonst blieben Institute stehen, die es nicht mehr gibt. Nur prüfen und Übernehmen sind zwei Knöpfe an derselben Datei statt zweier Schritte an einer abgelegten: Der Inhalt landet vollständig in der Tabelle, ein zweites Exemplar im Importverzeichnis wäre nur Ballast zwischen den Kontoauszügen. Der Prüfbericht nennt Zeilen, Bankleitzahlen, Zugangspunkte und den Stand der Daten und zeigt die ersten Zeilen als Sichtprobe – stimmen dort Umlaute und Spalten, stimmt der Rest auch.

Die Datei hat es in sich, und Services\FintsInstituteImport nimmt ihr das ab: ISO-8859-1 statt UTF-8, ein Institutsname über zwei Zeilen in Anführungszeichen, dieselbe Bankleitzahl vielfach (einmal je Filiale, mit identischem Zugangspunkt), am Ende Hunderte leerer Zeilen mit laufender Nummer, und wo es keinen PIN/TAN-Zugang gibt, steht Text statt einer Adresse. Angesprochen werden die Spalten über ihre Überschrift, nicht über ihre Position; fehlen BLZ und Institut, bricht der Import ab, statt lauter leere Zeilen zu schreiben. Die Spalten der Chipkartenverfahren bleiben liegen – der Finanzmanager spricht ausschließlich PIN/TAN.

Gesucht wird über Bankleitzahl, BIC, Name und Ort in einem Zug. Eine Ziffernfolge nur deshalb als Bankleitzahl zu lesen, weil sie aus Ziffern besteht, verschwiege dem Suchenden die Bank, die er meint: „1822“ steht bei der 1822direkt im Namen und bei der Frankfurter Sparkasse im BIC – in keiner der beiden Bankleitzahlen. Die Bankleitzahl wird von vorn verglichen, alles Übrige als Wortbestandteil; Treffer in der Bankleitzahl stehen oben.

Aus der Trefferliste führt Verbindung anlegen direkt ins FinTS-Formular, das mit Bank, Bankleitzahl und Adresse gefüllt dasteht. Umgekehrt gilt: Die FinTS-Adresse ist kein Pflichtfeld mehr – bleibt sie leer, wird sie zur Bankleitzahl nachgeschlagen. Findet auch das nichts, weist Bankzugang den Zugang jetzt ab, statt ihn ohne Gegenstelle zu speichern.

Dazu Migration 015_bankinstitute.sql (Tabelle bankinstitute, reine Nachschlagedaten ohne benutzer_id), Models\Bankinstitut, Controllers\BankinstituteController, tests/32_BankinstituteTest.php und tests/e2e/specs/bankinstitute.spec.js.

PayPal als zweite Art von Bankverbindung (18.08.2026)

Bankverbindung anlegen führt nicht mehr direkt in die Bankenmaske, sondern zur Wahl der Art: HBCI/FinTS oder PayPal. Die erste Karte führt in die bisherige Maske und den bekannten Dreischritt, die zweite in ein neues Formular mit allen Angaben für die PayPal-Abfrage. Die Wahl steht danach fest – ein umgestellter Zugang hätte weder passende Zugangsdaten noch passende Konten.

Die Abfrage läuft über die Classic-NVP-API (Services\PaypalNvp, TransactionSearch und GetBalance), übernommen aus dem Parallelprojekt Steuerkram samt der Fallstricke, die dort schon aufgelaufen sind:

  • Live- und Sandbox-Zugangsdaten passen nur zu ihrem eigenen Endpunkt; mit dem falschen antwortet PayPal mit „Security header is not valid“ – dieselbe Antwort kommt aber auch bei schlicht falschen Angaben. Die Fehlermeldung nennt deshalb beide Ursachen, und weil PayPal nie sagt, welche der drei Angaben klemmt, prüft PaypalNvp::auffaelligkeiten() ihre Form (Benutzername name_api1.domain.de, Kennwort 16 Zeichen, Signatur 56) und schreibt Abweichungen ins Protokoll und in die Meldung – als Hinweis, nicht als Abweisung, und ohne die Werte mitzuliefern. Kennwort und Signatur werden beim Speichern getrimmt: Eine eingefügte Signatur bringt gern ein Leerzeichen mit, das dieselbe Meldung auslöst.
  • TransactionSearch liefert je Aufruf höchstens 100 Buchungen und meldet das nur als Warnung – abgefragt wird deshalb in Abschnitten von 30 Tagen, und eine Warnung gilt als Erfolg statt als Abbruch.
  • GetBalance antwortet je nach Konto mit AMT oder mit L_AMT0; gelesen werden beide, sonst bliebe der Kontostand auf Live-Konten leer.
  • Gerechnet wird mit L_NETAMT (nach Gebühr), Nullbuchungen aus Einwilligungen und Abonnements fallen heraus.

Die Kontenzuordnung steht im selben Formular: PayPal führt je Konto genau ein Guthabenkonto, eine eigene Seite wäre eine Zeile Tabelle. Das Dropdown listet die eigenen Konten und bietet neues Konto anlegen mit Name, Kontoart und Anfangssaldo. Ohne Zuordnung bleibt die Verbindung nutzbar – die Umsätze warten dann in der Abgleichliste.

Der Fingerabdruck der Umsätze hängt an der Transaktionsnummer von PayPal, nicht an Datum, Betrag und Text: Eine nachträglich korrigierte Buchung käme sonst ein zweites Mal herein.

Freigaben (MFA) sind vorgesehen, ohne erfundenen Code: Die NVP-API authentifiziert allein über die drei Zugangsdaten und stellt keine Rückfrage. PaypalAbruf liefert aber dieselbe Ergebnisform wie FinTsAbruf – Status tan eingeschlossen –, der Controller wertet beide gleich aus, und bank_abrufe kennt tan_offen bereits. Einzuhängen wäre nur die Stelle, an der eine Antwort als Freigabeanforderung erkannt wird.

Neu: migrations/014_paypal_zugang.sql (Spalten typ, api_benutzer, api_kennwort, api_signatur, sandbox), Services\PaypalNvp, Services\PaypalAbruf, Views/banking/typ.php, Views/banking/paypal.php, tests/31_PaypalZugangTest.php und tests/e2e/specs/banking.spec.js. Bestehende Zugänge bleiben FinTS-Zugänge.

Spiegelung der Umbuchungen unter Test (17.08.2026)

Neuer Test tests/30_UmbuchungSpiegelungTest.php. Er nagelt die zwei Zusagen fest, die sich aus dem Datenmodell ergeben – eine Umbuchung ist EIN Datensatz mit gegenkonto_id, die Gegenseite leitet Buchung::kontoblatt() daraus ab:

  1. Was ein Gegenkonto trägt, steht im Kontoblatt dieses Gegenkontos – auf allen vier Wegen, auf denen ein Gegenkonto an eine Buchung kommt: beim Anlegen, über die Schnellzuordnung im Kontoblatt, über die Buchungsmaske und als einzelne Splitzeile. Ein gewechseltes Gegenkonto bleibt nicht beim alten hängen, ein entferntes taucht nirgends mehr auf, und Such-, Zeitraum- und Kategoriefilter verstecken die Gegensicht nicht.
  2. Wer die Buchung löscht, löscht beide Sichten – Kontoblatt und Saldo des Gegenkontos sind danach wieder wie vorher, Splitzeilen bleiben nicht als Waisen zurück. Eine Gegenseite ohne Ursprungsbuchung kann nicht entstehen: Sie trägt die Nummer des Originals, ein Löschen „auf dem Gegenkonto“ trifft deshalb dieses.

Dazu eine Invariantenprüfung über alle Daten des Mandanten, die an sieben Stellen des Testablaufs läuft: Zu jedem gesetzten Gegenkonto gibt es eine Gegensicht, und keine Buchung trägt ein Gegenkonto, das durch gesplittet = 1 verdeckt wäre – das ist die einzige Konstellation, in der eine Umbuchung unsichtbar würde, weil dann weder der Zweig für Buchungen (gesplittet = 0) noch der für Splitzeilen greift. Gegenprobe: Vier absichtliche Eingriffe ins Modell (beide Gegensicht-Zweige des Kontoblatts abgeklemmt, Gegenkonto hinter einer Splitbuchung stehen gelassen, Löschen wirkungslos gemacht) lassen den Test zuverlässig fehlschlagen.

Buchungsmaske nennt das Konto und passt auf einen Bildschirm (17.08.2026)

Neue Buchung und Buchung bearbeiten zeigen oben, in welchem Konto die Buchung liegt bzw. gespeichert wird; bisher stand das Konto nur klein in der Kopfzeile über dem Formular. Die Maske steht zweispaltig, die Beschriftungen links neben ihren Eingaben und die Erklärungen in deren Tooltip – damit endet sie samt Splitzeilen und Knopfleiste oberhalb der Fensterhöhe, wo sie vorher über 1190 px lang war.

  • Kontoangabe als erstes Feld über beide Spalten: Name des Kontos, dahinter die IBAN – oder, wenn keine hinterlegt ist, Bank und Kontonummer.
  • Feldreihenfolge zeilenweise: Art/Datum, Betrag/Empfänger, Kategorie-Gegenkonto/Klasse, Buchungstext/Nummer, darunter Abgeglichen. Namen, Werte und Feld-IDs bleiben unverändert; der Bereich Splitbuchung läuft weiter über die volle Breite.
  • Beschriftungen stehen links neben ihrer Eingabe, nicht darüber (neue Variante .formular.beschriftung-links). Das halbiert die Höhe je Feld; Hinweise laufen unter Beschriftung und Eingabe hinweg, unter 560 px Fensterbreite rutscht die Beschriftung wieder nach oben.
  • Die erklärenden Texte stehen nicht mehr als eigene Zeile zwischen den Feldern, sondern im title ihrer Beschriftung: Konto, Betrag, Kategorie / Gegenkonto und Splitbuchung. Eine gepunktete Unterstreichung zeigt, wo ein Tooltip hängt.
  • .formular.zweispaltig (public/static/app.css) stellt jetzt auch Tabellen und .feldwert richtig: Tabellen laufen über beide Spalten, ohne eigenen Rand.
  • E2E-Test in tests/e2e/specs/buchungen.spec.js: Die Maske nennt das Konto, Datum steht rechts neben der Art, die Beschriftung links neben ihrer Eingabe, die Erklärungen hängen in deren Tooltip, und das ganze Formular endet oberhalb der Fensterhöhe.

Kontoformular zweispaltig (17.08.2026)

Konto bearbeiten und Neues Konto zeigen ihre Felder in zwei Spalten. Alle Eingaben stehen damit auf einem Bildschirm, ohne zu scrollen; bisher lagen die vierzehn Felder untereinander.

  • Neue Formularvariante .formular.zweispaltig (public/static/app.css): ein Grid mit zwei Spalten, je Feld ein .feld aus Beschriftung, Eingabe und Hinweis. Überschriften, Knopfleiste und .feld.ganz laufen über beide Spalten. Unter 720 px Fensterbreite fällt das Formular auf eine Spalte zurück.
  • Feldreihenfolge zeilenweise: Name/Kontoart, Kontengruppe/Beschreibung, Bank/Kontonummer, IBAN/BIC, Anfangssaldo/Kreditlimit, Sortierung/Kennzeichen. Namen, Werte und Feld-IDs bleiben unverändert.
  • Der Bereich Konto löschen darunter bekommt dieselbe Breite, bleibt aber einspaltig.
  • E2E-Test in tests/e2e/specs/stammdaten.spec.js: Kontoart steht rechts neben dem Namen, und das Formular endet oberhalb der Fensterhöhe.

Import und Export in zwei Formaten (17.08.2026)

Aus der Kachel QIF-Import wird Import/Export mit je einem Knopf für beide Richtungen. Wer darauf drückt, wählt zuerst das Dateiformat – QIF oder CSV –, und erst danach öffnet sich der Dialog, der genau dieses Format annimmt bzw. schreibt. Bisher gab es nur den einen Weg hinein: QIF, und nur herein.

Formatwahl (Dateiformat, Views/verwaltung/formatwahl.php)

  • Die Formate stehen an einer Stelle (Dateiformat::ALLE); Dialoge, Auswahlkarten und die Prüfung der Dateiendung hängen daran.
  • Auf der Verwaltungsseite ist die Auswahl ein <dialog>; die Karten liefert die Ansicht mit, das Skript setzt nur die Ziele. Ohne Skript – oder ohne <dialog> – führt derselbe Knopf auf dieselbe Auswahl als eigene Seite (/verwaltung/import bzw. /verwaltung/export ohne format).

CSV-Import (CsvBuchungsImport, CsvTabelle)

  • Buchungen samt Splitzeilen. Die Kopfzeile bestimmt die Spalten, nicht ihre Reihenfolge – verglichen wird kleingeschrieben und ohne Umlaute. Unverzichtbar sind Datum, Konto und Betrag; fehlt eine, bricht der Lauf ab, statt eine halbe Datei einzulesen.
  • Splitzeilen folgen unmittelbar auf ihre Buchung und tragen in Art das Wort Splitzeile. Eine verwaiste Splitzeile ist ein Fehler und wird gemeldet, nicht stillschweigend fallen gelassen.
  • Kategorien und Klassen legt der Import bei Bedarf an, Konten nicht: Ein Konto trägt Kontoart, Bankverbindung und Anfangssaldo, und nichts davon steht in der Zeile.
  • Dieselbe Dublettenerkennung wie beim QIF (Fingerabdruck aus Konto, Datum, Betrag, Nummer und Text, mit laufendem Index für echte Doppelbuchungen am selben Tag). Trockenlauf und echter Lauf wie gehabt.
  • CsvTabelle erkennt Semikolon oder Komma als Trenner und liest Beträge in deutscher wie englischer Schreibweise; gelesen wird über fgetcsv(), damit ein maskiertes Feld einen Zeilenumbruch enthalten darf.

Export (BuchungsExport, ExportController)

  • Filter nach Zeitraum, Konto, Kategorie und Klasse; ohne Häkchen zählt jeweils alles. Über dem Formular steht, wie viele Buchungen der Filter trifft.
  • Der Kontofilter greift auf beide Seiten einer Umbuchung, und Kategorie wie Klasse zählen auch in den Splitzeilen – sonst fielen genau die Buchungen heraus, die man sucht.
  • Das QIF trägt den Dialekt des FinanzManagers und lässt sich vom eigenen Import wieder einlesen; Klassen und Kategorien kommen vollständig mit, die Konten nur, soweit der Filter sie zulässt. Das CSV ist dasselbe Format, das der CSV-Import liest.
  • Exportdateien werden nicht vorgehalten. Sie entstehen im Speicher und gehen unmittelbar an den Browser; ein Exportverzeichnis gibt es bewusst nicht.
  • Das Filterformular sendet als POST: Bei vielen angehakten Kategorien wächst eine GET-Adresse über das, was nginx annimmt – die Antwort wäre „414 Request-URI Too Large“ statt der Datei.

Housekeeping (Housekeeping, scripts/housekeeping.php, Migration 013)

  • Hochgeladene Importdateien bleiben absichtlich liegen (erst Trockenlauf, dann Übernahme) und sammeln sich sonst unbegrenzt an. Was älter ist als die eingestellte Frist, wird gelöscht – Vorgabe 14 Tage, 0 schaltet es ab (Einstellungen → Import/Export).
  • Überwacht werden das Importverzeichnis und data/tmp; gelöscht werden nur gewöhnliche Dateien unmittelbar darin, keine Symlinks und keine Unterverzeichnisse.
  • Angestoßen beiläufig beim Öffnen von Import und Export, höchstens einmal am Tag. Ein Fehler dabei reißt die Seite nicht mit. Für lange ungenutzte Installationen gibt es denselben Lauf als Skript (--probe zählt nur auf, was wegfiele).

Nebenbei

  • Der Upload nimmt jetzt beide Endungen an; welcher Importeur läuft, entscheidet die Endung der Datei und nicht ein verstecktes Formularfeld.
  • BerichtExport (Auswertungen) nutzt die Zeilen- und Zahlenregeln aus CsvTabelle, statt sie ein zweites Mal zu führen.
  • docs/qif-import.md heißt jetzt docs/import-export.md und beschreibt beide Richtungen.

Umsätze im Banking sammelweise löschen (17.08.2026)

Die Umsatzlisten des Bankings haben jetzt dieselbe Löschfunktion wie ein Kontoblatt: ein Ankreuzfeld vor jedem Umsatz, eines in der Titelleiste für alle angezeigten und darüber den Knopf Auswahl löschen. Bisher ließ sich ein abgerufener Umsatz nur übernehmen oder verwerfen – wegräumen ging gar nicht.

  • Der Knopf steht in jedem Reiter – offen, übernommen und verworfen –, nennt die Anzahl der Auswahl und bleibt ohne Auswahl gesperrt. Die Rückfrage vor dem Löschen nennt sie ebenfalls.
  • Gelöscht wird allein die abgerufene Zeile. Eine daraus entstandene Buchung bleibt im Kontoblatt stehen; mit dem Umsatz geht aber sein Fingerabdruck, sodass er beim nächsten Abruf wieder hereinkommen kann.
  • Neue Route POST /banking/umsaetze/loeschen auf Bankumsatz::mehrereLoeschen(); sie kehrt in den Reiter zurück, aus dem gelöscht wurde.
  • Die Liste ist keine Tabelle, sondern eine Folge von Karten. Die Kopfzeile, die eine Tabelle von selbst hätte, gibt es deshalb neu als .listenkopf; die Mechanik dahinter ist dieselbe wie im Kontoblatt (.alle-waehlen mit data-waehlt).

Ruhige Buchungszeilen im Kontoblatt (17.08.2026)

Die Zeilen des Kontoblatts sind jetzt alle gleich hoch – zwei Textzeilen – und ihr Inhalt steht senkrecht in der Mitte. Bisher wuchs eine Zeile mit ihrem Text, sodass die Liste beim Blättern sprang; der Buchungstext war zudem nach 90 Zeichen hart abgeschnitten und der Rest nirgends zu sehen.

  • Was auf zwei Zeilen nicht passt, schneidet das Stylesheet ab. Der vollständige Text steht im Tooltip – und zwar nur dort, wo tatsächlich etwas fehlt: Ob ein Text abgeschnitten ist, entscheidet sich erst nach dem Umbruch, kontoblatt.js setzt den Tooltip deshalb nach dem Laden und nach jeder Größenänderung des Fensters.
  • Der Buchungstext wird vollständig ausgegeben statt nach 90 Zeichen gekürzt; sichtbar bleibt dank Abschnitt gleich viel, im Tooltip steht nun aber alles.
  • Über dem Kategoriefeld einer Splitbuchung nennt der Tooltip die Zeilen der Aufteilung: je Zeile Kategorie (oder Gegenkonto) und Betrag. In der Spalte selbst steht nur Splitbuchung; wohin das Geld geht, war bisher erst im Dialog zu sehen.

Klasse im Kontoblatt direkt auswählen (17.08.2026)

Die Klassenspalte des Kontoblatts ist jetzt anklickbar – nach derselben Bauart wie die Zuordnung daneben: Ein Klick öffnet die Klassenliste in der Zelle, und die gewählte Klasse wird sofort gespeichert. Der erste Eintrag — keine — löscht die vorhandene Klasse. Bisher war dafür jedes Mal der Umweg über die Buchungsmaske nötig.

  • Neue Route POST /buchungen/{id}/klasse auf Buchung::klasseSetzen(). Die Methode achtet den Monatsabschluss und weist eine Klasse ab, die es nicht gibt.
  • Die Klasse steht neben der Zuordnung, nicht in ihr: Kategorie, Gegenkonto und Splitzeilen bleiben unberührt, eine gesplittete Buchung bleibt gesplittet.
  • Die Liste gibt es – wie die der Zuordnung – genau einmal im HTML; kontoblatt.js hängt sie in die angeklickte Zelle. Ohne JavaScript führt der Klick weiterhin in die Buchungsmaske.
  • Zeilen der Gegensicht bleiben unverändert Text: Sie werden auf ihrem Ursprungskonto geändert.

Splitbuchungen in den Abgleichregeln (13.08.2026)

Eine Regel für den Abgleich kann jetzt eine Splitbuchung vorgeben: mehrere Kategorien mit einem Anteil in Prozent. Greift die Regel, wird der Umsatz in diesem Verhältnis aufgeteilt – bei jedem Betrag neu gerechnet, sodass eine Nebenkostenabrechnung über 300 € und eine über 450 € nach demselben Schlüssel gebucht werden.

Das Schema lag bereits im Modell und in der Datenbank, war aber über die Oberfläche nicht erreichbar; die Dokumentation beschrieb ein Feld, das es nirgends zu sehen gab.

  • Unter jeder Regel klappt Splitbuchung die Zeilen auf: Kategorie, Klasse, Notiz, Anteil. Dasselbe Formular steht bei Neue Regel (src/Views/banking/regelsplits.php, in beiden Ansichten eingebunden). Zugeklappt, solange eine Regel keine Splitzeilen hat.
  • Die Anteile gelten zueinander, nicht absolut: 60 zu 30 sind zwei Drittel zu einem Drittel. Bisher hätte die letzte Zeile als Rest 40 statt der eingetragenen 30 Prozent bekommen – ein Fehler, der in der fertigen Buchung nicht mehr zu sehen gewesen wäre. Deshalb ist der Anteil auch nicht länger auf 1 gedeckelt.
  • Im Abgleichdialog zeigt der Vorschlag die errechneten Zeilen mit ihren Beträgen und schickt sie mit. Zuvor gingen sie beim Knopf Als neue Buchung verloren: Das Formular kannte nur Kategorie und Klasse, sodass von Hand übernommene Umsätze ungeteilt im Kontoblatt landeten. Der automatische Lauf war davon nie betroffen.

Kurse von Yahoo Finanzen (13.08.2026)

Dritter Anbieter im Kursabruf: Yahoo Finanzen, ohne Schlüssel und ohne Tageskontingent. Eine offene Schnittstelle gibt es dort nicht mehr – query1.finance.yahoo.com antwortet ohne Sitzung mit HTTP 429, auch mit Cookie und Crumb –, gelesen wird deshalb die Kursseite selbst.

  • Auswahl Yahoo Finanzen im Einstellungsdialog unter Wertpapiere; das Feld für den API-Schlüssel bleibt dort leer.
  • Das Kürzel muss in den Stammdaten stehen und den Handelsplatz nennen (ALV.DE, PTX.F). Yahoo hat keine ISIN-Suche mehr, /lookup und /search antworten mit 404.
  • Kursabruf::yahooKurs() liest beide Ausprägungen der Seite (<fin-streamer> und den angezeigten Kurs in deutscher Schreibweise) und prüft am Seitentitel, dass die Seite zum Kürzel gehört – ein Tippfehler bringt so keinen fremden Kurs in den Bestand.
  • Eine Sekunde Abstand zwischen zwei Seiten; auf schnelle Serienabrufe antwortet Yahoo mit HTTP 503. Weil dieser 503 vorübergehend ist und Kürzel trifft, die im Browser zur selben Zeit funktionieren, wird bis zu dreimal angefragt. Der angezeigte Kursstand geht ins Debug-Log, weil Yahoo gelegentlich eine ältere Fassung der Seite ausliefert.

Der Weg über fremdes Markup ist der empfindlichste der drei Anbieter: Baut Yahoo die Seite um, meldet der Abruf einen Fehler, statt einen falschen Kurs zu speichern.

Kursabruf: Financial Modeling Prep antwortete mit HTTP 403 (13.08.2026)

Financial Modeling Prep hat die alten /api/v3/-Adressen zum 31. August 2025 abgeschaltet; sie beantworten seither jede Anfrage mit HTTP 403. Der Kursabruf sprach genau diese Adressen an und meldete daraufhin „Der API-Schlüssel wurde abgelehnt“ – eine falsche Fährte, denn der Schlüssel war in Ordnung.

  • Kursabruf nutzt für Financial Modeling Prep jetzt /stable/quote und /stable/search-isin.
  • Fehlermeldungen nennen den Klartext des Dienstes. HTTP 403 heißt nicht mehr pauschal „Schlüssel abgelehnt“, und HTTP 402 („im gebuchten Tarif nicht enthalten“) wird als eigener Fall gemeldet statt als nacktes „antwortet mit HTTP 402“.

Hinweis zum kostenlosen Tarif von Financial Modeling Prep: Er umfasst weder die ISIN-Suche noch deutsche Börsenplätze (…​.DE) – beides beantwortet der Dienst mit HTTP 402. Für ein Depot mit deutschen ISINs ist dort auch nach dieser Korrektur nichts zu holen; dafür ist Leeway.tech vorgesehen (Einstellungen → Wertpapiere).

Detailseite eines Wertpapiers (13.08.2026)

Bisher endete der Weg zu einem Wertpapier in einer Tabellenzeile: Stückzahl, Kurs, Wert – und wer mehr wissen wollte, musste sich die Angaben aus Stammdaten, Depotbuchungen und Auswertungen zusammensuchen. Der Name in der Übersicht war kein Link.

Die neue Seite (/wertpapiere/papier/{id}, Views/wertpapiere/papier.php, WertpapiereController::papier())

  • Erreichbar über den Wertpapiernamen in der Bestandsübersicht und in der Liste der Depotbuchungen sowie über Details in den Stammdaten.
  • Oben die Kennzahlen über die ganze Historie: Bestand, Wert, Einstand, nicht realisierter und realisierter Gewinn, Erträge.
  • Darunter zwei Kacheln: Stammdaten (ISIN, WKN, Art, Währung, Kürzel, Status, erste und letzte Buchung) und Kurs (letzter Kurs mit Datum und Quelle, Hoch und Tief der letzten zwölf Monate, Einstand je Stück).
  • Bestand je Depot – ein Papier kann in mehreren Depots liegen – und die Wertentwicklung als dasselbe Diagramm wie in der Depotübersicht, auf dieses Papier gerechnet.
  • Unten die Buchungen eines Zeitraums, voreingestellt das laufende Jahr, mit denselben Vorgaben wie die Auswertungen. Dazu eine Zeile mit Zu- und Abgängen und den Erträgen des Zeitraums. Die Kennzahlen oben bleiben davon unberührt.

Unter der Haube

  • Depot::bestand() und Depot::entwicklung() nehmen eine Wertpapiernummer entgegen. Die Detailseite rechnet damit nicht selbst, sondern bekommt dieselben Zahlen wie die Übersicht – beide können nicht auseinanderlaufen.
  • Neu: Wertpapier::kurseckwerte() (Hoch, Tief, Zahl der Kurse eines Zeitraums) und Depotbuchung::datumsgrenzen() (erste und letzte Buchung, wahlweise je Papier).
  • View::stueck() formatiert Stückzahlen an einer Stelle statt in vier Ansichten.

Wertpapiergeschäft aus der Kontobuchung (13.08.2026)

Bisher konnte eine Depotbuchung ihre Geldbuchung nur selbst anlegen. Der Weg, den der Alltag nimmt, fehlte: Der Bankabruf bringt die Wertpapierabrechnung als Umsatz auf dem Girokonto, und erst dort entscheidet sich, dass es ein Kauf war. Wer die Buchung dann einem Depot zuordnet, buchte eine Umbuchung – ohne Stückzahl, ohne Kurs, ohne Einstand.

Das Depot in der Zuordnungsliste (Views/buchungen/zuordnungsliste.php, kontoblatt.js)

  • Unter Kategorie / Gegenkonto steht eine dritte Gruppe: Wertpapiergeschäft im Depot. Die Auswahl speichert nicht sofort, sondern öffnet die Wertpapiermaske.
  • Die schlichte Umbuchung auf ein Depot bleibt daneben stehen – auf ein Depot lässt sich auch Geld überweisen, ohne dass etwas gekauft wird.
  • Ohne JavaScript führt derselbe Weg auf /buchungen/{id}/wertpapier mit denselben Feldern; auch die Buchungsmaske leitet dorthin.

Die beiden Dialoge (Views/buchungen/wertpapierfelder.php, wertpapierkosten.php, wertpapierbuchung.js) – zugeschnitten auf den Wertpapier kaufen-Dialog des FinanzManagers:

  • Vorne Vorgangsart, Datum, Wertpapier, Stück und Kurs; dahinter, hinter dem Knopf Kosten …, die Nebenkosten nach Arten: sechs Gebühren (Bankprovision, Maklercourtage, Börsenplatzentgelt, Spesen, Spesen Ausland, Sonstige Kosten) und sechs Steuern (Zinsabschlagsteuer, Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag, Ausländische Quellensteuer, Abgeltungsteuer, Kirchensteuer).
  • ISIN und WKN werden aus dem Verwendungszweck gelesen (Wertpapier::ausText()); ein bekanntes Papier ist damit vorausgewählt, ein unbekanntes vorausgefüllt.
  • Ein Abfluss vom Konto kann nur ein Kauf sein, ein Zufluss ein Verkauf oder eine Dividende – was nicht passt, steht gar nicht zur Wahl.

Was gebucht wird (Services\Wertpapiergeschaeft, Services\Wertpapierkosten)

  • Der Buchungsbetrag ist die feste Größe. Die Nebenkosten werden aus ihm herausgerechnet; was übrig bleibt, ist der Kurswert und damit der Einstandspreis. Ein Kauf über 255,00 € mit 5,00 € Kosten ergibt 250,00 € Einstand, ein Verkauf mit 3.103,17 € Gutschrift und 84,83 € Kosten einen Bruttoerlös von 3.188,00 €.
  • Im Kontoblatt entsteht eine Splitbuchung: je belegter Kostenart eine Zeile in ihrer Kategorie, der Rest als Umbuchung ins Depot. Die Zeilen ergeben genau den Buchungsbetrag. Ohne Nebenkosten bleibt es bei der schlichten Umbuchung.
  • Die Depotbuchung hängt sich an die vorhandene Buchung, statt eine zweite anzulegen (neue Spalte depot_buchungen.buchung_erzeugt, migrations/012_wertpapierkosten.sql). Wird sie gelöscht, bleibt die Buchung der Bank stehen und ist nur wieder unzugeordnet.

Kategorien der Kostenarten (Views/einstellungen/index.php, Bereich Wertpapiere)

  • Je Kostenart einmalig eine Kategorie hinterlegen; der Kostendialog fragt dann nur noch Beträge ab. Für Sonstige Kosten ist die Einstellung nur die Vorgabe – sie lässt sich im Dialog überschreiben, wie im FinanzManager.
  • Arten ohne Kategorie werden zu Splitzeilen ohne Zuordnung, nicht zu einem Fehler.

Stichtag für den Umsatzabruf (13.08.2026)

Der Abrufzeitraum kannte bisher nur Spannen: seit dem letzten Abruf, 7, 30 oder 365 Tage. Wer einen Bestand ab einem festen Datum aufbauen wollte – etwa ab dem Wechsel vom Lexware FinanzManager –, hatte dafür keine Angabe. Der Stichtag steht jetzt an zwei Stellen.

Vorgabe der Bankverbindung (Models\Bankzugang, Views/banking/formular.php, migrations/011_abruf_stichtag.sql)

  • Neuer Abrufzeitraum Ab Stichtag und das dazugehörige Datumsfeld im Zugangsformular (neue Spalte bank_zugaenge.abruf_stichtag). Gewählt, wird jeder Abruf ab diesem Tag geholt.
  • Ab Stichtag ohne Datum wird abgewiesen – eine Vorgabe, die nichts vorgibt, führte beim Abruf nur zu einem anderen Zeitraum als gedacht. Ein unlesbares Datum ebenso.
  • Die Übersicht der Bankverbindungen zeigt den Stichtag neben dem Zeitraum.

Stichtag für einen einzelnen Abruf (Services\FinTsAbruf, BankingController, Views/banking/index.php)

  • Neben Umsätze abrufen steht ein Datumsfeld. Ausgefüllt geht es dem eingestellten Abrufzeitraum vor und gilt nur für diesen Lauf: Wer einmalig weiter zurückgreifen will, muss die Einstellung des Zugangs nicht ändern und hinterher zurückstellen.
  • Der Stichtag liegt im Abrufzustand, nicht in der Datenbank – nach einer TAN-Runde läuft der Abruf im nächsten Request weiter und holt dort denselben Zeitraum wie beim Start.
  • Ein Stichtag in der Zukunft wird auf heute gesetzt, statt den Abruf leer ausgehen zu lassen; das Protokoll vermerkt es.

Angenommen werden das Format des Datumsfelds (2026-01-01) und die deutsche Schreibweise (01.01.2026); alles andere gilt als Fehleingabe. Wie weit die Bank zurückreicht, entscheidet sie selbst – 90 Tage sind üblich, mehr liefert nicht jede.

Termine und Verträge wandern unter die Verwaltung (13.08.2026)

Die Seitenleiste war lang geworden. Termine und Verträge sind kein täglicher Einstieg – die Reihen laufen von selbst, Verträge sind Stammdaten – und stehen deshalb nicht mehr im Hauptmenü, sondern als letzte Kacheln in der Verwaltung.

Navigation (Views/layout/kopf.php)

  • Die Menüpunkte Termine und Verträge entfallen.
  • Ein Menüeintrag kann jetzt weitere Pfade mitführen (auch), unter denen er als aktiv gilt. Verwaltung leuchtet damit auch auf /termine, /termine/kalender, /termine/erinnerungen und unterhalb von /vertraege – sonst stünde die Seitenleiste dort ohne Markierung.

Verwaltung (Views/verwaltung/index.php, VerwaltungController)

  • Neue Kachel Termine mit der Zahl der aktiven Reihen, den offenen Erinnerungen und Wegen zu regelmäßigen Buchungen, Finanzkalender und Erinnerungen.
  • Neue letzte Kachel Verträge mit der Zahl der laufenden Verträge, den in den nächsten 90 Tagen ablaufenden Kündigungsfristen und Wegen zu Verträgen, Adressen, Sparzielen und Krediten.
  • Beide Kacheln führen mehrere Wege und nutzen deshalb kleine Knöpfe und einen knappen Beitext.
  • Alle übrigen Kacheln ziehen nach: Kategorien, Klassen, Konten, QIF-Import und Online-Banking tragen jetzt dieselben kleinen Knöpfe. Vorher standen zwei Größen nebeneinander im selben Raster.

Knopfleisten stehen am Kachelfuß (static/app.css)

  • Das Raster der Verwaltung heißt kachelraster fussbuendig: die Kacheln werden zu Flexspalten, der freie Platz sammelt sich über der Knopfleiste. Die Knöpfe stehen damit in jeder Kachel einer Zeile auf gleicher Höhe unten, statt der jeweiligen Textlänge zu folgen. Der Abstand zum Text steckt im Padding – margin-top: auto schluckt den Außenabstand und ließe die Knöpfe in der höchsten Kachel sonst am Text kleben.

Knopfleisten brechen um (static/app.css)

  • .knopfleiste bekommt flex-wrap: wrap. Bisher ragten Leisten mit mehreren Knöpfen bei schmalen Kacheln über den rechten Rand hinaus, statt in die nächste Zeile zu rutschen. Das gilt für alle Knopfleisten, nicht nur die der Verwaltung.

Alle Adressen unter /termine und /vertraege bleiben unverändert erreichbar, ebenso die Reiter innerhalb der Seiten und die Verlinkungen aus Cockpit und Buchungsvorlagen.

Test: tests/24_NavigationTest.php

QIF-Import: nur ausgewählte Konten übernehmen (12.08.2026)

Der QIF-Import kannte bisher nur den Zeitraum als Filter – ein Export ließ sich nur ganz einlesen. Jetzt lassen sich einzelne Konten wählen, etwa um ein Konto nachzuziehen, ohne die übrigen anzufassen.

Kontoauswahl im Importeur (QifBuchungsImport)

  • Neue Option konten. Maßgeblich ist nicht allein der !Account-Abschnitt, sondern jedes Konto, das der Eintrag berührt: das eigene, die Umbuchungsziele aus L und den Splitzeilen und beim Wertpapiergeschäft das Verrechnungskonto. Eine Umbuchung steht nur einmal in der Datei – sonst fehlte dem gewählten Konto die Gegenseite.
  • Die Anfangssalden werden weiter über die ganze Datei gerechnet, aber nur für die gewählten Konten geschrieben. Ein Teilimport überschreibt so keine fremden Salden.
  • Die Fingerabdrücke der Buchungen entstehen vorab in einem eigenen Durchgang. Der laufende Zähler für gleiche Fingerabdrücke hing sonst an der Auswahl, und dieselbe Buchung wäre bei einem zweiten Lauf mit anderer Auswahl doppelt angelegt worden.
  • kontenDerDatei() nennt die Konten eines Exports samt der Zahl der Einträge, die sie berühren – auch die, die nur Umbuchungsziel sind und keine eigene Zeile führen.

Dialog (Views/verwaltung/import.php, ImportController)

  • Nach dem Trockenlauf steht unter Konten die Ankreuzliste der Konten dieser Datei; vor dem ersten Lesen gibt es nichts zu wählen. Von dort geht es weiter zum erneuten Trockenlauf mit der Auswahl oder zum Übernehmen.
  • Die Vorschau zählt mit, wie viele Buchungen zu keinem der gewählten Konten gehören.
  • Was im Formular ankommt, wird gegen die Konten der Datei geprüft.

Kommandozeile (scripts/qif-import.php)

  • --konto=NAME (mehrfach angebbar) grenzt den Import ein, --konten nennt die Konten der Datei und beendet sich. Ein Name, den die Datei nicht führt, bricht ab – sonst liefe der Import durch und legte nichts an.

Umbuchungen: Gegenkonto sichtbar, Zuordnung im Kontoblatt (12.08.2026)

Eine Umbuchung war auf dem Gegenkonto nicht mehr zuzuordnen: Die Zeile trug die Marke Umbuchung, die Kategoriespalte daneben blieb leer. Zu sehen etwa bei den Buchungen zwischen DKB Girokonto und Paypal – die Daten waren richtig, die Anzeige verschwieg sie.

Beide Sichten nennen das Gegenüber (Views/buchungen/kontoblatt.php)

  • In der Kategoriespalte steht jetzt auch in der Gegensicht das Konto in eckigen Klammern, von dem die Umbuchung kommt. Die Abfrage lieferte das Konto längst mit; die Ansicht hat es nur nicht gezeigt.

Kategorie und Gegenkonto in einem Feld (Views/buchungen/zuordnungsliste.php, BuchungenController)

  • Unter den Kategorien stehen die eigenen Konten in eckigen Klammern – wie im FinanzManager, dessen Kategoriefeld [Konto] annimmt. Eines davon macht die Buchung zur Umbuchung. Die Auswahl Ausgabe / Einnahme bestimmt seither nur noch die Richtung; das eigene Konto fehlt in der Liste.
  • Dieselbe Liste steht in den Splitzeilen. Eine Splitzeile mit Gegenkonto ließ sich bisher nur im Import anlegen und ging beim Bearbeiten der Buchung stillschweigend verloren.

Schnellzuordnung im Kontoblatt (public/static/kontoblatt.js, Buchung::zuordnen())

  • Ein Klick auf die Kategoriespalte öffnet die Liste in der Zelle: leerer Eintrag, Splitbuchung, Kategorien, Konten. Die Auswahl speichert sofort (POST /buchungen/{id}/zuordnung) und kommt in dieselbe Ansicht zurück – Filter und Seite hängen am Ziel.
  • Die Liste gibt es einmal und wandert in die angeklickte Zelle. Eine Liste je Zeile wären bei hundert Zeilen ebenso viele vollständige Kategoriebäume im HTML.
  • Feld und Liste sind gleich breit und gleich hoch, die Zelle zeigt nur, was auch in der Liste steht – sonst rückte beim Anklicken die halbe Zeile.
  • Ohne JavaScript führt derselbe Klick in die Buchungsmaske: Die Zelle ist ein Link.
  • Auch die Gegenseite einer fremden Umbuchung ist anklickbar; sie führt zu ihrer Buchung auf dem anderen Konto, wo sie geändert wird.

Splitdialog (Views/buchungen/kontoblatt.php, Buchung::splitsErsetzen())

  • Der Eintrag Splitbuchung öffnet ein modales Fenster mit Zeilen für Kategorie oder Gegenkonto, Klasse, Notiz und Betrag; der Restbetrag wird mitgerechnet, weitere Zeilen kommen auf Knopfdruck. Eine bestehende Aufteilung steht schon drin.
  • Ein Klick auf eine bereits gesplittete Buchung öffnet direkt den Dialog statt der Auswahlliste: Für sie hatte die Liste nichts anzubieten außer dem Weg dorthin.
  • Rechts unten im Dialog steht Splitbuchung löschen. Der Knopf schickt dasselbe Formular mit aktion=loeschen, verwirft alle Zeilen samt ihren Zuordnungen – auch die Gegenseite einer Splitzeile mit Gegenkonto – und die Buchung steht danach unzugeordnet im Kontoblatt. Er erscheint nur dort, wo es etwas aufzuheben gibt, und steht abseits von Speichern und Abbrechen.
  • Bleiben alle Zeilen leer, wird die Splitbuchung ebenso aufgehoben.
  • Beide Wege achten den Monatsabschluss und lassen den Rest der Buchung unberührt.

public/static/betrag.js bündelt das Lesen deutscher Beträge und die Restbetragsrechnung für Maske und Kontoblatt. tests/23_ZuordnungTest.php prüft Zuordnung, Splitzeilen und Gegensicht; tests/e2e/specs/buchungen.spec.js die drei Wege im Browser.

Wertpapiere: Depotbuchungen sammelweise löschen (12.08.2026)

Die Liste der Depotbuchungen räumt jetzt so auf wie das Kontoblatt – nach einem Import, der schiefging, war das Löschen Zeile für Zeile mühsam.

Auswahl löschen (Views/wertpapiere/buchungen.php, WertpapiereController, public/index.php)

  • Ankreuzfeld je Zeile, das Feld in der Titelzeile wählt alle angezeigten Buchungen. Der Knopf steht oben in der Aktionsleiste, nennt die Anzahl und bleibt ohne Auswahl gesperrt; die Rückfrage nennt sie ebenfalls. Ohne JavaScript funktioniert alles weiter: Dann ist der Knopf offen und POST /wertpapiere/buchungen/loeschen weist eine leere Auswahl ab.
  • Mit jeder Depotbuchung geht ihre Geldbuchung – wie beim Löschen einer einzelnen.
  • Am Bestand ist nichts nachzuziehen. Er wird bei jedem Aufruf aus den Depotbuchungen gerechnet und gibt die Löschung von selbst wieder her, ebenso realisierter Gewinn, Veräußerungen und Erträge.
  • Der eingestellte Filter (Depot, Wertpapier, Vorgang) hängt am Ziel des Formulars, deshalb steht danach wieder dieselbe Ansicht da. Das gilt jetzt auch für das Löschen je Zeile, das bisher zur ungefilterten Liste zurücksprang.

tests/22_DepotbuchungenLoeschenTest.php prüft Geldseite, Bestand und Auswertungen nach dem Löschen; tests/e2e/specs/module.spec.js den Ablauf im Browser.

Wertpapiere: Depotbestand aus einer CSV-Datei übernehmen (12.08.2026)

Ein Depot, das nie im FinanzManager geführt wurde, lässt sich jetzt in einem Zug einlesen – aus der Bestandsliste, die die Bank zum Herunterladen anbietet.

Neuer Knopf Import (Views/wertpapiere/index.php, Views/wertpapiere/import.php)

  • Steht auf der Bestandsseite neben Depotbuchung erfassen. Der Ablauf ist zweistufig: hochladen, Vorschau prüfen, übernehmen. Die Vorschau zeigt je Position Stück, beide Kurse, Einstand, Wert und ob sie neu ist oder schon einmal importiert wurde.
  • Vor der Übernahme lassen sich Depot, Buchungsdatum und Verrechnungskonto noch ändern.

Der Import (Services\DepotbestandImport, WertpapiereController)

  • Erwartet die Spalten Wertpapierbezeichnung, WKN, ISIN, Einstiegskurs, Bewertungskurs, Stückzahl und Assetklasse; Trennzeichen und Zeichensatz erkennt er selbst. Beträge wie "1.471,88 €" und Bruchstückzahlen wie 55,6863 werden gelesen, wie sie kommen.
  • Die Vergangenheit fehlt im Export. Er beschreibt nur einen Stichtag. Je Position entsteht deshalb eine Depotbuchung: ein Kauf zum Stichtag über die volle Stückzahl zum Einstiegskurs. Der Einstand stimmt damit auf den Cent; frühere Käufe, Verkäufe und Dividenden bleiben leer.
  • Der Bewertungskurs wird als Kurs des Stichtags hinterlegt. Ohne ihn stünde der frisch übernommene Bestand sofort wieder ohne Bewertung da. Am echten Export nachgerechnet: 33.176,12 € Einstand, 47.120,25 € Wert – die Bank weist zehn Cent weniger Gewinn aus, was an ihren auf zwei Stellen gerundeten Kursen liegt.
  • Kein Geldfluss. Ein Verrechnungskonto ist wählbar, bleibt aber vorbelegt leer: Das Geld ist vor Jahren geflossen, eine Belastung zum heutigen Tag würde das Girokonto verfälschen.
  • Ohne ausdrückliche Wahl findet der Import das Depot über die Kontonummer, die zur Depotnummer der Datei passt. Ein import_hash je Position verhindert, dass dieselbe Datei zweimal denselben Bestand anlegt.
  • Assetklassen werden übersetzt: Aktien → Aktie, ETFs und Fonds → Fonds, Anleihen → Anleihe, Zertifikate → Zertifikat.

Neue Herkunft „CSV-Import“ (Models\Buchung)

  • Buchung::QUELLEN kennt jetzt csv; Depot- und Geldbuchungen aus dem Bestandsimport sind damit als solche erkennbar und fallen nicht mehr auf „manuell erfasst“ zurück.

tests/21_DepotbestandImportTest.php prüft das an einem Ausschnitt des echten Exports.

Online-Banking: Umsätze, die niemand mehr zu sehen bekam (12.08.2026)

Drei Fehler, die zusammen dazu führten, dass abgerufene Umsätze spurlos verschwanden: Der Abruf meldete sie als schon vorhanden, im Kontoblatt stand nichts, und in der Vorschlagsliste tauchten sie ebenfalls nicht auf.

Eine gelöschte Buchung gibt ihren Umsatz wieder frei (Models\Buchung, Models\Bankumsatz)

  • Der Fremdschlüssel setzte beim Löschen zwar bank_umsaetze.buchung_id auf NULL, ließ den Status aber auf übernommen stehen. Der Umsatz war damit unsichtbar: keine Buchung, kein Eintrag in der Vorschlagsliste, und beim nächsten Abruf über den Fingerabdruck als schon vorhanden übersprungen. Buchung::loeschen() setzt ihn jetzt vorher auf offen zurück.
  • Bankumsatz::verwaisteOeffnen() fängt die Wege ab, die daran vorbeiführen: Wird ein Konto gelöscht, räumt der Fremdschlüssel seine Buchungen per CASCADE ab – und Kaskaden lösen in MariaDB keine Trigger aus. Der Aufruf steht vor dem Abruf und vor der Vorschlagsliste, damit sich dieser Zustand von selbst wieder auflöst.

Ein Bankkonto entsteht nicht mehr doppelt (Models\Bankzugang)

  • Gesucht wird über die Kontonummer, nicht über IBAN und Kontonummer zusammen. Manche Banken liefern die IBAN nicht bei jedem Dialog mit – die Comdirect nennt sie beim Kontenabruf, beim Umsatzabruf aber nicht. So entstand beim zweiten Abruf ein zweiter Eintrag fürs selbe Konto: einmal mit IBAN, einmal ohne, mit eigener Zuordnung und eigenem Fingerabdruck. Jeder Umsatz stand daraufhin doppelt da.
  • Liefert die Bank die IBAN erst später, wird sie am vorhandenen Eintrag nachgetragen.

Der Fingerabdruck hängt am Bankkonto, nicht an der IBAN (Models\Bankumsatz)

  • Bankumsatz::externId() nimmt die bank_konto_id statt IBAN oder Kontonummer. Welche Kennung eine Bank liefert, wechselt von Dialog zu Dialog; mit ihr kippte der Fingerabdruck, und derselbe Umsatz kam ein zweites Mal herein. Die Kennung der Zeile in bank_konten steht dagegen fest, solange es den Bankzugang gibt.

Kontoblatt: Buchungen sammelweise löschen, Meldungen ohne Sprung (12.08.2026)

Mehrfachauswahl im Kontoblatt (Views/buchungen/kontoblatt.php, BuchungenController)

  • Links vor dem Datum steht je Buchung ein Ankreuzfeld, in der Titelzeile eines für alle gerade angezeigten Buchungen. Es zeigt auch den Zwischenstand an, wenn nur ein Teil ausgewählt ist.
  • Neben Kontenübersicht löscht Auswahl löschen die angekreuzten Buchungen nach einer Rückfrage, die die Anzahl nennt. Ohne Auswahl bleibt der Knopf gesperrt; ohne JavaScript weist der Controller eine leere Auswahl ab.
  • Die Gegenseite einer fremden Umbuchung bekommt kein Ankreuzfeld – sie gehört dem Ursprungskonto und wird auch weiterhin nur dort gelöscht.
  • Nach dem Löschen erscheint wieder dieselbe Ansicht: Filter und Seite hängen am Ziel des Formulars und werden aus bekannten Feldern neu zusammengesetzt, nicht übernommen.

Statusmeldungen liegen über der Ansicht (Views/layout/meldungen.php)

  • Die Meldungen schieben sich von ganz oben ins Bild, statt im Inhalt Platz zu belegen. Der Inhalt bleibt beim Ein- und Ausblenden an Ort und Stelle – vorher rückte die halbe Seite auf und beim Verschwinden wieder zurück.
  • Eine Meldung ist so breit wie ihr Text und bricht erst bei 80 % Fensterbreite um.
  • Erfolgsmeldungen gehen nach fünf Sekunden von selbst, alle Meldungen lassen sich anklicken – eine stehenbleibende Fehlermeldung verdeckte sonst die Werkzeugleiste.
  • Beide Rahmen (kopf.php, schlicht.php) binden dieselbe Teilansicht ein.

Online-Banking: Kontenzuordnung als dritter Schritt, Umsätze buchen sich selbst (12.08.2026)

Einrichtung in drei Schritten (Views/banking/konten.php, Migration 010_kontenzuordnung.sql)

  • Nach Zugangsdaten (1) und TAN-Verfahren (2) folgt die Kontenzuordnung (3): Welches Bankkonto gehört zu welchem eigenen Konto? Die Liste kommt frisch von der Bank – das Übernehmen des Verfahrens startet die Abfrage gleich mit, samt TAN-Maske, wenn die Bank eine verlangt.
  • Fehlt ein passendes eigenes Konto, legt neues Konto anlegen es an: IBAN, Kontonummer und Bank stehen schon fest, einzutragen bleiben Name, Kontoart und Anfangssaldo. Letzterer deckt die Zeit ab, die der Abruf nicht mehr hergibt.
  • Die Zuordnung ist von der Zugangsmaske dorthin umgezogen – dort stand sie in einer Tabelle, die nur zuordnen, aber nichts anlegen konnte. Geblieben ist eine Übersicht mit Verweis.
  • bank_umsaetze.bank_konto_id merkt sich, von welchem Bankkonto ein Umsatz stammt. Wird die Zuordnung erst nach einem Abruf getroffen, ziehen die offenen Umsätze mit; übernommene bleiben, wo sie sind – ihre Buchung steht bereits in einem Kontoblatt.
  • Der Abruf kennt dafür einen kurzen Modus (FinTsAbruf::starten($id, 'konten')), der nach der Kontenabfrage anhält. Dieselbe Zustandsmaschine, dieselbe TAN-Behandlung.
  • Am Ende der Einrichtung geht es zurück in die Übersicht der Bankverbindungen – dort steht die neue Verbindung fertig zwischen den anderen. Die Zugangsmaske böte nur noch an, was gerade durchlaufen wurde. Dasselbe gilt beim vorzeitigen Verlassen über Später einstellen und Später zuordnen; einzeln aufgerufen bleibt die Zuordnung auf ihrer Seite.

Abgerufene Umsätze buchen sich selbst (Services\Bankabgleich)

  • Neue Einstellung Abgerufene Umsätze selbst buchen (banking_automatisch_buchen, Vorgabe an). Nach jedem Abruf – und nach dem Speichern der Kontenzuordnung – landen die Umsätze im zugeordneten Konto: verbunden mit einer schon erfassten Buchung, wenn eine passt, sonst als neue Buchung mit der Kategorie aus der Regel, sonst ohne.
  • Der Lauf läuft einmal am Ende, nicht je Konto: So sieht er alle Umsätze und kann jeden mit der Buchung verbinden, die zu ihm passt.
  • Ein einzelner Umsatz bricht den Lauf nicht ab. Ein abgeschlossener Monat oder ein doppelter Fingerabdruck betrifft nur ihn; er bleibt offen und steht weiter in der Vorschlagsliste. Die Meldung nennt die ersten Fälle.
  • Umsätze ohne zugeordnetes Konto bleiben liegen – ohne Konto gibt es kein Kontoblatt, in das sie gehörten.
  • Alles übernehmen in der Vorschlagsliste bleibt zurückhaltender und lässt liegen, was keine Regel trifft: Wer den Dialog öffnet, will die Zuordnung selbst treffen. Beide Wege teilen sich jetzt denselben Dienst.

Kontenübersicht: fett heißt „hier liegt Arbeit“

  • Konten mit Buchungen aus dem laufenden Jahr ohne Kategorie stehen fett (Buchung::unkategorisierteJeKonto()), mit der Zahl im Titel. Dieselbe Zählweise wie im Cockpit: keine Kategorie, kein Gegenkonto, nicht gesplittet – eine Umbuchung oder eine Splitbuchung ist zugeordnet.
  • Das ist die Gegenprobe zum automatischen Buchen: Die Umsätze stehen sofort im Kontoblatt, und die Übersicht zeigt, wo die Kategorie noch fehlt.

Phasen 4 bis 7 – Cockpit, Online-Banking, Wertpapiere, Nebenmodule (12.08.2026)

Damit ist der geplante Funktionsumfang beisammen: Von der Kontenübersicht bis zur Überweisung läuft alles in der Anwendung.

Phase 4 abgeschlossen – die übrigen Grafiken und das Cockpit

Konfigurierbare Kacheln (src/Services/Cockpit.php)

  • Fünf Kacheln: Vermögensentwicklung, Einnahmen und Ausgaben, Meine Ausgaben, Kontostände, Offene Vorgänge. Die Auswahl steht im Einstellungsdialog unter Darstellung; abgewählte Kacheln werden nicht nur ausgeblendet, sondern gar nicht erst berechnet.
  • Die Reihenfolge im Raster kommt aus dem Katalog, nicht aus der Reihenfolge der Ankreuzfelder – letztere wäre für den Nutzer keine sinnvolle Sortierung.

Einnahmen und Ausgaben je Monat

  • Balkenpaare über zwölf Monate, darüber der Saldo als Linie.
  • Die Zahlen kommen aus dem Summenbericht, nicht aus einer eigenen Abfrage: So zählt die Kachel dieselben Bewegungen wie der Bericht und beide laufen nie auseinander.

Meine Ausgaben als Ring

  • Auswertung::verteilung() fasst auf der obersten Kategorie zusammen – „300 - Wohnen“ statt fünfzehn Unterkategorien. Höchstens acht Segmente, der Rest wird gesammelt.
  • Negative Kategoriesalden bekommen kein Segment, zählen aber in der Summe mit; sonst ergänzten sich die Anteile nicht mehr zu hundert Prozent.
  • Sonderfall Vollkreis: Bei einer einzigen Kategorie fielen Anfangs- und Endpunkt des Bogens zusammen und es entstünde keine Fläche – deshalb zwei Halbringe.

Offene Vorgänge

  • Nicht kategorisierte Buchungen, nicht abgeglichene Buchungen, fälliger Monatsabschluss – später ergänzt um offene Bankumsätze, fällige Termine und Erinnerungen.

Phase 5 – Online-Banking über FinTS

Die Bibliothek als eigener Fork

  • nemiah/php-fints liegt als Fork auf Codeberg (fds2610-bot/phpFinTS), eingebunden über ein VCS-Repository, Version fest auf 4.1.1 gepinnt.
  • psr/log ist dort direkt eingebaut (acht Interface-Dateien unter psr-log/, eigener Autoload-Eintrag, kein require mehr). Der Finanzmanager hängt damit an keinem fremden Update-Zyklus; wie der Eingriff beim Nachziehen zu wiederholen ist, steht im Fork.

Zugangsdaten

  • Migration 006_banking.sql: bank_zugaenge, bank_konten, bank_umsaetze, abgleich_regeln, bank_abrufe.
  • PIN und TAN-Medium AES-256-GCM-verschlüsselt (Services\Crypto, übernommen aus Steuerkram). Der Schlüssel kommt aus APP_KEY oder aus data/schluessel/app_key, den der Entrypoint beim ersten Start erzeugt – eigenes Bind-Mount, damit er einen Neubau des Images überlebt.
  • Ein leeres PIN-Feld heißt „unverändert“, nicht „PIN löschen“.

Abruf über mehrere Requests

  • Fast jede Bank verlangt schon beim Login eine TAN. Services\FinTsAbruf sichert den Dialog (FinTs::persist()) und die laufende Aktion in der Sitzung und macht nach der Eingabe an derselben Stelle weiter. Ein wartender Prozess wäre mit php-fpm der falsche Weg.
  • Klassische Verfahren zeigen die photoTAN-Grafik, entkoppelte (pushTAN) fragen auf Knopfdruck nach, statt zu warten.
  • Umsätze, die vor einer TAN-Unterbrechung geschrieben wurden, bleiben erhalten.

Wahl des TAN-Verfahrens (Services\FinTsVerfahren, Migration 009_tan_verfahren.sql)

  • Einrichtung in zwei Schritten: Zugangsdaten erfassen und mit Weiter speichern, dann das TAN-Verfahren. Vorher lässt sich die Bank nicht fragen – ohne gespeicherte Zugangsdaten gibt es keine Verbindung.
  • Der zweite Schritt holt die Liste beim Aufruf selbst (getTanModes(), ohne Anmeldung und ohne TAN); ein Knopf davor wäre ein Schritt, dessen Ergebnis feststeht. Ein erneuter Anlauf steht daneben. TAN-Medien werden nur für die Verfahren geholt, die eines brauchen.
  • Das Ergebnis liegt in der Sitzung, auch ein gescheitertes – sonst liefe jeder Seitenaufruf wieder in dieselbe Zeitüberschreitung. Die sind für die Abfrage kürzer gesetzt als in der Bibliothek (8/20 statt 15/30 Sekunden), weil sie an einem Seitenaufruf hängt.
  • Scheitert die Abfrage, erklärt die Seite, wo der Fehler meist steckt, und verlinkt zurück auf die Zugangsdaten; überspringen lässt sich der Schritt ebenfalls.
  • Abgefragt statt eingetippt: Die Kennungen sind bankspezifisch, 913 heißt nicht überall chipTAN QR. Der Name wird mitgespeichert (tan_verfahren_name), damit das Formular ihn ohne Bankverbindung zeigen kann.
  • Beim Übernehmen wird gegen die abgefragte Liste geprüft; ein Verfahren ohne Medienzwang bekommt kein Medium angehängt, weil manche Banken den Dialog sonst ablehnen.
  • Ohne Wahl entscheidet weiterhin das erste gemeldete Verfahren – diese Notwahl wird festgehalten, eine ausdrückliche Wahl dagegen nie überschrieben.
  • Behoben: Das Speichern des Zugangsformulars setzte Verfahren und TAN-Medium zurück, weil beide Felder darin nicht vorkommen. Sie werden jetzt wie die PIN unter Vorbehalt gestellt.
  • Abruf und Überweisung benutzen dieselbe Wahl; die doppelte Auswahllogik in FinTsUeberweisung ist entfallen.

Abgleich statt Direktbuchung

  • Abgerufene Umsätze landen in bank_umsaetze und werden nicht sofort gebucht. Die Vorschlagsliste kennt drei Wege: mit einer erfassten Buchung verbinden, als neue Buchung übernehmen oder verwerfen.
  • Gleiches Konto, gleicher Betrag, Datum innerhalb der Toleranz (Vorgabe fünf Tage, einstellbar) – so findet der Abgleich die schon erfasste Buchung. Eine bereits verbundene Buchung wird nie ein zweites Mal vorgeschlagen.
  • extern_id verhindert, dass derselbe Umsatz bei überlappenden Abrufzeiträumen zweimal hereinkommt.

Regeln

  • Muster auf Empfänger und/oder Verwendungszweck, vier Vergleichsarten samt regulärem Ausdruck, Betragsgrenzen mit Vorzeichen, Wirkung auf Kategorie, Klasse, Gegenkonto oder ein festes Split-Schema in Prozent.
  • Die erste passende Regel gewinnt (nach Priorität) – kein Sammeln über mehrere Regeln, sonst wäre nicht mehr nachvollziehbar, warum am Ende die eine Kategorie dasteht.
  • Reguläre Ausdrücke werden beim Speichern geprüft; ein kaputtes Muster brächte sonst jeden Abruf zum Stehen.

Phase 6 – Wertpapiere und Depots

  • Migration 007_wertpapiere.sql: wertpapiere, depot_buchungen, kurse.
  • Zwei Seiten je Geschäft: die Depotbuchung mit Stück und Kurs, die Geldbuchung auf dem Verrechnungskonto. betrag ist der Bruttowert, Gebühren und Steuern stehen daneben – nur so enthält der Einstand die Nebenkosten genau einmal.
  • Einstand nach gleitendem Durchschnitt, realisierte Gewinne beim Verkauf. (Für die Steuer gilt FIFO; maßgeblich ist dort die Abrechnung der Bank.)
  • Ohne Kurs wird nicht bewertet: Die Position sagt „kein Kurs“, statt den Einstand als Ersatzwert auszugeben.
  • Kursabruf über Leeway.tech oder Financial Modeling Prep, Kürzel wird nach dem ersten Fund gespeichert. Abgerufen wird nur für Papiere mit Bestand und nur einmal am Tag; täglicher Lauf über scripts/kursabruf.php.
  • QIF-Import für !Type:Invst: Wertpapier, Depotbuchung und Geldbuchung in einem Zug.
  • Depots erscheinen in der Kontenübersicht mit ihrem bewerteten Bestand.

Dabei behoben: Der Import buchte den Geldfluss jedes Wertpapiergeschäfts als Abgang – auch bei Verkäufen und Dividenden. Das QIF nennt im Feld $ immer einen positiven Betrag, die Richtung steckt allein im Vorgang. Zudem wurde das Verrechnungskonto nicht erkannt, wenn dem Konto im L-Feld eine Kategorie vorangeht (LKursgewinne:Realisierte Gewinne|[Konto]) – bei Verkäufen also immer.

Phase 7 – Nebenmodule und Zahlungsverkehr

  • Migration 008_nebenmodule.sql: buchungsvorlagen, regelmaessige_buchungen, erinnerungen, adressen, vertraege, sparziele, kredite, zahlungsauftraege.
  • Buchungsvorlagen inklusive QIF-Import (!Type:Memorized); Splitzeilen werden bei abweichendem Betrag im Verhältnis mitskaliert.
  • Regelmäßige Buchungen mit Fälligkeitslauf: automatisch oder auf Bestätigung, jeder zurückliegende Termin wird einzeln gebucht, abgeschlossene Monate bleiben unangetastet.
  • Finanzkalender aus vier Quellen – gerechnet, nicht gespeichert.
  • Adressen mit IBAN-Prüfung nach ISO 13616 (Länge je Land, Prüfziffer modulo 97).
  • Verträge mit Kündigungsfrist und Jahresbetrag; ablaufende Fristen stehen oben und im Kalender.
  • Sparziele, deren Stand aus dem Kontosaldo kommt statt aus einem zweiten Zähler.
  • Kredite mit gerechnetem Tilgungsplan (Annuität, Sondertilgung, Restschuld zum Zinsbindungsende). Deckt die Rate die Zinsen nicht, gibt es einen Hinweis statt eines Plans.
  • Zahlungsverkehr: Überweisungen und Terminüberweisungen über FinTS. Die Buchung entsteht erst, wenn die Bank den Auftrag angenommen hat; gesendete Aufträge bleiben als Beleg unveränderlich stehen.
  • SEPA-XML selbst erzeugt (Services\SepaXml, pain.001.001.03) statt einer weiteren Abhängigkeit – samt Umschrift der Umlaute in den SEPA-Zeichenvorrat.

Nebenbei

  • .dockerignore ergänzt: Ohne sie schickte der Build das ganze Projektverzeichnis an den Daemon, einschließlich data/mariadb – der Build brach mit „permission denied“ ab.
  • PlatzhalterController entfernt: Alle Navigationspunkte haben jetzt ihr Modul.
  • Neue Reiter im Einstellungsdialog: Online-Banking und Wertpapiere.

Doku: docs/cockpit.md, docs/banking.md, docs/wertpapiere.md, docs/nebenmodule.md.

Tests: 15 bis 18 (Cockpit, Banking, Wertpapiere, Nebenmodule) – zusammen 888 Prüfungen.

Phase 4 – Auswertungen mit Berichtsmodul (11.08.2026)

Datenmodell

  • Migration 005_berichte.sql: berichte, berichtsgruppen
  • Ein Bericht ist Name, Typ und Filter – die Zahlen entstehen bei jedem Aufruf neu aus den Buchungen. Gespeichert wird ausschließlich die Frage.
  • Der Filter liegt als JSON in einer Spalte und läuft beim Lesen immer durch Auswertung::normalisiere(): Unbekannte Felder fallen weg, unbekannte Werte auf die Vorgabe zurück. Keine eigene Spalte je Filterfeld – das sind Anzeigeparameter ohne Fremdschlüssel, und jede neue Filtermöglichkeit bräuchte sonst eine Migration.
  • Keine neuen Einstellungen: Zeitraum, Zeilen-Summe und Einrückung gehören zum einzelnen Bericht, nicht in den Einstellungsdialog.

Fünf Berichtstypen (src/Services/Auswertung.php)

  • Summenbericht: Summen je Zeilen-Summe und Spalte, getrennt nach Einnahmen und Ausgaben, mit Schlusszeile Gesamt Einnahmen − Ausgaben
  • Buchungsbericht: die Einzelbuchungen, gruppiert mit Zwischensummen
  • Vergleichsbericht: Zeitraum gegen denselben Zeitraum des Vorjahres, mit Differenz und Veränderung in Prozent
  • Kontostandsbericht: Salden je Konto zu den Enden der Spaltenzeiträume
  • Budgetbericht: Budget gegen Ist je Kategorie, mit Saldo

Was gezählt wird

  • Bewegungen statt Buchungen: nicht gesplittete Buchungen mit ihrem Betrag, gesplittete über ihre Splitzeilen – sonst zählte eine Splitbuchung doppelt oder gar nicht.
  • Umbuchungen bleiben außen vor (weder Einnahme noch Ausgabe, wie im Budgetplaner). Nur der Buchungsbericht führt sie auf Wunsch mit; sie erscheinen dort mit dem Gegenkonto in eckigen Klammern.
  • Unkategorisierte Buchungen stehen als eigene Zeile Nicht kategorisiert am Ende ihres Abschnitts, statt lautlos aus der Summe zu fallen.
  • Einnahme oder Ausgabe entscheidet die Art der Kategorie, nicht das Vorzeichen: Eine Erstattung ist eine negative Ausgabe und gehört unter die Ausgaben.
  • Aggregiert wird in PHP. Die Datenbank liefert die Bewegungen, das Einsortieren in Zeilen und Spalten passiert im Service – Baumsummen, Vorzeichenregeln und Spaltenraster wären in SQL erheblich schwerer nachzulesen.

Vorzeichen

  • Intern durchgehend Buchhaltung (Ausgaben negativ), in der Anzeige dreht der Ausgabenabschnitt sein Vorzeichen – wie im FinanzManager steht dort 636,39 statt −636,39. Die Schlusszeile rechnet mit den echten Werten.
  • Buchungs- und Budgetbericht sowie der Drilldown behalten das Vorzeichen: Sie haben keine Abschnitte, die es erklären.

Zeitraum und Spalten (src/Services/Zeitraum.php, reine Kalenderrechnung ohne Datenbank)

  • Neun Vorgaben von Aktueller Monat bis Gesamter Zeitraum; sie rechnen sich bei jedem Aufruf neu aus dem Tagesdatum aus. Ein Bericht mit Letzter Monat zeigt im August den Juli, nicht für immer den Monat seiner Entstehung.
  • Spalten-Aufteilung nach Monat, Quartal oder Jahr; die Randspalten werden auf den Zeitraum gestutzt.
  • Gesamter Zeitraum nimmt die Datumsgrenzen der Buchungen (Buchung::datumsgrenzen()) und endet spätestens heute – ein Ende in der Zukunft brächte nur leere Spalten.
  • Beim Vorjahresvergleich bleibt ein Monatsende ein Monatsende, sonst träfe der 28.02. auf einen 29.02.

Summenbericht als Baum

  • Jede Kategorie zeigt ihre eigenen Werte, Kategorien mit Nachfahren bekommen dahinter Gesamt <Name> mit der Astsumme. Eine Elternkategorie ohne eigene Buchungen steht als bloße Kopfzeile da – genau wie im Original.
  • ohne Einrückung schaltet auf eine flache Liste mit vollem Pfad und ohne Astsummen.
  • Ein Kategoriefilter schließt die Unterkategorien ein: Wer „400 - Leben“ wählt, meint den ganzen Ast.

Oberfläche

  • Übersicht mit Kachel Standardvorlagen und je einer Kachel pro Berichtsgruppe, Menü Letzte Berichte, Verwaltung der Gruppen unter /auswertungen/gruppen.
  • Filterleiste sendet per GET: Jeder Zwischenstand ist eine Adresse, die man sich merken, weitergeben und mit Speichern unter festhalten kann.
  • Speichern unter kann die Berichtsgruppe gleich mit anlegen – wer sie erst anderswo erzeugen müsste, verlöre den eingestellten Filter.
  • Eine gelöschte Gruppe nimmt ihre Berichte nicht mit: Sie rücken unter Nicht gruppiert.
  • Die Aufklappmenüs sind <details>-Elemente, kein JavaScript.
  • Der Platzhalter für /auswertungen entfällt aus dem PlatzhalterController.

Drilldown

  • Zeilenname und jede Zahl führen in die Buchungen dahinter, die Zahl zusätzlich eingeschränkt auf ihre Spalte.
  • Gefiltert wird durch Nachsieben derselben Bewegungen, aus denen die Zelle entstand – nicht durch Übersetzen der Zeile in einen neuen Filter. Nur so trifft der Drilldown auch Nicht kategorisiert oder eine Astsumme über mehrere Unterkategorien.

CSV-Export (src/Services/BerichtExport.php)

  • Dieselben Zeilen und Vorzeichen wie am Bildschirm, je Berichtstyp eigene Spalten.
  • Semikolon, Dezimalkomma, kein Tausenderpunkt, CRLF und BOM – sonst zeigt die Tabellenkalkulation „Übrige“ statt „Übrige“ und liest Beträge als Text.

Tests

  • tests/14_AuswertungTest.php (142 Prüfungen) und tests/e2e/specs/auswertungen.spec.js (7 Abläufe)
  • Einzelheiten in docs/auswertungen.md

Cockpit: Vermögensentwicklung als gestapeltes Balkendiagramm (11.08.2026)

  • Die Kachel Vermögensentwicklung war ein Platzhalter und zeigt jetzt die Kontostände der letzten zwölf Monate je Monatsende – ein Balken pro Monat, ein Farbton pro Konto (Vermoegensentwicklung::reihe(), src/Views/cockpit/vermoegensdiagramm.php).
  • Negative Stände stapeln unter der Nulllinie.
  • Schalter nur aktive oben rechts an der Kachel, im Standard eingeschaltet: Er blendet stillgelegte Konten samt Legendeneintrag aus und merkt sich seinen Zustand über die Einstellungen (cockpit_vermoegen_nur_aktive) – auch über das Abmelden hinaus. Er ist das einzige Kriterium; das Σ-Kennzeichen filtert hier nicht mit, weil stillgelegte Konten es meist nicht tragen und beim Ausschalten sonst genau das fehlte, was man sehen will.
  • Buchung::bewegungenJeKontoUndMonat() liefert die Monatsbewegungen in einer Abfrage je Quelle – zwölf Stichtagsabfragen wären es sonst.
  • Mehr Konten als Farbtöne: Die größten behalten ihre Farbe, der Rest wird zu Übrige Konten (n) zusammengefasst. Zwei Konten in derselben Farbe wären in der Legende nicht auseinanderzuhalten.
  • Eigenes SVG, keine Diagrammbibliothek. Die Farben stehen als Klasse am Element und folgen damit dem hellen wie dem dunklen Thema; jedes Balkenstück trägt ein <title> als Tooltip, ohne eine Zeile JavaScript.
  • Übrige Konten (n) ist ein Link: Er führt eine Ebene tiefer (/?ebene=N) und zeigt die nächstkleineren Konten einzeln – beliebig tief, bis der Rest in die Palette passt. Unter der Legende steht der Weg zurück. Jedes Konto erscheint auf genau einer Ebene, und eine zu hohe Ebene fällt auf die letzte zurück (Vermoegensentwicklung::ebenen()).
  • Die Balken nutzen die Kachelbreite aus, indem sie auseinanderrücken, nicht indem sie breiter werden: Die Zeichenfläche rechnet waagerecht in Prozent, die Balkenbreite bleibt bei 16 Punkten. Achsenbeschriftung und Zeichenfläche sind dafür zwei SVGs nebeneinander – ein einzelnes könnte von seinen Prozentangaben keine feste Achsenbreite abziehen.
  • Die Kachel ist so groß wie ihre Nachbarn: Der Ausgriff über zwei Rasterspalten (.kachel.breit) und das engere Cockpit-Raster (.kachelraster.dicht) entfallen wieder.
  • Die Legende steht unter der Zeichnung statt daneben und in kleinerer Schrift (.74rem); sie füllt so viele Spalten, wie die Kachel hergibt. Der Schalter teilt sich die erste Zeile mit der Überschrift, damit er in der schmaleren Kachel oben rechts bleibt.

Budgetplaner: drei Ansichten und Verteilen über das Zahnrad (11.08.2026)

  • Abgelaufene Monate werden nicht mehr zusammengefasst. Alle zwölf Monate stehen einzeln da; die Sammelspalte „Januar–Vormonat“ entfällt samt Budgetplaner::abgelaufenBis() und Budgetplaner::summe().
  • Statt Verlauf und alle Monate gibt es drei Ansichten: Alles (Budget, Ist und Saldo je Monat), Nur Budget und Nur IST mit je einer Spalte. Alte URLs mit ansicht=verlauf|alle fallen auf Alles zurück.
  • Die Budgetspalte ist überall dort, wo sie steht, editierbar – auch in vergangenen Monaten.
  • Vor jedem Eingabefeld sitzt ein ⚙: Ganzes Jahr oder Restliches Jahr schreibt den Wert des Feldes in die übrigen Monate der Zeile und überschreibt, was dort stand. Gearbeitet wird auf den Eingabefeldern, sichtbar vor dem Speichern; der Knopf ↦ und Budget::aufFolgemonateUebertragen() entfallen dafür.
  • app.js war doppelt eingebunden (Kopf und Fuß): Jeder Handler lief zweimal, jede Rückfrage kam zweimal. Jetzt nur noch im Kopf.

Phase 3 – Budgetplaner und Monatsabschluss (11.08.2026)

Datenmodell

  • Migration 004_budget_monatsabschluss.sql: budgets, budget_positionen, monatsabschluesse
  • Ein Budget gilt für ein Jahr, mehrere je Jahr sind möglich, genau eines ist aktiv
  • Ein Monat ohne Zeile in budget_positionen ist nicht geplant – etwas anderes als mit 0,00 geplant

Budgetplaner

  • Zeilen sind der Kategoriebaum (auf- und zuklappbar), Spalten die Monate; die ganze Tabelle wird in einem Formular gespeichert, damit mehrere Änderungen zusammen ankommen
  • Zwei Ansichten: Verlauf (Jahressumme, abgelaufene Monate zusammengefasst, laufender Monat mit Budget/Ist/Saldo, danach Folgemonate) und alle Monate zum Planen
  • Ausgaben werden ohne Vorzeichen eingetragen; das Vorzeichen kommt aus der Kategorieart. Saldo ist Ist minus Budget – positiv heißt besser als geplant, negativ ist die Überschreitung und wird rot ausgewiesen
  • Übergeordnete Kategorien summieren ihre Nachfahren und sind selbst nicht beplanbar
  • Wert auf alle Folgemonate übertragen, Budget als Kopie ins neue Jahr

Monatsabschluss

  • Prüflauf über nicht kategorisierte Buchungen, nicht abgeglichene Umsätze und Splitsummen-Differenzen; er hält niemanden auf, sondern zeigt den Stand
  • Snapshot der Kontosalden und Kategoriesummen als JSON, auch nach Wiedereröffnung
  • Abgeschlossene Monate sperren Buchungen (Buchung::anlegen/speichern/loeschen), in beide Richtungen: weder hinein- noch herausschieben. Abschaltbar über die Einstellung monatsabschluss_sperrt_buchungen
  • Wiedereröffnen bleibt am Datensatz vermerkt

Vorarbeiten in der Oberfläche

  • .knopf.primaer trug einen eigenen margin-top und stand dadurch in jeder Knopfleiste tiefer als seine Nachbarn – sichtbar etwa an „Abbrechen“ neben „Konto anlegen“. Der Abstand liegt jetzt allein bei der Knopfleiste.
  • Kontengruppen werden wie Konten und Kategorien auf einer eigenen Formularseite gepflegt statt inline in der Tabelle. Dort hängt auch die Zuordnung der Konten: ankreuzen statt jedes Konto einzeln zu öffnen (Kontengruppe::kontenZuordnen()).
  • Der QIF-Export enthält keine Kontengruppen – kein Feld im !Account-Eintrag, nichts in der QSD-Datei. Import-Oberfläche und Dokumentation sagen das jetzt und verweisen auf die Zuordnung.
  • Die Einrückung des Kategoriebaums lief über ein style-Attribut und wurde von der Content-Security-Policy (style-src 'self') stillschweigend verworfen; sie steht jetzt als data-ebene im Markup. Aus demselben Grund blendete app.js Erfolgsmeldungen nie aus – das läuft jetzt über eine Klasse statt über element.style.

Tests

  • 11_BudgetTest, 12_MonatsabschlussTest (76 Prüfungen), E2E planung.spec.js
  • Einzelheiten in docs/planung.md

Korrektur – Σ-Kennzeichen ließ sich nicht abschalten (10.08.2026)

Das Kennzeichen Zählt zur Summe der Kontostände blieb beim Speichern eines Kontos unverändert stehen, obwohl die Anwendung „Konto gespeichert“ meldete.

  • Ursache: KontenController::formulardaten() reichte in_summe gar nicht durch. Ein nicht angehaktes Ankreuzfeld steht nicht im POST, also griff im Model der Standardwert „zählt mit“ – gespeichert wurde ein Ja, das niemand angegeben hatte.
  • formulardaten() nimmt das POST-Array jetzt als Parameter und ist damit ohne HTTP prüfbar; die Ankreuzfelder werden ausdrücklich auf true/false abgebildet.
  • Der Standard „zählt zur Summe“ bleibt für Aufrufe ohne den Schlüssel bestehen – der QIF-Import gibt das Feld nicht an und soll es auch nicht.
  • 07_KontenTest prüft die Formularabbildung und den Weg durch das Model; E2E stammdaten.spec.js hakt das Kennzeichen in der Oberfläche ab, setzt es wieder und sieht in beiden Fällen nach, statt der Erfolgsmeldung zu glauben.

Phase 2 – Buchungen, Kontoblatt und Buchungsimport (10.08.2026)

Erkenntnis aus dem Vollexport

Der Plan ging davon aus, Umbuchungen stünden zweimal in der Datei und müssten zusammengeführt werden. Das Gegenteil ist der Fall: Eine Umbuchung steht einmal, in dem Konto, in dem sie erfasst wurde; die Gegenseite ist nur durch L[Zielkonto] benannt und muss beim Import erzeugt werden. Von 965 Umbuchungen im Export hat keine ein zweites Vorkommen. Mit erzeugter Gegenseite stimmen acht gegen den FinanzManager geprüfte Kontosalden auf den Cent.

Datenmodell

  • Migration 003_buchungen.sql: buchungen, buchung_splits, buchungsadressen
  • Eine Umbuchung ist ein Datensatz mit gegenkonto_id, kein gespiegeltes Paar – das Kontoblatt des Gegenkontos zeigt sie mit umgekehrtem Vorzeichen
  • Auch einzelne Splitzeilen dürfen ein Gegenkonto tragen
  • Konten führen in_summe (die Σ-Spalte des FinanzManagers) sowie saldo_online

Kontoblatt und Buchungsmaske

  • Kontoblatt mit laufendem Saldo, Filter auf Zeitraum, Kategorie, Klasse und Abgleich, Volltextsuche und Seitenblättern
  • Buchungsmaske für Einnahme, Ausgabe und Umbuchung in beide Richtungen; Splitzeilen mit Restbetragsanzeige, geprüft auch serverseitig
  • Aktueller und erwarteter Saldo; in die Summen zählen nur Konten mit Σ-Kennzeichen

QIF-Buchungsimport

  • QifBuchungsImport mit Stichtag: alles davor wird je Konto zum Anfangssaldo aufsummiert – einschließlich der erzeugten Gegenbuchungen –, alles danach importiert
  • Buchungen mit Datum nach dem Importtag gelten als Vorausberechnung und bleiben draußen
  • Eröffnungsbuchungen (L[eigenes Konto]) werden nicht zu Umbuchungen
  • Wertpapiergeschäfte schlagen vorerst nur mit ihrem Geldfluss auf dem Verrechnungskonto zu Buche; Bestände folgen in Phase 6
  • Idempotent über einen Fingerabdruck je Buchung, der auch echte Doppelbuchungen am selben Tag auseinanderhält
  • Am Vollexport geprüft: 833 Buchungen ab 01.01.2026, 7946 in die Anfangssalden von 35 Konten verrechnet, eine vorausberechnete verworfen

Behoben

  • Die confirm()-Rückfragen vor dem Löschen waren wirkungslos. public/static/app.js brachte den Mechanismus (data-bestaetigen) von Anfang an mit, war aber nie im Layout eingebunden; ersatzweise standen Inline-Handler (onsubmit) im HTML, und die verstoßen gegen die eigene Content-Security-Policy (script-src 'self') – der Browser verwarf sie stillschweigend, gelöscht wurde ohne Rückfrage. Jetzt ist das Skript eingebunden, die Inline-Handler sind raus, und ein E2E-Test besteht auf dem Dialog.

Tests

  • 09_BuchungenTest – Umbuchungen mit zwei Sichten, Splitzeilen samt Summenprüfung, Splitzeile mit Gegenkonto, aktueller und erwarteter Saldo, Σ-Kennzeichen, Filter
  • 10_QifBuchungsImportTest – Stichtag, Anfangssalden aus der Vorgeschichte, erzeugte Gegenbuchung, Eröffnungsbuchung, Zukunftsfilter, zweiter Lauf ohne Wirkung
  • E2E buchungen.spec.js – Ausgabe, Umbuchung auf beiden Kontoblättern, Splitbuchung, abgewiesene Splitsumme, Suche, Löschbestätigung

Phase 1 – Stammdaten und QIF-Stammdatenimport (09.08.2026)

Datenmodell

  • Migration 002_stammdaten.sql: kontengruppen, konten, kategorien, klassen
  • Alle Tabellen führen benutzer_id; Mandant::id() liefert die Kennung aus der Session oder – im CLI – vom ersten aktiven Benutzer

Konten

  • Kontenübersicht nach Kontengruppen gebündelt, mit Gruppensummen und Gesamtsumme
  • Die drei Saldospalten des FinanzManagers (Online-Saldo, aktueller und erwarteter Saldo) sind angelegt und werden bis Phase 2 aus dem Anfangssaldo gespeist
  • Kontoarten des FinanzManagers samt Zuordnung zu den QIF-Typen
  • Kontenpflege mit Anfangssaldo, Kreditlimit, IBAN/BIC, Kontengruppe, aktiv/inaktiv
  • Kontengruppen anlegen, umbenennen, sortieren, löschen – die Konten bleiben erhalten

Kategorien und Klassen

  • Hierarchische Kategorien mit : als Trenner; der vollständige Pfad wird mitgeführt und beim Umbenennen oder Verschieben für den ganzen Teilbaum neu geschrieben
  • Art (Einnahme/Ausgabe) gilt für den ganzen Ast und vererbt sich an Unterkategorien
  • Verschieben, Zusammenführen und Löschen; Verschieben in den eigenen Teilbaum wird abgewiesen
  • Register Alle / Einnahmen / Ausgaben / Umbuchungskonten wie im Original
  • Klassen als flache zweite Auswertungsdimension, in der Liste direkt bearbeitbar

QIF-Import

  • QifParser: zustandsbehaftetes, sequenzielles Lesen; ISO-8859-1 nach UTF-8, US-Beträge, Datumsformat aus der Kopfzeile, Mehrfachfelder für spätere Splitzeilen
  • QifStammdatenImport für Klassen, Kategorien und Konten – idempotent, mit Trockenlauf und Protokoll; fehlende Zwischenstufen im Kategoriepfad entstehen selbsttätig
  • Dialog unter Verwaltung → QIF-Import mit Upload, Trockenlauf und Übernahme
  • scripts/qif-import.php für dieselbe Aufgabe auf der Kommandozeile
  • Geprüft am echten Export: 17 Klassen, 105 Kategorien, 37 Konten

Tests

  • 06_KategorienTest – Hierarchie, Pfadpflege, Artvererbung, Verschieben, Zusammenführen
  • 07_KontenTest – Kontoarten, Gruppierung und Summen, Betragseingabe
  • 08_QifImportTest – Parser, Zeichensatz, Beträge und Datum, Import, Trockenlauf, Prüfung der Dateinamen
  • E2E stammdaten.spec.js – Konto, Kategorie mit Unterkategorie, Register, Klasse, QIF-Upload mit Trockenlauf

Korrektur – Monatsnamen auf Deutsch (09.08.2026)

  • Der Einstellungsdialog zeigte unter Buchhaltung englische Monatsnamen, weil date('F') sprachlich nicht umschaltbar ist.
  • Monatsnamen liegen jetzt zentral als View::MONATE und View::MONATE_KURZ vor, abrufbar über View::monat(). Budgetplaner und Auswertungen greifen später darauf zu.
  • 05_DarstellungTest prüft Monatsnamen, Betrags- und Datumsformat gegen eine feste Sollliste – der Vergleich gegen date('F') allein würde April, August, September und November nicht auffallen lassen.

Phase 0 – Projektgerüst (09.08.2026)

Grundgerüst der Anwendung. Fachliche Module folgen ab Phase 1.

Betrieb

  • Docker Compose mit drei Services: nginx (Port 8000), php (php-fpm 8.3), db (MariaDB 11)
  • docker-entrypoint.sh legt Datenverzeichnisse an und spielt Migrationen ein
  • scripts/migrate.php – nummerierte SQL-Migrationen, idempotent, mit Journal-Tabelle
  • scripts/update.sh – Update für den Produktionsserver: Backup, git pull, Image-Neubau bei Bedarf, Migrationen, Rechte, Tests
  • scripts/backup.sh – Datenbank- und Dateisicherung mit Rotation (7 Tage / 4 Wochen / 12 Monate), gegen Parallelläufe per flock abgesichert

Anwendung

  • Config, Database (PDO-Wrapper, verschachtelbare Transaktionen), Router (Platzhalter-Routen, CSRF-Prüfung für alle verändernden Requests), View, Auth
  • Anmeldung mit Session-Härtung, Ersteinrichtung des ersten Benutzers
  • Zentraler Einstellungsdialog mit Reitern (Allgemein, Darstellung, Buchhaltung, Online-Banking, Import/Export, Wertpapiere, Diagnose); Werte in Tabelle einstellungen
  • Debug-Log, ein- und ausschaltbar, mit Maskierung von PINs, Passwörtern, TANs und API-Keys; Ausnahmen werden immer protokolliert
  • Layout nach Vorbild des FinanzManagers: feste Navigation links, Werkzeugleiste oben, Tab-Leiste; Farbschema hell/dunkel/System

Tests

  • Test-Harness mit Transaktions-Rollback und Aufräumen temporärer Pfade
  • 01_AuthTest – Anmeldung, Passwort-Hashing, CSRF, Cookie-Attribute
  • 02_EinstellungenTest – Lesen/Schreiben, Cache-Invalidierung, Bereichsabdeckung
  • 03_RouterTest – Pfad-Muster, Platzhalter, keine Treffer über Pfadgrenzen
  • 04_DebugLogTest – Schalter, Maskierung, Fehlerprotokollierung