# E2E-Tests Browser-Tests mit Playwright, ausgeführt über das Projekt [`e2e-runner`](../../../e2e-runner). Auf dem Host wird nichts installiert – der Runner startet je Lauf einen frischen Container und räumt ihn danach weg. ## Voraussetzungen Die Anwendung muss **vor** dem Testlauf laufen und vom Host erreichbar sein: ```bash docker compose up -d ``` Einmalig den Testnutzer anlegen: ```bash docker compose exec -u www-data php php scripts/e2e-benutzer.php ``` ## Ausführen ```bash tests/e2e/run.sh ``` Fehlt Docker, der Runner oder das Playwright-Image, wird mit Exit-Code 0 übersprungen statt fehlzuschlagen. Abweichende Werte: ```bash BASE_URL=http://host.docker.internal:8000 tests/e2e/run.sh E2E_USER=e2e E2E_PASSWORD=geheim tests/e2e/run.sh E2E_RUNNER_DIR=/pfad/zum/runner tests/e2e/run.sh ``` ## Lockfile `package.json` pinnt `@playwright/test` auf die Version des Runner-Images (aktuell 1.61.1). Das Lockfile wird ohne lokale Node-Installation erzeugt: ```bash docker run --rm -u "$(id -u):$(id -g)" -e HOME=/tmp -v "$PWD/tests/e2e":/work -w /work \ mcr.microsoft.com/playwright:v1.61.1-noble npm install --package-lock-only ``` ## Welche Ebene wofür Hierher gehört nur, was einen Browser braucht: Formularabläufe, Redirects, gerenderte Views, JavaScript. Rechen- und Model-Logik gehört in die PHP-Suite (`tests/NN_*.php`) – schneller und isoliert. ## Einstellungen `run.sh` sichert die Tabelle `einstellungen` vor dem Lauf und stellt sie danach wieder her (`scripts/e2e-einstellungen.php`). Specs dürfen Einstellungen also frei ändern, müssen sie aber nicht selbst zurücksetzen. ## Aufräumen Jeder Lauf legt Konten, Kategorien, Klassen und Buchungen neu an – mit einer Zeitmarke im Namen, damit zwei Läufe sich nicht ins Gehege kommen. Damit sich das nicht ansammelt, räumt `run.sh` **vor** jedem Lauf auf: ```bash docker compose exec -u www-data php php scripts/e2e-aufraeumen.php docker compose exec -u www-data php php scripts/e2e-aufraeumen.php --probe # nur zählen ``` Vor dem Lauf und nicht danach, weil ein abgebrochener Lauf sonst einen Bestand hinterlässt, an den niemand mehr denkt – und weil die Daten des letzten Laufs so bis zum nächsten für die Fehlersuche stehen bleiben. Gelöscht wird alles, was am Testnutzer hängt, nicht, was nach Testdaten aussieht: Ein Namensmuster übersähe die Buchung „Supermarkt“ und träfe irgendwann etwas Echtes. Der Nutzer selbst bleibt stehen, und er muss den Anzeigenamen tragen, den `scripts/e2e-benutzer.php` setzt – sonst bricht das Skript ab, statt einem echten Zugang den Bestand zu leeren. `E2E_KEIN_AUFRAEUMEN=1` lässt den Bestand stehen: ```bash E2E_KEIN_AUFRAEUMEN=1 tests/e2e/run.sh ``` ## Grundbestand Nach dem Aufräumen legt `run.sh` einen festgelegten Grundbestand an: ```bash docker compose exec -u www-data php php scripts/e2e-grundbestand.php ``` Ein Teil der Tests prüft die Darstellung, nicht das Rechnen – dass ein Bericht eine Tabelle statt eines Platzhalters zeigt, dass Zahlenspalten rechtsbündig stehen, dass „Übrige Konten“ eine Ebene tiefer führt. Solche Tests brauchen einen Bestand, legen ihn aber nicht selbst an; bis zum Aufräumen lebten sie von den Resten früherer Läufe und fanden je nach Vorgeschichte etwas anderes vor. Die Zuschnitte in `E2EGrundbestand` sind deshalb nicht beliebig: mehr Konten als `Vermoegensentwicklung::SERIEN` (sonst fehlt „Übrige Konten“), Buchungen in jedem Monat des laufenden Jahres (sonst bleiben Monatsspalten leer), ein Vorjahr für den Vergleichsbericht, ein Depot mit Wertpapiergeschäft für die Wertpapierlisten. Wer daran etwas ändert, sieht in `tests/41_E2EAufraeumenTest.php` nach: Dort steht zu jeder Grenze, welcher Test daran hängt. Wer eine Spec schreibt, die eigene Daten braucht, legt sie weiterhin selbst an – der Grundbestand trägt nur die Tests, die irgendeinen Bestand voraussetzen. ## Gemeinsame Helfer `specs/hilfen.js` liegt neben den Specs, endet aber nicht auf `.spec.js` und wird deshalb nicht als Testdatei eingesammelt. Dort steht `komboboxWaehlen()`: Die Typeahead-Felder aus `public/static/kombobox.js` lassen ihr `